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Ausgabe vom 03. Februar 2017



  • Mit angezogener Handbremse ins neue Jahr? –
    Verhaltener Optimismus bei Daimler




Mit angezogener Handbremse ins neue Jahr? –
Verhaltener Optimismus bei Daimler










von Martina Bisdorf

Redaktion BÖRSEN-SPIEGEL        FacebookLike   TwitterFollow


Liebe Leserinnen, liebe Leser,

nachdem die Automobilbranche sich zuletzt erschrocken über die Trump´sche Ankündigung von Strafzöllen gezeigt hatte, lohnt es sich heute, auf Deutschlands Premiumautohersteller Nr. eins zu schauen. Daimler präsentierte gestern seine Quartalszahlen und überraschte – man könnte sagen verhalten positiv.

Mit 3 Mio. verkauften Fahrzeugen im Geschäftsjahr 2016 zogen die Stuttgarter am Münchener Erzrivalen BMW vorbei. Das macht das Management sichtlich stolz und dürfte auch die Anleger freuen. Lassen wir aber nicht Emotionen, sondern Fakten sprechen und sehen uns die Bilanz einmal genauer an.


Daimler sieht sich auf stabilem Wachstumspfad

Firmenlenker Dieter Zetsche sieht sein Unternehmen nach der Präsentation der Quartalszahlen auf einem kontinuierlichen Wachstumspfad und peilt eine jahresdurchschnittliche Umsatzrendite von 9% an. Der „Erfinder des Automobils“ steigerte den Umsatz im Geschäftsjahr 2016 gegenüber dem Vorjahr immerhin leicht um 3% auf 153,3 Mrd. Euro. Der Absatz wuchs insgesamt um 5% auf 3 Mio. Fahrzeuge. Dabei stieg der Absatz des Geschäftsfeldes Mercedes-Benz Cars (Mercedes-AMG, Mercedes-Maybach und Mercedes me sowie die Marke smart und die neue Marke EQ) um 10% und der Absatz bei Mercedes-Benz Vans um 12%.

Sorgenkind der Stuttgarter war letztes Jahr der Bereich Daimler Trucks, der insbesondere in der NAFTA-Region, also im Nahen und Mittleren Osten sowie in der Türkei, einen deutlichen Absatzrückgang von 17% hinnehmen musste. Auch bei Daimler Buses war der Umsatz im Geschäftsjahr 2016 mit minus 7% rückläufig und lag ebenfalls unterhalb der Erwartungen. Ein erneut schwaches Brasiliengeschäft verhagelte das Ergebnis.


Gute Prognose und stabile Dividende

Für das Jahr 2016 will der Premiumautobauer eine Dividende in Höhe von 3,25 Euro ausschütten, die damit gegenüber dem Vorjahr unverändert bleibt. Die Ausschüttungsquote liegt damit bei 40,8%. Für das Jahr 2017 erwartet man ein leichtes Wachstum der globalen Automobilnachfrage und weiter steigende Absatzzahlen im Unternehmen. Daher sollen auch Umsatz und EBIT in 2017 im Konzern zulegen.

Während der Absatz bei Mercedes Benz Cars in 2017 steigen soll, erwartet das Unternehmen bei Daimler Trucks ein Vorjahresniveau. Mercedes-Benz Vans erwartet für das Jahr 2017 einen leichten Absatzanstieg und Daimler Buses eine deutliche Absatzsteigerung. Die Sparte Daimler Financial Services rechnet für das Jahr 2017 mit einem leichten Anstieg beim Neugeschäft und weiterem Wachstum beim Vertragsvolumen.


Große Ziele anvisiert – Hohes Investitionsvolumen eingeplant

Mit dem Automobilgeschäft will man nachhaltig eine jahresdurchschnittliche Umsatzrendite von 9% erzielen. Aber auch die Investitionen in Sachanlagen sollen im Jahr 2017 im Konzern deutlich steigen. So will Daimler in den Jahren 2017 und 2018 mehr als 14 Mrd. Euro in Sachanlagen und mehr als 16 Mrd. Euro in Forschungs- und Entwicklungsprojekte stecken. Vor allem die Digitalisierung im gesamten Unternehmen soll vorangetrieben werden, damit die Schwaben auch in der Zukunft nicht nur auf Sicht fahren, sondern Vorfahrt haben.

Dabei spielen insbesondere die Wachstumsfelder Vernetzung (Connected), Autonomes Fahren, flexible Nutzung und Services (Shared & Services) sowie elektrische Antriebe (Electric) eine herausragende Rolle. Auch die intelligente Verknüpfung dieser Bereiche sei notwendig, so der zuversichtliche Steuermann Dieter Zetsche. Denn in 2025 will Daimler mehr als zehn reine Elektro-PKW vom smart bis zum SUV auf den Markt bringen.






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Großoffensive am Elektroauto-Markt – Die Tochter greift an

Weiterhin will man mit Mercedes Benz vor allem an der Elektrofront angreifen. So sind bis 2025 zehn Modelle geplant - vom Smart bis hin zum SUV. Die Daimler-Tochter gab bekannt, ihre neuen EQ-Modelle in Sindelfingen produzieren zu lassen. EQ bezeichnet dabei die Produktmarke der neuen Elektrofahrzeuge. Sindelfingen wird damit zum Kompetenzzentrum für batterieelektrische Modelle der Ober-und Luxusklasse des Stuttgarter Automobilkonzerns. Die EQ-Modelle sollen zudem in die Serienproduktion auf vier Kontinenten integriert werden.

Auch die Werke in Bremen und Rastatt sollen an der Elektro-Offensive teilhaben. Bis 2025 sollen dann bis zu zehn Elektro-Modelle vom Band gehen und das in allen Segmenten, vom Smart bis hin zum SUV. Daimler erwartet, dass der Anteil der Elektroautos zwischen 15 und 25% des Gesamtumsatzes ausmachen wird. Dabei soll auch die Automatisierung der Produktion und die Zusammenarbeit von Mensch und Roboter eine Rolle spielen. Diese Entwicklung ist ohnehin nicht mehr aufzuhalten.


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Ihr Cliff Michel
Vertriebsleiter
JS Capital GmbH





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Herzliche Grüße

Ihre

Martina Bisdorf

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