Freitag, 09. März 2018
BMW: Höhere Dividende und Vorfahrt für Elektroautos

BMW hat gestern seine Zahlen für das Geschäftsjahr 2017 bekannt gegeben und dabei ein belebtes Geschäft gezeigt. Die Auslieferungen der Marken BMW, Mini und Rolls-Royce wuchsen im Geschäftsjahr 2017 insgesamt um 4,1%% zum Vorjahreszeitraum auf 2.463.526 Fahrzeuge. Die Auslieferungen im Segment Motorräder stiegen indes gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 13,2% auf 164.153 Einheiten. Der Konzernumsatz erhöhte sich im Berichtszeitraum um 4,8% im Vergleich zum Vorjahreszeitraum auf knapp 98,68 Mrd. Euro. Übrig blieb im Gesamtjahr 2017 ein Konzern-Nettoergebnis von knapp auf 8,71 Mrd. Euro, ein Plus von 26%. Der Hauptgrund für das hohe Wachstum liegt in der Senkung des US-Bundeskörperschaftsteuersatzes von 35 auf 21% ab dem 1. Januar 2018.

Vorstand und Aufsichtsrat werden laut eigenen Angaben in der kommenden Hauptversammlung eine Dividendenerhöhung auf 4 Euro je Stammaktie (Vorjahr: 3,50 Euro) für das Geschäftsjahr 2017 vorschlagen. Je Vorzugsaktie sollen 4,02 Euro ausgeschüttet werden (Vorjahr: 3,52 Euro). Damit liegt die Ausschüttungsquote bei 30,2% (Vorjahr: 33,3%). Für das laufende Geschäftsjahr 2018 rechnen die Münchener mit einem „leichten Zuwachs der Auslieferungen“. 2018 will man den Absatz von Elektro-Fahrzeugen auf mindestens 140.000 Einheiten erhöhen (Vorjahr: 103.080 Einheiten).


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