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Ausgabe vom 21. März 2017


  • CeBIT 2017 – oder: Was heißt hier Computer?



CeBIT 2017 –
oder: Was heißt hier Computer?

 
 





von Martina Bisdorf

Redaktion BÖRSEN-SPIEGEL        FacebookLike   TwitterFollow


Liebe Leserinnen, liebe Leser,

kaum von ihrem Besuch im Weißen Haus zurück, eröffnete Bundeskanzlerin Angela Merkel am Sonntag in Hannover die weltgrößte E-Technologie-Messe in Hannover und betonte dabei, mit dem japanischen Premierminister Abe den Freihandel durch Digitalisierung vorantreiben zu wollen. Die CeBIT (Akronym für Centrum für Büroautomation, Informationstechnologie und Telekommunikation) findet seit 1986 jedes Frühjahr auf dem Messegelände der niedersächsischen Landeshauptstadt statt.

Das Motto der Messe lautet: „d!conomy – no limits“. Denn darauf hofft die gesamte Branche: Dass sich die Digitalisierung in allen Lebensbereichen noch weiter ausbreitet und damit zahlreiche neue Geschäftsmodelle ermöglicht. Das fängt an mit einfachen Anwendungen wie vernetzten Kühlschränken und endet noch lange nicht bei Künstlicher Intelligenz im Stromnetz.


Desktops und Notebooks sind längst überholt

Wenn die CeBIT auch in den vergangenen Jahren mächtig geschrumpft ist - von 755.000 Besuchern wie vor gut zwei Jahrzehnten, als Bill Gates dort das Microsoft-Betriebssystem Windows 95 vorstellte, können die Veranstalter heute nur noch träumen, gilt das Event trotzdem noch immer als die größte Computermesse der Welt. Der Begriff „Computer“ wird inzwischen jedoch sehr viel weiter ausgelegt. Desktops oder Notebooks spielen allenfalls noch eine Nebenrolle. „Computer“ ist in Zeiten allumfassender Vernetzung eigentlich alles, was sich mit dem Internet verbinden lässt. „Elektronische Datenverarbeitungsanlagen“ – so die Wikipedia-Definition – haben inzwischen die Form von Autos, Smartphones und Kochtöpfen angenommen.

Und so gehört das Thema „Internet der Dinge“ (IoT) zu den ganz großen Themen der CeBIT. Die konkreten Schätzungen liegen um viele Milliarden auseinander, aber ob es bis zum Jahr 2020 nun 20 Mrd. vernetzte Geräte geben wird oder 50 Mrd., das ist letztlich nicht wirklich von Bedeutung. Entscheidend ist die Erkenntnis, die sich von Halle 3 im Nordosten bis Halle 12 im Südwesten zieht: Alles ist online.


Smarte Systeme und deren Schutz im Fokus

Die mit der Vernetzung entstehenden „unzähligen neuen Anwendungen und Geschäftsideen“ sollen die Besucher anregen und faszinieren. Das Angebot reicht von der Straßenlaterne, die Schadstoffe misst, bis zum Weinberg, der dem Winzer den Reifegrad der Reben automatisiert mitteilt. „IoT without limits“, jubeln ganze Industriezweige in Heerscharen. Denn es wird für (fast) jeden ein Stück vom Kuchen dabei sein.

Ganz klar, dass damit einhergehend auch das Thema Cybersecurity in Hannover eine herausragende Rolle spielt. In einem eigenen Ausstellungsbereich präsentieren Unternehmen eine Bandbreite an IT-Sicherheitslösungen: angefangen bei der App für das Smartphone, die abhörsicheres Telefonieren über Software in Echtzeit gewährleisten soll, bis hin zur kostenlosen sogenannten Volksverschlüsselung. Auch der Schutz smarter Systeme steht im Blickpunkt. Wer schon einmal erlebt hat, wie leicht ungeschützte private Überwachungskameras aufgespürt und beobachtet werden können, dem dürfte klar sein, wie akut das Thema ist. Hierzu haben gerade heute Siemens und der französische IT-Dienstleister Atos eine leistungsstarke Kooperation angekündigt. Die beiden Unternehmen wollen sich für die Datensicherheit von US-Unternehmen aus den Bereichen Energie sowie Öl- und Gas stark machen.


Sinnhaftigkeit der Cloud ist angekommen

Zu den thematischen Dauerbrennern der Messe zählt nach wie vor die Auslagerung von Dateien, Services und Dienstleistungen in in externe Rechenzentren. Eine große Mehrheit von Firmen hat inzwischen an der generellen Sinnhaftigkeit der Technik keine Zweifel mehr und bereits umgerüstet. Zwei von drei deutschen Betrieben nutzen nun Cloud-Angebote, wie eine Umfrage im Vorfeld der CeBIT ergeben hat. Sie geben ihre Daten also aus der Hand – und profitieren letztendlich davon, weil sie dadurch effizienter arbeiten können. Im Ausstellungsbereich Big Data & Business Intelligence wird erklärt, wie das geht. Der Besucher lernt: Die Cloud ist angekommen. Im Gegensatz zu früheren Jahren, in denen noch eine gehörige Portion Skepsis herrschte – wie eben bei allen Neuerungen.

Am meisten dürften Privatbesucher drei Topthemen interessieren: Wie leben wir künftig, begleitet von Künstlicher Intelligenz (KI/AI) und Virtueller Realität (VR), und welche Rolle spielen Drohnen? Auf diese Fragen versprechen die Computermesse und vor allem die vielen innovativen Start-up-Unternehmen in Halle 11 Antworten.

Drohnen überall… - Intel fliegt mit

Unser Smart Money Investor-Wachstumswert Intel sorgte gleich bei der Eröffnung am Sonntag für Furore: Der amerikanische Chip-Gigant ließ Drohnen abheben. Am Sonntag zog das erste Flugobjekt im Testlauf bereits spektakuläre Runden um das Messegelände und kehrte zielsicher zum Startpunkt zurück, wo es punktgenau vor den Füßen des „Piloten“ landete. Das ausgewählte Vorführmodell ist dafür gebaut, eine Ölplattform auf hoher See zu inspizieren.

Der deutsche Intel-Chef Christian Lamprechter erläuterte am Rande der Messe, dass Drohnen heute schon vielerorts im Einsatz seien, was aber kaum jemand wisse. Aber bei Intel weiß man, dass der enorme Fortschritt in der digitalen Technologie die Entwicklung hoch leistungsfähiger und trotzdem bezahlbarer Fluggeräte inzwischen möglich macht. Man arbeitet also auf so etwas wie die Serienreife bei Autos auch bei unbemannten Flugobjekten hin…


Serienreife von Flugobjekten im Visier

Und bei diesem Trend will Branchen-Gigant Intel natürlich von Anfang an dabei sein. Schließlich kennt man sich aus im Bau von Computern. Und eine Drohne ist ja nicht viel etwas anderes als ein fliegender Computer. Mehr zu Intel lesen Sie in der aktuellen Ausgabe des Smart Money Investor. Erfahren Sie dort, welche bahnbrechende Kooperation Intel diese Woche zu unserer Top-Empfehlung gemacht hat und wie Sie als Anleger davon profitieren können!

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Herzliche Grüße

Ihre
Martina Bisdorf
(Chefredakteurin BÖRSEN-SPIEGELdaily)

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