Donnerstag, 12. Oktober 2017
Guter Start in neue Berichtssaison: Vermögensverwalter Blackrock toppt Analystenerwartungen

In dieser Woche sind wir endlich in die neue Berichtssaison gestartet, womit die eher nachrichtenarme Zeit der letzten Wochen beendet ist. Bevor am heutigen Donnerstag Citigroup und JPMorgan Chase ihre Bilanzen zum beendeten dritten Quartal vorlegen, am Freitag ziehen die Bank of America und Wells Fargo nach, hat gestern bereits der weltgrößte Vermögensverwalter Blackrock den Anlegern seine Bilanz präsentiert.

Der Konzern verdiente im dritten Quartal mehr als erwartet. In die günstigen börsengehandelten Fonds des Unternehmens strömte spürbar mehr Geld und die Einnahmen im Risikomanagement stiegen. Die 1988 in New York City gegründete Fondsgesellschaft wies einen bereinigten Gewinn je Aktie von 5,92 Dollar aus. Analysten hatten im Schnitt mit 5,56 Dollar gerechnet.

Die Nettozuflüsse kletterten im Vorjahresvergleich um 38% auf rund 96 Mrd. Dollar. Die Einnahmen erhöhten sich um 14% auf 3,2 Mrd. Dollar. Im Technologie- und Risikomanagement kamen die Einnahmen auch dank der sogenannten Aladdin-Technologie um 15% auf 175 Mio. Dollar voran. Der Nettogewinn betrug im dritten Quartal 947 Mio. Dollar – bereinigt landete er bei 969 Mio. Dollar. Auch hier konnte man die Analystenerwartungen übertreffen. Diese rechneten im Schnitt mit einem Nettoergebnis von 899 Mio. Dollar.




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