Mittwoch, 26. September 2012
DAX & Co. im Abwärtsmodus – Fresenius Medical Care deutlich im Plus

Nachdem Griechenland erneut seine Auflagen für die Auszahlung einer neuen Tranche aus dem Hilfspaket verfehlt hat und in Spanien gewaltsame Demonstrationen gegen den Sparplan der Regierung die Medien beschäftigen, sind die Sorgen um die Zukunft der Eurozone wieder aufgeflammt. Der Cocktail aus schlechten Nachrichten sowie schwache Vorgaben aus den USA und Asien belasten heute die Stimmung an den europäischen Aktienmärkten. Der DAX, anfänglich noch leicht im Plus, fällt bis zum Mittag um 1,4% auf 7.321 Punkte. Auch der Euro-Stoxx gibt um 1,1% nach. Mal wieder deutlich unter Druck stehen Bankaktien. Die Papiere der Commerzbank verlieren im frühen Handel gut 3% und die der Deutsche Bank gut 2%.

Besser im Markt liegen so genannte Defensive, also vergleichsweise konjunkturunabhängige Werte. Einzige Gewinner im DAX sind Fresenius (+0,4%) und Fresenius Medical Care (+1,66%). Die FMC-Aktie profitiert unter anderem von einer positiven Analysteneinschätzung der Privatbank Berenberg. Analyst Tom Jones bestätigte seine Kaufempfehlung für die Aktie des Weltmarktführers in der Dialysetechnik und sprach sich erneut für ein Kursziel von 67,00 Euro aus. Finanzchef Mike Brosnan habe auf einer Investorenkonferenz in Aussicht gestellt, dass das Wachstum des Umsatzes je Behandlung in den USA zwar moderater ausfallen werde als bei der Formulierung des Konzernausblicks angenommen. Die bereinigten Kosten dürften demnach aber auch niedriger sein und so den negativen Effekt aufheben. Zuletzt habe es Sorgen um den Umsatz pro Behandlungen gegeben, betonte der Experte. Die erhöhte Klarheit sei deshalb zu begrüßen.


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