Börse, Wirtschaft, Lifestyle - Was Anleger & Börsenprofis bewegt

Ausgabe vom 20. Februar 2017


  • Wer blickt da noch wirklich durch? -
    Die Schattenseiten der Informationsflut 


  • Ihre BÖRSEN-SPIEGEL-Woche im Überblick




Wer blickt da noch wirklich durch? -
Die Schattenseiten der Informationsflut 


  



von Jürgen Schmitt
Herausgeber BÖRSEN-SPIEGEL
                                                               
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Liebe Leserinnen, liebe Leser,

seit Donald Trump in Amt und Würden ist, kennt jeder Deutsche den Begriff „Fake News“. Damit bezichtigt der mächtigste Mann der Welt den Großteil der Presse. CNN will er künftig sogar als „very fake news“ bezeichnen. Er wird nicht müde, der nationalen und internationalen Presse vorzuwerfen, seine Wahl, seinen Amtsantritt und auch die ersten Tage als Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika mit falschen oder sogar bewusst gefälschten Nachrichten zu begleiten. Ist der Mann komplett paranoid? Ja – und wahrscheinlich leider auch nein.

Wer kann sich schon sicher sein?

Können Sie und ich uns wirklich sicher sein, dass wir den Nachrichten und Berichten im Fernsehen, in Zeitungen und im Internet trauen können? Werden nicht immer bestimmte Sachverhalte entweder extrem schön gefärbt oder übertrieben negativ dargestellt? Sind wir nicht inzwischen alle Opfer eines „Informations-Tsunamis“, dem wir weder entfliehen, geschweige denn ihn verstehen können?

Das Informationszeitalter des Internets hat sicherlich viele gute Dinge mit sich gebracht. Selbst in den entlegensten Ecken dieser Welt hat man Zugriff auf das World Wide Web und somit auch auf aktuelle Nachrichten, auf allerlei Kommunikationsmöglichkeiten etc. Viele Experten bezeichneten und bezeichnen noch immer das Internet als größten „Friedensstifter“ und „Demokratie-Förderer“, den es bislang in der Geschichte der Menschheit gegeben hat. Via Twitter oder WhatsApp kann jeder Mensch selbst zum internationalen Reporter und Berichterstatter werden. Über YouTube kann fast jeder sein eigenes Fernsehformat kreieren oder seine Musik präsentieren, ohne Verträge mit großen Unternehmen abschließen zu müssen.


Gezielte Falschmeldungen sind inzwischen Realität

Doch leider hat jede positive Entwicklung auch ihre Schattenseiten. Inzwischen haben auch Geheimdienste die Möglichkeiten entdeckt, die Freiheiten des Internets zu „missbrauchen“. Sehr leicht lassen sich eben vermeintlich seriöse Nachrichten über den Erdball verbreiten, hinter denen ganz gezielte Propaganda-Zwecke stecken. Doch nicht nur Geheimdienste platzieren bewusst gefälschte Nachrichten. Links-Fanatiker verunglimpfen mit gefälschten Nachrichten Kritiker der Flüchtlingspolitik und stellen rasch auch einmal unbequeme Gegner in die Nazi-Ecke. Von dort aus wiederum werden bewusst Meldungen und Berichte lanciert, in denen Ausländer unsere Heimat“ verwüsten. Auch hier nimmt man ganz bewusst Unwahrheiten in Kauf, um einfach nur Stimmungen zu schüren.

Selbst in meiner Heimat sind „Fake News“ inzwischen leider zur Realität geworden. Interessenverbände veröffentlichen weitgehend ungeprüft vermeintliche Tatsachenberichte, um ihre Absichten kompromisslos durchzusetzen. Manche Entwicklungen schaukeln sich dann rasch so weit hoch, dass sie kaum mehr zu bremsen sind. Die Wahrheit bleibt somit leider irgendwo auf der Strecke – nicht nur auf der großen Weltbühne, sondern auch in den kleinen Gemeinden dieser Republik.


An der Börse wird Unwahrheit hart bestraft

An der Börse werden „Fake News“ übrigens hart bestraft. Hier ist man vielen anderen gesellschaftlichen Bereichen weit voraus. Wer versucht, seine Wünsche und Ziele mit falschen Berichten zu erreichen oder solche sogar nutzt, um Profite zu erzielen, landet schneller im Knast als so mancher Gewaltverbrecher. Immerhin in diesem Punkt kann sich unsere eher „börsenfeindliche“ Gesellschaft durchaus ein Beispiel nehmen.

Doch wie immer schaue ich ja positiv in die Zukunft und sehe in der gegenwärtigen Entwicklung auch eine große Chance – gerade für Journalisten. Tages- und Wochenzeitungen schienen zuletzt ja den Kampf gegen das Internet gnadenlos verloren zu haben. Doch jetzt gibt es wieder eine echte Chance, denn ich gehe fest davon aus, dass Menschen in wenigen Jahren wieder bereit sein werden, wirklich Geld in die Hand zu nehmen, um ordentlich recherchierte Nachrichten und Berichte zu erhalten. Denn was über Facebook & Co. so alles gepostet wird, muss zunehmend in Frage gestellt werden. Diese Giganten werden zwangsläufig unter Druck geraten, dem Trend zu mehr und mehr gefälschten Nachrichten Einhalt zu gebieten.

Vertrauen ist im Journalismus und gerade auch in der Finanzbranche der wichtigste Schlüsselfaktor. Da hinein setze ich auch persönlich mein ganzes Engagement. Damit wünsche ich Ihnen einen guten Start in die neue Börsenwoche.

Herzliche Grüße

Ihr
Jürgen Schmitt
(Herausgeber SMART MONEY INVESTOR)


PS: Wie Sie den nachfolgenden Terminen der Woche entnehmen können, liefern noch etliche, vor allem europäische, Unternehmen Zahlen. Aber auch auf den DAX werden noch einmal die Blicke gerichtet sein, wenn die Schwergewichte Bayer, Henkel und BASF ihre Jahreszahlen präsentieren.



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Ihr Cliff Michel
Vertriebsleiter
JS Capital GmbH







Ihre BÖRSEN-SPIEGEL-Woche im Überblick



Montag, 20. Februar 2017

Konjunkturdaten:
08:00 Deutschland: Erzeugerpreise 01/17
12:00 Deutschland: Bundesbank Monatsbericht 02/17
16:00 EU: Verbrauchervertrauen 02/17 (vorab)

Unternehmensdaten:

Deutschland:

Covestro: Jahreszahlen (07:00)
Bertrandt: Q1-Zahlen

Europa:
Spanien: Banco Populare: ao Hauptversammlung

Sonstige Termine:
08:00 Deutschland: „Zukunftsforum Finanzplatz Frankfurt" der CDU Hessen: „Finanzplatz Frankfurt 2017 - Herausforderungen und Chancen aus Sicht des Bundes"
10:15 Belgien: US-Vizepräsident Mike Pence in Brüssel (Fortsetzung) Nach der Münchener Sicherheitskonferenz ist Pence zu politischen Gesprächen in Brüssel.
Deutschland: Bundeskanzlerin Angela Merkel reist nach Algerien (bis 21.02.)
Brüssel: Treffen der Eurogruppe

Hinweis:
USA: Feiertag, Börse geschlossen


Dienstag, 21. Februar 2017

Konjunkturdaten:
09:30 Deutschland: PMI Verarbeitendes Gewerbe und Dienste 02/17 (1. Veröffentlichung)
10:00 EU: PMI Verarbeitendes Gewerbe und Dienste 02/17 (1. Veröffentlichung)
15:45 USA: Markit PMI Verarbeitendes Gewerbe 02/17 (vorläufig)

Unternehmensdaten:

Deutschland:

Fielmann: evtl. vorläufige Jahreszahlen

Europa:
Großbritannien: Anglo American: Jahreszahlen (08:00)
Großbritannien: HSBC Holding: Jahreszahlen

USA:
Home Depot: Q4-Zahlen (12:00)
Wal-Mart: Q4-Zahlen (13:00)
Medtronic: Q3-Zahlen

Welt:
Australien: BHP Billiton: Halbjahreszahlen

Sonstige Termine:
09:30 Deutschland: Konferenz: „Payment World" zu Entwicklungen im Zahlungsverkehr (bis 22.02.) mit Experten u.a. von Bundesbank und Handel
Brüssel: Treffen der EU-Finanzminister, Brüssel


Mittwoch, 22. Februar 2017

Konjunkturdaten:
10:00 Deutschland: ifo-Geschäftsklima 02/17
11:30 Deutschland: Anleihen: Laufzeit: 30 Jahre; Volumen: 1 Mrd. Euro
Deutschland: Bundesfinanzministerium Monatsbericht 02/17
11:00 EU: Verbraucherpreise 01/17
16:00 USA: Wiederverkäufe Häuser 01/17

Unternehmensdaten:

Deutschland:

FMC: Jahreszahlen (10:00 Pk) (07:00)
Fresenius: Jahreszahlen (10:00 Pk) (07:00)
Ströer: Jahreszahlen (07:00)
Telefonica Deutschland: vorläufige Jahreszahlen (07:30)
Bayer: Jahreszahlen (07:30)
Dt. Beteiligung: Hauptversammlung (10:00)

Europa:
Frankreich: Accor: Jahreszahlen (07:00)
Niederlande: Airbus Group: Jahreszahlen (07:00)
Österreich: Wienerberger: Jahreszahlen (08:00)
Großbritannien: Lloyds Banking Group: Jahreszahlen (08:00)
Spanien: Iberdrola: Jahreszahlen

USA:
Hewlett Packard: Q1-Zahlen
Fitbit: Q4-Zahlen
Tesla Motors: Jahreszahlen und Webcast


Donnerstag, 23. Februar 2017

Konjunkturdaten:
08:00 Deutschland: BIP Q4/16 (endgültig)
08:00 Deutschland: Maastricht-Defizitquote Jahr 2016
08:00 Deutschland: GfK-Konsumklima 03/17
08:00 EU: Acea Nfz-Neuzulassungen 03/17
14:30 USA: Erstanträge Arbeitslosenhilfe (Woche)
14:30 USA: CFNA-Index 01/17
15:00 USA: FHFA-Index 12/16 1
17:00 USA: Energieministerium Ölbericht (Woche)

Unternehmensdaten:

Deutschland:

DIC Asset: Jahreszahlen (07:00)
Aareal Bank: Jahreszahlen (11:30 Pk) (07:00)
ADVA Optical: Jahreszahlen (07:00)
TAG Immobilien: Jahreszahlen (07:00)
Aixtron: Jahreszahlen (07:30)
Henkel: Jahreszahlen (07:30)
Xing: vorläufige Jahreszahlen (07:30)
Dürr: Jahreszahlen (14:30 Call) (07:30)
ProSiebenSat.1: Jahreszahlen (11:30 Pk) (08:00)
MTU: Jahreszahlen (09:30 Pk) (08:00)
MLP: Bilanz-Pk, Frankfurt (10:00)
Bertrandt: Hauptversammlung (10:30)
Gerry Weber: Bilanz-Pk, Düsseldorf (11:00)
Rhön-Klinikum: AR-Sitzung
Sartorius: Jahreszahlen (endgültig)

Europa:
Schweiz: Swiss Re: Jahreszahlen (07:00)
Frankreich: AXA: Jahreszahlen (07:00)
Frankreich: Orange: Jahreszahlen (07:30)
Frankreich: Veolia: Jahreszahlen (07:30)
Vivendi: Jahreszahlen (17:50)
Spanien: Telefonica: Jahreszahlen (07:30)
Schweiz: Glencore: Jahreszahlen (08:00)
Spanien: Repsol: Jahreszahlen (08:00)
Großbritannien: Barclays: Jahreszahlen (08:00)
Großbritannien: British American Tobacco (BAT): Jahreszahlen (08:00)
Großbritannien: Dialog Semiconductor: Jahreszahlen (10:30 Call) (08:00)
Spanien: Gamesa: Jahreszahlen

USA:
Hewlett Packard: Q1-Zahlen

Sonstige Termine:
11:00 Deutschalnd: Pk Bundesbank zu Geschäftsbericht 2016 mit Bundesbank-Präsident Jens Weidmann und Bundesbank-Vorstandsmitglied Carl-Ludwig Thiele
16:30 Deutschland: Kapitalmarktkonferenz des "Institute for Law and Finance" u.a. zum neuen Marktmissbrauchsrecht

Hinweis:
Russland: Feiertag, Börse geschlossen


Freitag, 24. Februar 2017

Konjunkturdaten:
16:00 USA: Verkauf neuer Häuser 01/17
16:00 USA: Uni Michigan Verbrauchervertrauen 02/17 (18:00)

Unternehmensdaten:

Deutschland:

BASF: Jahreszahlen (07:00)
Rhön-Klinikum: Vorläufige Jahreszahlen (07:30)
Volkswagen: AR-Sitzung

Europa:
Großbritannien: International Airlines Group (IAG) Jahreszahlen (08:00)
Großbritannien: Royal Bank of Scotland Group: Jahreszahlen (08:00)
Dänemark: Carlsberg: Jahreszahlen

USA:
Foot Locker: Q4-Zahlen (12:45)

Sonstige Termine:
EU: Moody's Ratingergebnis Österreich, Deutschland, Griechenland, Litauen
EU: Fitch Ratingergebnis Griechenland
EU: DBRS Ratingergebnis Belgien, Irland



Quelle: Finanznachrichten.de



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