Freitag, 08. September 2017
EZB verschiebt Zinswende erneut – Aktien und Gold bleiben Mittel der Wahl

Der Chef der Europäischen Zentralbank (EZB) Mario Draghi hat bei der Sitzung am gestrigen Donnerstag die Zinswende ein weiteres Mal verschoben. Die eruopäischen Währungshüter ließen den Leitzins – wie von Börsianern vermutet - erneut unangetastet. Das bedeutet im Klartext weiterhin Nullzinsen. Zudem hielten sie sich ein Hintertürchen offen, notfalls mit den umstrittenen Anleihekäufen weiter fortzufahren. Allerdings einigte man sich auf einen Termin, an dem die Notenbank einen Ausstiegsplan aus der lockeren Geldpoltik präsentieren wolle, wie die Süddeutsche Zeitung meldet: „Wir werden den Großteil der Entscheidungen wahrscheinlich im Oktober fällen", kündigte Draghi demnach an.

Das Anleihekaufprogramm läuft Ende Dezember aus. Es bleibt also nicht mehr viel Zeit, die Anleger darauf vorzubereiten, wie es mit den Transaktionen danach weitergehen soll. Ökonomen, zeigten sich laut dem Handelsblatt enttäuscht von den EZB-Entscheidungen – die Notenbanker hätten erneut eine Chance verpasst, hieß es.

Demzufolge bleibt die Aktienanlage weiterhin das Mittel der Wahl für Investoren, um ihren Liquiditätsüberschuss abzubauen. Wer es vermeintlich sicherer mag, für den ist Gold eine Alternative, zumal das gelbe Edelmetall derzeit aufgrund der geopolitischen Krisen rund um den Globus wieder eine Renaissance mit Rekordhochs erfährt. Wie der rasante Anstieg des Goldpreises einzuschätzen ist und wie Sie hier clever investieren können, das erklärt Ihnen mein Kollege Marcus Neugebauer im heutigen BÖRSEN-SPIEGELdaily, zu dem Sie sich HIER KOSTENLOS anmelden können.


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