Montag, 21. Januar 2013
Volkswagen-Chef sieht sein Unternehmen vor Bewährungsprobe

„Die Automobilwelt teilt sich auf: in die Starken und in die Schwachen. Beide verlangen uns alles ab. Die Schwachen, weil sie versuchen, uns in ihrer Verzweiflung in einen harten Preiskampf zu ziehen. Und die Starken, weil sie uns als ihren Gegner Nummer eins auf allen Feldern verfolgen“, so lautet die aktuelle Einschätzung von VW-Chef Martin Winterkorn in Folge der Marktkrise in Europa. Er erwarte demzufolge schwierigere Zeiten für den größten europäischen Autokonzern. Volkswagen stehe vor einer „ernsten Bewährungsprobe“ wird Winterkorn in der Automobilwoche zitiert.

Mit Blick auf die schwierige Lage in Europa schrieb der Konzernlenker, in vielen Krisenländern gebe es keine Aussicht auf schnelle Erholung. In Europa verkaufe die Marke VW aber rund ein Drittel ihrer Autos. „Und in Europa verdienen wir nach wie vor einen großen Teil unseres Geldes. Es wird allerdings immer schwieriger, diese ‚Ergebnisfestung’ zu verteidigen.“ Winterkorn bekräftigte, der Konzern wolle Milliarden investieren: „Wir investieren in 2013 bei der Marke Volkswagen 700 Mio. Euro mehr als im Vorjahr und übertreffen damit erstmals die Fünf-Milliarden-Euro-Grenze.“ Damit seien nicht nur alle wichtigen Kernprojekte gesichert, sondern es gebe auch Spielraum für zusätzliche Modelle.


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