Börse, Wirtschaft, Lifestyle - Was Anleger & Börsenprofis bewegt

Ausgabe vom 11. Oktober 2018



  • Kaufen, wenn die Kanonen donnern


Kaufen, wenn die Kanonen donnern



von Jürgen Schmitt
Verlagsleiter BÖRSEN-SPIEGEL GmbH
                                                                 
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Liebe Leserinnen, liebe Leser,

800 Punkte Minus im Dow Jones an einem Handelstag sind schon rekordverdächtig. Prozentual lag das Minus aber „nur“ bei knapp 3,2%. Stärker traf es die Technologiebörse Nasdaq, die mehr als 4,5% in den Keller rauschte. Ich bin damit äußerst zufrieden, da eine rasche Marktbereinigung viel schneller für eine neue Ausgangsbasis sorgt, als ein schleichender Ausverkauf. Nicht umsonst heißt eine der bekanntesten Börsenweisheiten „Kaufen, wenn die Kanonen donnern“. Dabei geht es eben um harte „Einschläge“, die dann thematisch, medial etc. natürlich auch immer mit „Erklärungen“ garniert werden.

Im Grunde genommen können Sie die „fundamentalen Erklärungen“ getrost ignorieren. Die Verweise auf steigende Zinsen in den USA, eine neue mögliche „Euro-Krise“ durch Italien oder eben den Handelsstreit zwischen den USA und China sind die logische Begleitmusik, haben aber nicht wirklich damit etwas zu tun, dass sich zuvor „verkrampfte“ Strukturen jetzt auflösen. Ein Thema sind beispielsweise die ETF-Konstruktionen, in denen die großen Tech-Aktien (FANG-Aktien) allesamt hochgewichtet vertreten sind. Geht es in den Keller, gibt es hier natürlich auf breiter Front Positionsauflösungen, vor allem dann, wenn auch noch die vielen Hebel-Konstrukte ausgeknockt werden.

Wichtig aus meiner Sicht ist die Tatsache, dass die beiden wichtigsten US-Indizes S&P-500 und Nasdaq-100 quasi im Sturzflug ihre Lücken zu den nach wie vor steigenden 200-Tage-Linien nahezu geschlossen haben. Geht es heute noch einmal etwas runter, wären es sogar „Punktlandungen“. Dann wäre viel spekulativer „Speck“ erst einmal raus aus den Aktien, ebenso natürlich die „zittrigen Hände“. 

Diese Phase ist vor allem für Börsen-Neulinge wichtig!

Schwierig aber extrem wichtig und hoffentlich einprägsam sind solche Phasen für Börsen-Neulinge, die sich vielleicht sogar erstmals daran gewagt haben, in Aktien zu investieren. Hier habe ich absolutes Verständnis dafür, wenn jetzt Nervosität aufkommt. Was dafür sorgt, ist dabei vor allem die Tatsache, dass Kurse in Korrekturphasen deutlich schneller einbrechen als sie in Aufwärtstrends steigen. Das sorgt zwangsläufig für Verlust-Ängste.

Doch denken Sie in solchen Phasen daran, dass Ihnen a) niemand auch nur eine Aktie bzw. Anteilsschein an einem erstklassigen Unternehmen wegnimmt – er wird nur an der Börse temporär zu niedrigeren Kursen gehandelt. Und b) sollten Sie daran denken, dass in Ausverkaufsphasen Käufer das aufsammeln, was Verkäufer auf den Markt werfen. Sind das unwissende Kleinanleger oder clevere Investoren? Sie kennen die Antwort. Schließlich sollten Sie c) daran denken, dass Sie vor wenigen Wochen viel dafür gegeben hätten, unsere Favoriten noch einmal auf den heutigen Niveaus kaufen zu dürfen. Und jetzt trauen Sie sich nicht?

Aktien erstklassiger Unternehmen erreichen immer wieder neue Höchststände, weil es die besten Unternehmen einfach schaffen, Umsatz und Ertrag langfristig zu steigern. Das ist quasi eine Gesetzmäßigkeit einer freien Marktwirtschaft. Schließlich arbeiten Unternehmen überaus erfolgreich mit Gewinnerzielungsabsicht und erwirtschaften somit sowohl mit Eigen- als auch mit Fremdkapital deutlich über den Anleihezinsen liegende Renditen.

Bleiben Sie bitte gelassen

Bleiben Sie also bitte gelassen, auch wenn ich eine kurzfristige negative Übertreibungsphase natürlich auch nicht ausschließen kann. Doch ich gehe jede Wette ein, dass wir schon in wenigen Wochen wieder DAX-Stände von über 12.000 Punkte und auch wieder Zugewinne im Technologiesektor sehen werden. Schließlich bleiben die Rahmenbedingungen für Aktien weiterhin günstig. 

Trotz des Zinsanstiegs in den USA liegen wir noch weit unterhalb der historischen Mittelwerte. Und in Europa bleibt der Spielraum für höhere Zinsen ohnehin begrenzt. Das Wachstum der Weltwirtschaft könnte sich zwar aufgrund der Handelsstreitigkeiten etwas abschwächen, bleibt aber robust oberhalb von 3,5%. In den USA oder China liegt das Wachstum sogar darüber. Und vor allem die großen US-Unternehmen werden in der anstehenden Berichtssaison einmal mehr unter Beweis stellen, dass sie sich in Top-Form befinden. 

Bitte schauen Sie sich jetzt unbedingt noch mein Video an, in welchem ich noch genauer auf die aktuelle Marktlage eingehe.  



WireCard, DAX, Nasdaq, Amazon, Alibaba: 
Kaufen, wenn die Kanonen donnern






Fazit: Gehen Sie beherzt auf Schnäppchen-Jagd! 


Ihr

Jürgen Schmitt
(Verlagsleiter BÖRSEN-SPIEGEL GmbH)


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