Freitag, 04. Januar 2013
USA - ein Paradies für deutsche Autobauer

Deutsche Autos sind der große Renner in den USA. Im vergangenen Jahr verkauften BMW, Daimler, Audi und Porsche so viele Autos wie noch nie im „Land der unbegrenzten Möglichkeiten“. Prozentual gesehen war Volkswagen der größte Gewinner auf dem US-Automarkt. Die Wolfsburger wurden 2012 fast 440.000 Autos in den Vereinigten Staaten los. Das ist ein Zuwachs von 35% gegenüber dem Vorjahr und bedeutet das beste Ergebnis seit fast vier Jahrzehnten. Die VW-Tochter Audi erzielte einen Anstieg von 17%. BMW setzte im vergangenen Jahr knapp 348.000 Fahrzeuge ab – 14% mehr als im Vorjahr.

Für 2013 erwartet das Marktforschungs-Unternehmen Polk ein Wachstum von knapp 7%. Die deutschen Autobauer wollen erneut überproportional zulegen. Steve Cannon, US-Chef von Daimler, ist optimistisch, dass die Schwaben auch 2013 auf der Erfolgswelle reiten. Nur VW-USA-Chef Jonathan Browning drückt etwas auf die Euphorie-Bremse. Er geht nicht davon aus, das rasante Tempo des abgelaufenen Jahres halten zu können. VW werde 2013 aber schneller als die Konkurrenz wachsen, kündigte er an.


Börsen-Spiegel Verlagsgesellschaft mbH
Flemingstrasse 20-22
36041 Fulda
Telefon: +49 (661) 480 499 0
Telefax: +49 (661) 480 499 15
E-Mail: service@boersenspiegel.com
Datenschutz | AGB | Impressum
©2017 Börsen-Spiegel Verlagsgesellschaft mbH