Donnerstag, 15. November 2012
Merck erhöht Umsatz- und Ergebnisziel

Der Darmstädter Pharma- und Chemiekonzern Merck hat das dritte Quartal mit einem überraschend starken operativen Ergebnis abgeschlossen. Konzernchef Karl-Ludwig Kley schraubte die Umsatzprognose für 2012 erneut nach oben.

Preissteigerungen im Pharmageschäft Merck Serono und die rege Nachfrage nach Flüssigkristallen, die in Laptops, Flachbildschirmen und Handys eingesetzt werden, sorgten beim Ergebnis vor Sondereinflüssen (EBITDA) für einen Anstieg von 15,6% auf 754,2 Mio. Euro, wie der DAX-Konzern heute Morgen mitteilte. Unter dem Strich sank das Ergebnis nach Steuern wegen erneuter Sondereffekte in Zusammenhang mit dem mehrjährigen Konzernumbau allerdings um 17,2% auf 185,5 Mio. Euro. Beim Umsatz profitierte Merck von der starken Nachfrage aus den USA. Der Erlös kletterte um 12,2% auf 2,8 Mrd. Euro. Sowohl beim Umsatz wie auch beim bereinigten EBITDA übertraf der Konzern die Erwartungen des Marktes. Zudem lohnt sich der eingeschlagene Sparkurs, den Kley dem Konzern verordnet hat, um das Familienunternehmen vor allem in der Pharmasparte auf mehr Effizienz zu trimmen.

2012 soll der Umsatz nun auf 10,9 bis 11,0 Mrd. Euro steigen. Bisher hing die Messlatte bei 10,7 Mrd. Euro. Beim EBITDA rechnen die Hessen nun mit 2,90 bis 2,95 Mrd. Euro nach einer Zielmarke von bisher 2,85 bis 2,95 Mrd. Euro.


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