Dienstag, 04. Dezember 2012
„Sandy“ lässt Autoabsatz in den USA boomen

Hurrikan „Sandy“ hat den Autoabsatz in den USA im November weiter angekurbelt. Der November wurde dadurch zum besten Monat seit fast fünf Jahren für die Autohersteller in den USA. Industrieweit stieg der Absatz im Vergleich zum Vorjahr im vergangenen Monat um 1,1 Mio. Fahrzeuge, wie die Firma AutoData mitteilte. „Sandy“ war dabei für 20.000 bis 30.000 zusätzliche Verkäufe verantwortlich. Hauptgrund dafür war, dass die Menschen einen Autokauf wegen des Sturms vom Oktober auf den November verschoben hatten. Der Ersatz von beschädigten Fahrzeugen durch Neuwagen wird vermutlich den Absatz auch noch in den nächsten Monaten beleben. General Motors schätzt, dass 50.000 bis 100.000 Wagen ersetzt werden müssen.

„Sandy“ bescherte vor allem den deutschen Autoherstellern traumhafte November-Zahlen: Porsche verkaufte satte 71,4% mehr Autos als im gleichen Vorjahreszeitraum. Die Volkswagen-Tochter schlug 3.865 Fahrzeuge los. Bei BMW betrug das Absatzplus 38,8%. Von der Marke Volkswagen wurden 36.728 Autos und damit 29,3% mehr abgesetzt. Die VW-Tochter Audi kam immerhin auf ein sattes Plus von 24,4%. Auch bei Daimler florierten die Geschäfte“, schreibt die ARD Börse.

Neben den Deutschen wurden auch Marken wie Toyota, der zum italienischen Fiat-Konzern gehörende Autobauer Chrysler sowie die heimischen Massenhersteller im November mehr Wagen los. Der japanische Autobauer Toyota legte mit 161.700 Fahrzeugen um 17,2% zu. Chrysler fuhr beim Autoverkauf ein Plus von 14% ein. General Motors konnte im November den Absatz zwar nur um 3,4% steigern, setzte aber nach absoluten Zahlen mit knapp 186.500 Fahrzeugen gut fünfmal so viele Fahrzeuge ab wie VW. Damit bleibt GM die unangefochtene Nummer eins auf dem amerikanischen Automarkt.


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