Dienstag, 18. Dezember 2012
Morgan Stanley muss nach Pannen beim Facebook-Börsengang zahlen

Der mit Pannen begleitete Facebook-Börsengang hat für die amerikanische Bank Morgan Stanley finanzielle Konsequenzen. Die Börsenaufsicht des Bundesstaates Massachusetts verurteilte das Geldhaus am gestrigen Montag zur Zahlung von 5 Mio. Dollar.

Die Börsenaufsicht warf der Bank vor, niedrigere Umsatzzahlen nur einigen Analysten und nicht der Öffentlichkeit zugänglich gemacht zu haben. Im Mittelpunkt des Vorwurfs stand eine Telefonkonferenz mit dem Leiter der Finanzabteilung und den Analysten von Großinvestoren. In der Konferenz wurden Umsatzzahlen vorgestellt, die nicht in den Dokumenten genannt worden waren, die Facebook eine Woche vor dem Börsengang bei der Börsenaufsicht einreichte. Die Zahlen waren niedriger als von vielen Analysten erwartet.

Den Investoren sei durch das Vorgehen von Morgan Stanley ein deutlicher Nachteil entstanden, erklärte die Börsenaufsicht von Massachusetts. Morgan Stanley räumte keine Schuld ein, stimmte jedoch der Zahlung zu.
 


Börsen-Spiegel Verlagsgesellschaft mbH
Flemingstrasse 20-22
36041 Fulda
Telefon: +49 (661) 480 499 0
Telefax: +49 (661) 480 499 15
E-Mail: service@boersenspiegel.com
Datenschutz | AGB | Impressum
©2017 Börsen-Spiegel Verlagsgesellschaft mbH