Freitag, 21. September 2012
BASF stärkt mit Zukauf Pflanzenschutzgeschäft

Der weltgrößte Chemiekonzern BASF (konservatives BÖRSEN-SPIEGEL-Depot, aktuelle Performance +369,74%) will den amerikanischen Saatgutspezialisten Becker Underwood übernehmen, um sein Pflanzenschutzgeschäft in den USA zu stärken. Wie die Ludwigshafener am Donnerstag mitteilten, ist ihnen der Zukauf 1,02 Mrd. Dollar (785 Mio. Euro) wert. Der Saatgutspezialist aus Iowa sei mit seinen knapp 500 Mitarbeitern einer der weltweit führenden Anbieter von Technologien zur biologischen Saatgutbehandlung. Eine Branche, die nach Ansicht der Ludwigshafener enorme Wachstumschancen bereit hält. Der Zukauf von Becker Underwood ist die erste Großübernahme unter der Führung des seit Mai vergangenen Jahres amtierenden BASF-Chefs Kurt Bock. Vor allem hat es der Chemiekonzern auf den schnell wachsenden Markt für Saatgutbeizen abgesehen. Hier könne BASF unter anderem Lösungen zum Schutz des Saatguts vor Schädlingen und Krankheitserregern entwickeln.

Der Großteil des Geschäfts soll im Unternehmensbereich Crop Protection aufgehen. Die BASF-Sparte Nutrition & Health wird den Bereich der Tierernährung, den Becker Underwood ebenfalls im Portfolio hat, übernehmen. Besonders stark ist der US-Saatgutspezialist in Nordamerika vertreten – und hier erhofft sich BASF einen kräftigen Schub für sein Geschäft. Die Ludwigshafener wollen die Übernahme bis Ende des Jahres abwickeln.


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