Freitag, 09. November 2012
Drillisch hält nach solidem Quartal an Prognose fest

Mit seinen Geschäftszahlen für das dritte Quartal traf der Mobilfunkanbieter Drillisch die Erwartungen am Markt. Der Fokus auf lukrative Vertragskunden ließ den Gewinn anschwellen, während der Umsatz wegen des Verkaufs vieler Vorauszahler an Congstar ein wenig ins Wanken geraten war. Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) legte um 8% auf 14,1 Mio. Euro zu, wie die Hessen am Donnerstagabend mitteilten. Wachstumstreiber ist das Geschäft mit Kunden, denen Drillisch unter eigener Marke von Mobilfunknetzbetreibern eingekaufte Kapazitäten anbietet. Ende September verfügte der Mobilfunk-Serviceprovider über einen Vertragskundenbestand von 1,65 Mio. – 14% mehr als vor einem Jahr. Der Umsatz fiel hingegen um 11% auf 77,1 Mio. Euro.

Anders als viele Marktbeobachter gehofft hatten, hob der Mobilfunkanbieter seine Prognosen wieder einmal nicht an. Drillisch bleibt bei seiner Jahresprognose für den operativen Gewinn, der von 52,6 Mio. Euro im Vorjahr auf 60 bis 61 Mio. Euro steigen soll. In 2013 soll das EBITDA dann um etwa 10 bis 15% auf 67 bis 70 Mio. Euro zulegen.

Die Maintaler kündigten eine Dividende von mindestens 70 Cent je Aktie an und liegen damit auf einer Höhe mit der Dt. Telekom. Drillisch-Aktionäre konnten sich in den vergangenen vier Jahren über einen Kursanstieg von etwa 1,25 Euro auf knapp unter 10 Euro freuen. Die Aktie des im TecDAX notierten Unternehmens legte heute vorbörslich um 2,67% zu. Aktuell notiert das Papier bei einem Kurs von 9,83 Euro.


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