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Ausgabe vom 26. Mai 2017



  • Cyber-Security: gebraucht, gesucht, gewinnbringend!




Cyber-Security:
gebraucht, gesucht, gewinnbringend!





von Martina Bisdorf
 (Chefredakteurin BÖRSEN-SPIEGELdaily)

Redaktion BÖRSEN-SPIEGEL        FacebookLike   TwitterFollow


Liebe Leserinnen, liebe Leser,

Sie haben alle davon gehört oder gelesen, einige von Ihnen dürften im schlimmsten Fall selbst betroffen gewesen sein, als Mitarbeiter einer gehackten Firma oder als Bahnreisender: Der Hackerangriff mittels der Schadsoftware „WannaCry“ auf über 300.000 Computer weltweit vor zwei Wochen. Das Virus legte komplette Firmen, Krankenhäuser sowie etliche Anzeigetafeln und Ticketautomaten der Deutschen Bahn lahm. Bei der Attacke nutzte die Software laut Expertenangaben eine Sicherheitslücke im Microsoft-Betriebssystem Windows aus, über die sie automatisch neue Computer anstecken konnte. Ein britischer IT-Forscher hatte eigentlich nur durch einen glücklichen Zufall die weitere Ausbreitung gestoppt.

Die meisten Nutzer unterschätzen die Gefährlichkeit von Hackern

Die Experten einer US-IT-Sicherheitsfirma halten es mittlerweile für „sehr wahrscheinlich", dass die Cyber-Attacke mit „WannaCry" von Nordkorea ausging. Bereits vergangene Woche hatten mehrere Sicherheitsfirmen im Computer-Code des Programms Elemente gefunden, die schon zuvor von der nordkoreanischen Hackergruppe „Lazarus“ genutzt wurden. Sie wird unter anderem auch für den Cyberangriff auf Sony Pictures 2014 verantwortlich gemacht. Zunächst hielten die Experten es noch für möglich, dass andere Hacker die Codes von Lazarus lediglich kopiert hatten. Wie der US-IT-Sicherheitskonzern zuletzt mitteilt, habe die Firma jedoch weitere Verbindungen zwischen „WannaCry" und der nordkoreanischen Hackergruppe gefunden. Es sei der Korrektheit halber bemerkt, dass die Regierung in Pjöngjang den Verdacht, die Angriffe kämen aus Nordkorea, als „lächerlich" zurück gewiesen hat.

Wie man an diesem Beispiel sehen kann, unterschätzen die meisten Nutzer die Gefährlichkeit und Durchschlagkraft von Hackern immer noch. Die meisten Firmen sind absolut nicht angemessen versorgt, was die Sicherheit geben Cyber-Attacken anbelangt. Hier tut sich ein riesiger Markt auf, von dem jene profitieren dürften, die auf Cyber-Security spezialisiert sind und entsprechenden Viren-Schutz im großen Stil anbieten. Oben genannter US-Sicherheits-Spezialist, der die jüngste Großattacke von „WannaCry“ aufgeschlüsselt und analysiert hat, ist übrigens ein heißer Top-Tipp meines Kollegen Dieter Wendt in seinem 100% DEPOT.

Doch bevor Sie erfahren, was er zur Cyber-World sowie zur Analyse des IT-Sicherheitskonzerns aus der allerersten Reihe zu sagen hat, lesen Sie auch, was Börsenexperten aus anderen renommierten Börsenbriefen zum brandaktuellen Thema geschrieben haben:


Das meinen die Experten:

Fuchs-Kapitalanlagen
Vom 21. Mai 2017

Gefahr von Cyber-Attacken dürfte künftig noch steigen
„Die aktuelle Cyber-Attacke belegt es einmal mehr: Internet- und Datensicherheit sind inzwischen existenziell wichtig. Das gilt für Unternehmen, Behörden und auch Privatleute. Denn auch die werden immer öfter zur Zielscheibe von Cyberkriminalität und Erpressung. Laut europäischer Polizeibehörde Europol waren mindestens 200.000 Computersysteme in 150 Ländern vom jüngsten weltweiten Hackerangriff betroffen. Durch die zunehmende Vernetzung elektronischer Geräte (Stichwort: Internet der Dinge) dürfte das Gefahrenpotenzial dieser Cyberattacken künftig noch steigen. Bereits heute kostet die Internetkriminalität weltweit rund 445 Mrd. Dollar pro Jahr, so Schätzungen. Unternehmen, die Lösungen gegen Internet- und Datenkriminalität entwickeln, gehören zu den Profiteuren. Die Branche wächst mit zweistelligen Raten jährlich. Allein im Bereich ,Internet der Dinge‘ werden sich die Ausgaben von Online-Sicherheit bis 2020 etwa verfünffachen.“

WirtschaftsWoche
Vom 19. Mai 2017

Geschäftsmodelle vieler Unternehmen werden immer anfälliger

„Wenn Mittelständler und Manager aus dem Internetalltag in der Bundesrepublik Deutschland berichten, tun sie das in diesen Tagen nur anonym, dafür aber drastisch: Vor drei Wochen etwa dringt ein Hacker in die Fabrik eines Mittelständlers ein und legt für drei Tage und Nächte die Produktion lahm. Die mit dem Internet verbundenen Maschinen sind so schlampig gechützt, dass der Saboteur leichtes Spiel hat - und das gesamte Geschäft des Unternehmens stoppt. Lehren aus dem Krisenfall aber zieht in der Firma niemand, die Fabrik ist immer noch digital ungeschützt. Eine Woche später dann wundert sich ein anderer Unternehmer irgendwo in Deutschland über merkwürdige Abbuchungen auf dem Firmenkonto. Eine Schnellanalyse ergibt: Hacker sind in das Zahlungssystem eingedrungen, haben Kundendaten und Kontonummern manipuliert. Einem Mitarbeiter fallen die ungewöhnlichen Kontobewegungen eher zufällig auf, so wird Schlimmeres verhindert. Und kurz darauf, am vergangenen Wochenende, schließlich verbreitet sich die Erpressersoftware WannaCry um die Welt. Die Angreifer verlangen Lösegeld, um die Systeme wieder freizugeben. Und so zeigt sich für die breite Öffentlichkeit, dass die Geschäftsmodelle vieler Unternehmen nicht nur immer digitaler, sondern auch immer anfälliger werden. Die Digitalisierung präsentiert sich in Deutschland in diesem Frühsommer 2017 nicht als verheißungsvolle Zukunft, sondern als echte Gefahr für viele Unternehmen. Und das ist kein böser Zufall, das ist - von Politik, aber auch Teilen der Wirtschaft – hausgemacht. Nach langem Zögern haben deutsche Unternehmen, vor allem der Mittelstand, erkannt: Die vernetzte Produktion, die Industrie 4.0, ist die nächste Stufe der digitalen Revolution, bei der Exportweltmeister Deutschland international wieder zur Spitze aufschließen kann. In der Vernetzung von Maschinen, Robotern und 3-D-Druckern schlummert laut IT-Verband Bitkom eine Produktivitätssteigerung von 78,5 Mrd. Euro bis 2025 für die deutsche Wirtschaft. Nachdem die erste Runde der Digitalisierung voller neuer Geschäftsmöglichkeiten mit Privatnutzern an die amerikanischen Netzkonzerne ging, sind beim Internet der Dinge deutsche Ingenieurtugenden gefragt. Doch die nächste industrielle Revolution gelingt nur, wenn zwei Voraussetzungen erfüllt sind: Schnelles Internet muss gleichmäßig übers Land verteilt sein. Und dieses Netz muss sicher sein. Beides aber, das wird nun klar, ist derzeit in Deutschland nicht gegeben.“




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Das 100% DEPOT
(Von Chefanalyst Dieter Wendt)
Vom 23. Mai 2017


WannaCry dürfte selbst die letzten Verweigerer wach rütteln
„Wie Sie wissen, haben wir Cyber-Security als großes Megatrend-Thema schon lange auf dem Radar. Doch aktuell erleben wir noch immer Folgendes: Trotz immer neuer Cyber-Attaken bei gleichzeitiger Zunahme hochsensibler Daten, die wir in der Cloud und auf Festplatten unserer Computer und Smartphones speichern, sehen viele Menschen und selbst Unternehmen Sicherheitslücken in ihrem Netzwerk noch immer zu lapidar, fast ein bisschen wie Bluthochdruck. Auch wenn man ihn hat, reagieren die wenigsten sofort darauf, denn es tut ja erstmal nicht weh. Die Folgen spüren Sie erst viel später. Doch Experten sind sich sicher, der jüngste Angriff mit dem Erpressungs-Trojaner WannaCry, der Zehntausende Computer in fast 100 Ländern lahm legte, dürfte ein lauter Weckruf gerade für viele Firmen sein. Ein führender Spezialist beim Thema IT-Sicherheit ist (…). Vor allem private PC-Nutzer und kleinere Firmen setzen auf seine Antiviren-Software. Zudem hat sich der US-Konzern in den vergangenen zwei Jahren deutlich breiter aufgestellt. So hat sich (…) über Zukäufe von Software-Spezialisten im Segment Cloud-Security massiv verstärkt. Inzwischen besitzt (…) weltweit neun Sicherheitszentren. Zuletzt geriet der Aktienkurs unter Druck. Grund waren verfehlte Anleger-Erwartungen beim Zahlenwerk. Dabei wurde die wichtige Unterstützung im Bereich 29,50 Dollar getestet, konnte aber bislang verteidigt werden. Wer wie wir bereits investiert ist, sollte die aktuellen Kursrücksetzer für die Aufstockung der bestehenden Position nutzen. Neuleser greifen mit Limit (…) Euro zu.“


Springen Sie auf den Cyber-Security-Zug auf – am besten sofort!

Alle Experten sind sich einig, dass vor allem in Deutschland noch extrem viel Nachholbedarf in Sachen Cyber-Security besteht. Der Markt für die IT-Sicherheitsspezialisten ist dementsprechend zukunftsträchtig. Damit liegt auf der Hand, dass Sie sich jetzt richtig positionieren müssen, um von Anfang an beim Cyber-Security-Boom dabei zu sein und ordentlich davon zu profitieren. Ganz klar, dass man hier auf die Größten und Besten setzen muss.

Lesen Sie deshalb, auf welchen absoluten Top-Spezialisten, Sie unbedingt setzen sollten. Dieter Wendt gibt Ihnen den Top-Tipp mit der kompletten Analyse in der aktuellen Ausgabe seines 100% DEPOT.

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Herzliche Grüße und schönes Wochenende

Ihre
Martina Bisdorf
(Chefredakteurin BÖRSEN-SPIEGELdaily)


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