Mittwoch, 17. Oktober 2012
IBM und Intel malen düsteres Bild für die Computerbranche

Optimismus sieht anders aus. Sowohl Intel als auch IBM haben mit einer nachlassenden Nachfrage nach klassischer PC-Hardware zu kämpfen. Und sie gehen nicht davon aus, dass es zu einer baldigen Erholung kommen wird. So schlug Chipkonzern Intel gestern bei Vorlage der Q3-Zahlen angesichts der schwachen Weltwirtschaftsentwicklung und der Abkehr von Personalcomputern hin zu Smartphones und Tablets vorsichtige Töne an. Für das vierte Quartal rechnet der Marktführer nach eigenen Angaben mit einem Umsatz von 13,6 Mrd. Dollar - plus oder minus 500 Mio. Dollar. Das war weniger als Analysten erwartet hatten. Auch der IT-Konzern IBM wird geringere Mengen seiner leistungsstarken Firmenrechner los. Von Juli bis September ging der Umsatz der Hardware-Sparte um 13% zurück. Auch andere Hersteller haben derzeit mit einer schwachen Nachfrage nach Computern zu kämpfen, darunter Hewlett-Packard, Dell und nicht zuletzt Oracle, der den Server-Spezialisten Sun Microsystems geschluckt hat.

„Big Blue“, wie IBM gerne genannt wird, gilt wegen seiner breiten Angebotspalette als Gradmesser für die gesamte IT-Branche. Das meiste Geld verdient der Konzern mit Dienstleistungen wie dem Betrieb von Rechenzentren. Aus dem wenig einträglichen Geschäft mit Computern für Verbraucher hat sich IBM dagegen bereits zurückgezogen. Details zu den Zahlen von IBM und Intel lesen Sie in unserer heutigen Ausgabe unseres täglich erscheinenden kostenlosen Newsletters BÖRSEN-SPIEGELdaily, für den Sie sich gerne unter EMail newsletter@meconomics.com anmelden können.


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