Mittwoch, 10. Januar 2018
US-Ölpreis auf Höchststand – Branchengiganten im Aufschwung?

Die zuletzt stark angeschlagene Ölindustrie dürfte aufatmen: Der US-Ölpreis ist auf den höchsten Stand seit Ende 2014 gestiegen. Experten mutmaßen nun, dass es in der Branche mit dem schwarzen Gold dieses Jahr wieder wie geschmiert laufen könnte. Der rasante Absturz der Ölpreise hat Schwergewichten wie ExxonMobil oder Chevron in den vergangenen Jahren erheblich zu schaffen gemacht. Die texanischen Branchengiganten legten zeitweise die schwächsten Bilanzen seit der Jahrtausendwende vor und mussten ihre Ausgaben massiv zusammenstreichen, um dem Abschwung entegegenzuwirken.

Getrieben von einem überraschend starken Rückgang der US-Lagerbestände steigt der Ölpreis nun wieder deutlich an. Heute Früh stieg der Preis für ein Barrel (159 Liter) der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im Februar um 50 Cent auf 63,46 Dollar. Zeitweise erreichte der US-Ölpreis bei 63,53 Dollar den höchsten Stand seit Ende 2014. Die Nordseesorte Brent blieb mit 69,26 Dollar in der Nähe ihres Zweieinhalb-Jahres-Hochs vom Dienstag. Neben den US-Lagerdaten treibe die Förderbremse der großen Export-Staaten die Preise, so Rivkin-Analyst William O'Laughlin. Demnach dürften die großen Ölförderer 2018 Hoffnung auf ein fulminantes Comeback haben.

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