Montag, 24. September 2012
Alles im Lot

Schaut man auf die zurückliegende Börsenwoche, dann kann man im Grunde nur zu einem Fazit kommen: Es ist alles im Lot an den Weltbörsen, auch wenn oder gerade weil derzeit ausnahmsweise nicht viel passiert. Aber: Ich werte das durchaus als ein gutes Zeichen. Schließlich war ein Durchatmen der Aktienmärkte nach den steilen Anstiegen mit fast 500 Punkten im DAX in nur zwei Wochen mehr als überfällig und natürlich. Die Börsenakteure beurteilen die Entscheidungen von EZB, Fed & Co. aber weiterhin positiv. Der Geldhahn ist aufgedreht, soll die Märkte mit Geld fluten und für wirtschaftlichen Aufschwung sorgen. Und mit Durchwinken des ESM ist die Angst vor einem Zerbrechen des Euro zumindest vorerst vom Tisch gefegt. Das alles kommt bei den Anlegern gut an.

Und in zwei Wochen beginnt die nächste Berichtssaison. Da diese vor dem Hintergrund einer nun wieder größeren Planungssicherheit steht, dürfte es vielen Unternehmenslenkern nun leichter fallen, mutiger in die Zukunft zu blicken. Auffällig: Insbesondere konjunktursensible Werte, wie z.B. Stahlaktien, entwickelten sich zuletzt besonders explosiv. Das ist ein wichtiger Indikator, wohin die Reise geht. Mich würde es daher nicht wundern, wenn die nächsten Konjunkturdaten nach der zuletzt permanent schwächeren Tendenz in Kürze eine Art Trendwende signalisieren. 


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