Freitag, 18. Januar 2013
Sinkende Absatzzahlen machen Intel zu schaffen

Der Gewinn des weltweit größten Chipherstellers Intel ist im abgelaufenen vierten Quartal um 27% gesunken. Der Reingewinn ging im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von 3,36 Mrd. auf 2,47 Mrd. Dollar (1,86 Mrd. Euro) oder 48 US-Cent pro Aktie zurück, wie der Konzern mit Sitz im kalifornischen Santa Clara am gestrigen Donnerstag mitteilte. Damit konnte das Unternehmen immerhin die Erwartungen der Analysten übertreffen, die mit einem Ergebnis von 45 US-Cent pro Aktie gerechnet hatten. Der Umsatz des Konzerns sank im Zeitraum von Oktober bis Dezember um 3% auf 13,5 Mrd. Dollar (10,2 Mrd. Euro).

Grund für den Gewinnrückgang waren sinkende Absatzzahlen im PC-Geschäft. Immer mehr Verbraucher wenden sich vom klassischen PC ab und entscheiden sich für Smartphone- oder Tablet-Modelle, die häufig keinen Prozessor von Intel benötigen.

„Im laufenden Jahr hofft der Chip-Gigant jedoch auf eine Trendwende und will die Welt der mobilen Geräte für sich erobern. Inzwischen gibt es erste Smartphones, die mit einem stromsparenden Atom-Chip von Intel laufen, etwa Motorolas Razr i“, schreibt die ARD Börse heute Morgen zu den Plänen des Halbleiterherstellers. 


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