Montag, 11. September 2017
Tesla und Apple engagieren sich für Hurrikan-Opfer

Nachdem Hurrikan „Irma“ den US-Bundesstaat Florida bedroht, hat Elektroauto-Hersteller Tesla reagiert und ein Over-the-Air Update ausgerollt, wodurch Tesla-Fahrer in Florida vorübergehend mehr Reichweite in ihren Fahrzeugen erhalten. Hintergrund ist die Evakuierung der Einwohner von der Küste ins Landesinnere. Tesla 60 und 60D-Elektroautos besitzen in der Regel eine Reichweite von knapp 200 Meilen. Um jedoch aus der Evakuierungszone heraus zu gelangen, müssen Betroffene oft längere Strecken zurücklegen. Aus diesem Grund hat Tesla den betroffenen Tesla-Kunden ein Update spendiert, das die volle 75-Kilowattstunden Akkukapazität bis zum 16. September 2017 freischaltet. Damit sollten den betroffenen Tesla-Kunden bis zu weitere 40 Meilen (65 Kilometer) an zusätzlicher Reichweite zur Verfügung stehen.

Auf die Hurrikane „Harvey“ und „Irma“ hat auch die kalifornische iPhone-Schmiede Apple reagiert: Der Konzern um Tim Cook hat entschieden, 5 Mio. Dollar zu spenden, um Hurrikan-Opfer zu unterstützen. Die Spende geht an die „Hurricane Relief Initiative“, eine Initiative, die betroffene Sturm-Opfer beim Wiederaufbau unterstützt. Zudem hat Apple am Wochenende das Spenden direkt via iPhone, Mac oder iTunes vereinfacht. Die Apple-Spende sowie die Spenden der Apple-Kunden gehen direkt an die „Hurricane Relief Initiative“, wie das Unternehmen meldete. Marktbeobachter erwarten durch die beiden Wirbelstürme Milliardenschäden für die USA, nachdem der Wirbelsturm „Irma“ zuvor bereits große Teile der Karibik verwüstet hatte.


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