Donnerstag, 31. Januar 2013
Facebook gelingt Rückkehr in die schwarzen Zahlen

Facebooks Vorstoß auf Smartphones und Tablet-Computer zahlt sich aus. Das weltgrößte Online-Netzwerk mit mehr als 1 Mrd. Mitglieder nahm im Schlussquartal annähernd jeden vierten Werbe-Dollar auf mobilen Geräten ein. Noch im dritten Quartal war es erst jeder siebte Dollar. Facebook sei „ein mobiles Unternehmen“ geworden, erklärte Gründer, Hauptaktionär und Firmenchef Mark Zuckerberg am gestrigen Mittwoch im kalifornischen Menlo Park.

In den letzten drei Monaten des Jahres 2012 stieg der Gesamtumsatz um 26% auf annähernd 1,6 Mrd. Dollar (1,18 Mrd. Euro). Und hatte Facebook nach einem verlustreichen Sommer im dritten Quartal noch ein Minus verbuchen müssen, verdiente das Unternehmen im Schlussquartal endlich wieder Geld – und zwar unterm Strich 64 Mio. Dollar. Durch das gute letzte Jahresviertel konnte Facebook auch im Gesamtjahr noch einen kleinen Gewinn von 32 Mio. Dollar einfahren.

„Wir gehen mit Schwung in das Jahr 2013 hinein“, erklärte Zuckerberg. Allerdings strömen nicht mehr so viele Neuzugänge wie früher in das Soziale Netzwerk. Nachdem Facebook Ende September die Marke von 1 Mrd. aktiven Nutzern geknackt hatte, waren es Ende Dezember 1,06 Mrd.

Was jedoch massiv zulegte, war die Nutzung von Smartphones. 680 Mio. Menschen greifen mittlerweile mindestens einmal im Monat zu ihren mobilen Geräten, um mit ihren Freunden Fotos oder Nachrichten auszutauschen. Im dritten Quartal waren es erst 601 Mio. Bei den täglich aktiven Nutzern sei das Smartphone sogar erstmals beliebter gewesen als der Computer, so das Unternehmen. Dabei waren Smartphones bislang die Schwachstelle des Sozialen Netzwerks, weil sich auf den kleinen Bildschirmen nur schwer klassische Werbebanner zeigen lassen. Facebook bringt nun immer mehr Anzeigen direkt im Nachrichtenstrom der Nutzer unter.


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