Mittwoch, 23. Januar 2013
Siemens: Durchwachsene Quartalszahlen, aber Jahresprognose bestätigt

Europas größter Elektrokonzern Siemens ist mit einem sehr durchwachsenen Ergebnis in sein neues Geschäftsjahr 2012/2013 gestartet. Im ersten Quartal von Oktober bis Dezember fiel der Gewinn um 12% auf 1,214 Mrd. Euro. Der Umsatz legte dagegen dank eines guten Auftragspolsters und neuer Bestellungen aus Schwellenländern leicht zu auf 18,1 Mrd. Euro. Aber erneut drückten Sonderbelastungen auf das Ergebnis.

Die verspätete Auslieferung von ICE-Zügen an die Deutsche Bahn kostete Siemens 116 Mio. Euro, bei der Solarsparte fielen wegen weiterer Abschreibungen 150 Mio. Euro Verlust an. Der Auftragseingang lag erstmals seit drei Quartalen wieder über dem Umsatz, blieb allerdings deutlich hinter dem Vorjahresquartal zurück. Die Quartalszahlen boten keinen Anlass zur Euphorie, aber auch keine bösen Überraschungen. Und so fiel die Reaktion der Börsenakteure heute nach Handelsstart auch gedämpft aus. Der DAX-Wert sank im frühen Handel um knapp 0,6% auf 83,17 Euro.

An der Prognose für das Geschäftsjahr 2012/13 von einem Gewinn aus fortgeführtem Geschäft zwischen 4,5 bis 5 Mrd. Euro hielten Vorstandschef Peter Löscher fest. Er räumte allerdings ein, dass sein Haus es schwer haben werde: „Für den weiteren Jahresverlauf erwarten wir von der Weltwirtschaft keinen Rückenwind, um unsere ehrgeizigen Ziele zu erreichen.“

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