Montag, 17. Dezember 2012
Apple-Aktie nach negativem Analystenkommentar erneut unter Druck

Die Apple-Aktie gehörte am vergangenen Freitag zu den großen Verlierern im Nasdaq. Zwischenzeitlich drohte sie sogar, die 500-Dollar-Marke nach unten zu durchbrechen – doch dann drehte der Kurs. Das Papier ging schließlich mit einem Minus von 3,8% aus dem Handel. Auch im frühen Montagshandel steht die „Apfel-Aktie“ mit einem Minus von 1% auf der Verlierer-Seite.

Grund für den erneuten Abgabedruck waren vor allem Analystenkommentare, die eine Nachfrage-Schwäche für das neue iPhone 5 sowie für die neue Generation des iPads sehen. UBS-Experte Steve Milunovich reduzierte einem Bericht von IT-Times zufolge seine iPhone-Absatzschätzungen um 5 Mio. Einheiten für das laufende Fiskaljahr und die iPad-Absatzschätzungen um 2 Mio. Einheiten. Alarmierende Signale kämen zudem aus der Zulieferkette, die darauf hindeuten, dass sich das iPhone 5 nicht so gut verkaufe wie der Vorgänger iPhone 4S. Der Experte rechnet mit einer Produktionssenkung auf 25 Mio. iPhone-Einheiten im ersten Kalenderquartal 2013 – das sei ein schlechtes Zeichen für das Juni-Quartal. Für das Fiskaljahr 2013 habe Milunovich seine Gewinnschätzungen von 51,50 auf 47 Dollar je Aktie gesenkt, für das Fiskaljahr 2014 von 62 auf 55,85 Dollar je Anteil. Die UBS  nahm daraufhin ihr Kursziel für Apple-Papiere von 780 auf 700 Dollar zurück.


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