aktienlust kompakt - Ihr persönlicher Guide für Aktien und Lifestyle


Ausgabe vom 18. April 2018



  • Jürgen Schmitt: aktienlust.tv trifft #endlichAktionär

  • Cindy Ullmann: Kryptowährungen:
    Für Anleger sind Selektion und Vorsicht oberstes Gebot!


  • Mick Knauff live vom Parkett: Sicherheit im Markt

aktienlust.tv trifft #endlichAktionär 

Jürgen Schmitt

(Herausgeber)


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Liebe Leserinnen, liebe Leser,

auf der INVEST in Stuttgart waren Mick und ich natürlich wieder in Sachen Aktienlust unterwegs. Klar, dort haben wir überwiegend Menschen getroffen, die längst begriffen haben, dass sie um Aktien nicht herumkommen. Dennoch fanden sich auch immer wieder Besucher ein, die sich recht frisch an die Thematik heranwagen.

Aber auf der INVEST findet natürlich auch ein Stelldichein von Analysten, Börsen-Experten, Brokern und in diesem Jahr auch Börsen-Bloggern statt. Dabei habe ich auch Cornelia Eidloth getroffen, die mit #endlichAktionär ein ähnliches Format geschaffen hat wie aktienlust.tv. Und sie verfolgt dort auch recht ähnliche Ziele, nämlich Nicht-Börsianer zu Börsianern zu machen. Grund genug, mit ihr ein ausführliches Interview zu führen, das Sie sich weiter unten natürlich anschauen sollten.

Wir machen Lust auf Aktien

Der eine oder andere von Ihnen wird jetzt denken: „Macht der Schmitt jetzt Werbung für die Konkurrenz?“ Und ja, durchaus, doch ich habe damit auch kein Problem. Schließlich geht es mir ja auch in erster Linie darum, mehr und mehr Deutsche für Aktien zu begeistern. Daher unterstütze ich jedes Format, das ähnliche Ziele verfolgt. Schließlich profitieren wir alle davon, wenn Deutschland endlich aus seinem (Aktien)Dornröschen-Schlaf aufwacht und seine Altersvorsorge nicht mehr mit Geldwerten, sondern mit Sachwerten aufbaut. Und hier spielen Aktien eine ganz entscheidende Rolle.

Konkurrenz belebt ja auch das Geschäft, von daher tue ich mir auch nicht schwer, lobende Worte für die Arbeit von Frau Eidloth zu finden. Doch selbstverständlich sollte unser aktienlust.tv auch künftig bei Ihnen die „erste Geige“ spielen.





Jürgen Schmitt im Gespräch mit Cornelia Eidloth von #endlichAktionär





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In diesem Sinne wünsche ich Ihnen eine gute Börsenwoche und eine schöne Frühlingswoche,

Ihr


(Herausgeber)




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Kryptowährungen: Da ist so einiges ziemlich kryptisch mit dem digitalen Geld
Für Anleger sind Selektion und Vorsicht oberstes Gebot!


Cindy Ullmann

(Redaktion aktienlust kompakt)



Liebe aktienlust-Fans,

Kryptowährungen waren in 2017 das Hype-Thema schlechthin und es ist auch jetzt noch in aller Munde. Das haben wir sehr eindrucksvoll auf der größten Anlegermesse Deutschlands am vergangenen Wochenende in Stuttgart erleben dürfen. Und noch etwas haben wir dort gemerkt: Die wenigsten Anleger verstehen allerdings, was hinter Bitcoin, Ethereum, Litecoin und den mittlerweile mehr als 4.500 anderen Kryptowährungen steckt, deren Preise an der Börse gehandelt werden und die im Herbst vergangenen Jahres zum Teil um mehrere tausend Prozent in die Höhe geschossen sind. Viele Anleger wollen einfach ein Stück abhaben vom Kuchen des Erfolgs. Dabei verstehen wohl die wenigsten das Prinzip. Das ist nicht ungefährlich.
 
„Kryptisch“ steht für „versteckt, verborgen, unklar und deshalb schwer verständlich“ – Das bringt es sowas von auf den Punkt

Ich habe das Teilwort „kryptisch“ mal im Lexikon nachgeschlagen (übrigens ein analoges, echtes, mit vergilbten, abgegriffenen Seiten). Das Adjektiv „kryptisch“ steht für „versteckt, verborgen, unklar und deshalb schwer verständlich“. Das bringt es sowas von auf den Punkt. Für viele ist es schwer verständlich, dass man an den seriösen Aktienmärkten eine Währung handelt, die per Definition eigentlich keine Währung ist. Währung stammt im Wortstamm von dem Begriff Gewährleistung ab. Währungen sollten also gesichert sein. In früheren Jahrhunderten wurde sogar einzig Gold und Silber als Zahlungsmittel akzeptiert. Und heute? Heute wird darüber spekuliert, dass wir vielleicht bald schon bei großen Online-Händlern wie Amazon und Ebay mit Bitcoins zahlen können.

Die Qualifizierung von Kryptowährungen als Währung ist nach wie vor strittig. Denn bis zur Einführung des venezolanischen Petro im Februar 2018 wurden Kryptowährungen ausschließlich von privater Hand geschöpft. Und eine Währung ist nur dann anerkanntes Zahlungsmittel, wenn es von einer Zentralbank ausgegeben wird. Nun hat der Staat Venezuela aber den Petro eingeführt.

Die Einführung der ersten staatlichen Kryptowährung klingt –
Bei Venezuelas Petro ist so ziemlich alles unklar


Und Sie werden es nicht glauben, auch diese Geschichte ist absolut kryptisch: Laut Aussage des Chavistischen Regimes handelt es sich beim Petro um die erste staatliche Kryptowährung weltweit. Andererseits ist man sich nicht mal sicher, ob es sich beim Pedro überhaupt um eine Kryptowährung handelt. Fakt ist: Am 20. Februar 2018 startete Venezuela zunächst mit 38,4 Mio. von insgesamt 100 Mio. digitalen Münzen in den Handel. Am ersten Verkaufstag habe man nach Angaben von Venezuelas Präsident Nicolas Maduro 735 Mio. Dollar eingenommen. Ein stattliches Sümmchen für einen Staat in der Krise. Viele Experten sind entsprechend überzeugt davon, dass man den Petro nur eingeführt hat, um die kriselnde Wirtschaft Venezuelas zu stabilisieren. Venezuelas reguläre Währung, der Bolívar Fuerte, leidet nämlich an einer Hyperinflation.

Ach ja: Kommen wir zum Fakt der staatlichen Absicherung der venezolanischen Krypotwährung. Der Preis eines Petro entspricht dem eines Barrels Öl und wird von der venezolanischen Regierung festgelegt. Entsprechend soll der Petro mit jeweils einem Barrel (159 Liter) der Rohölreserven gesichert sein. Aber: er kann „nicht einmal theoretisch“ derart eingelöst werden. Sehr kryptisch das Ganze. Das hat sich wohl auch Donald Trump gedacht.

Die USA haben schon im Vorfeld vor dem Kauf von Petros gewarnt. Doch das hatte vor allem taktische, politische Gründe, denn indirekt handelt es sich nach Aussage von Trumps Regierung dabei um einen Kredit für die venezolanische Regierung und somit um eine Verletzung der Sanktionen, welche die USA gegen Venezuela verhängt hat. Im März jedenfalls hat der US-Präsident alle Geschäfte mit der Kryptowährung in den USA verboten. Selbst die Nationalversammlung Venezuelas hat den Petro für illegal erklärt. Da der Petro mit natürlichen Rohstoffen abgesichert wird, „verstoße er gegen Artikel 12 der Verfassung“, so die Begründung. Doch das interessiert die Regierung nicht. Zwar verfügt die Nationalversammlung gemäß der Verfassung Venezuelas über das Budgetrecht. Jedoch ist die frei gewählte Nationalversammlung, in der die Opposition eine Zweidrittelmehrheit besitzt, vom Regime vollständig entmachtet worden. Sie sehen, alles ziemlich verworren und damit hochriskant.

aktienlust im Gespräch mit Krypto-Experte Daniel Wilhelmi:
Derzeit sind Bitcopin & Co. nur etwas für Trader


Ich will Ihnen damit keine Angst vor Kryptowährungen machen. In Zeiten der Digitalisierung wird das  Kryptogeld weiter an Bedeutung gewinnen. Ich will Sie aber sensibilisieren. Wenn etwas aus dem Boden schießt wie derzeit die Kryptowährungen, dann ist zwangsläufig auch viel Schund darunter. Selektion und Vorsicht sind also oberstes Gebot, wenn man in den Kryptowährungs-Sektor investieren will. Das meint Daniel Wilhelmi. Auf der großen Anlegermesse INVEST in Stuttgart am vergangenen Wochenende nahm auch der Krypto-Experte von Radical High-Tech Profits für ein Interview auf unserer roten aktienlust-Couch Platz. Für den Bereich Kryptowährungen sieht Wilhelmi in 2018 einen reinen Trading-Markt, worüber sich allerdings die Anleger noch nicht bewusst seien. Die momentane Korrektur sei aber notwendig, damit der überhitzte Markt bereinigt werde. Weiteres erfahren Sie im Video.




Daniel Wilhelmi: Vorsicht, der Krypto-Markt ist ein reiner Trading-Markt!






Ihnen allen einen sonnigen Mittwoch.

Beste Grüße

Ihre

Cindy Ullmann
(Redaktion aktienlust kompakt)



Mick Knauff live vom Parkett: Sicherheit im Markt


            


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