Freitag, 16. November 2012
Löscher verkauft Siemens-Aktien für 3,3 Mio. Euro

Siemens-Vorstandschef Peter Löscher und seine Kollegen im Konzernvorstand haben große Aktienpakete des Elektronikkonzerns verkauft. Der Vorstandsvorsitzende trennte sich von mehr als 41.000 unternehmenseigenen Aktien im Wert von 3,26 Mio. Euro, wie der DAX-Konzern gestern in München mitteilte. Finanzvorstand Joe Kaeser verkaufte 8.464 Siemens-Aktien mit einem Gesamtvolumen von 671.026 Euro. Bis auf eine Ausnahme erlösten alle Siemens-Vorstände sechsstellige Beträge.

Siemens hat sich nach einem Gewinneinbruch im vergangenen Geschäftsjahr ein unerwartet hartes Sparprogramm auferlegt. Bis 2014 sollen 6 Mrd. Euro eingespart werden. Zum Programm gehören auch gezielte Käufe und Verkäufe. Im Geschäftsjahr 2011/2012 (Ende September) war der Gewinn aus fortgeführten Geschäften um 30% abgesackt.

Im Schlussquartal zwischen Juli und September legte der Auftragseingang des Technologieunternehmens um 2% auf 21,5 Mrd. Euro zu. Der Umsatz wuchs um 7% auf 21,7 Mrd. Euro. Das Ergebnis der vier Kerngeschäftsfelder Energie, Gesundheit, Industrie sowie Infrastruktur und Städte schrumpfte um 13% auf 2,1 Mrd. Euro, unter dem Strich blieben knapp 1,3 Mrd. Euro. Während Umsatz und Sektorgewinn die Erwartungen der Analysten übertrafen, blieb der Überschuss dahinter zurück.


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