Börse, Wirtschaft, Lifestyle - Was Anleger & Börsenprofis bewegt

Ausgabe vom 22. Dezember 2016


  • Pressespiegel: Jahresrückblick
  • Diese Termine sollten Sie sich unbedingt vormerken!



Pressespiegel: Jahresrückblick   







von Martina Bisdorf

Redaktion BÖRSEN-SPIEGEL        FacebookLike   TwitterFollow


Liebe Leserinnen, liebe Leser,

mit einem traditionellen Rückblick auf das Börsenjahr 2016 will ich mich heute von Ihnen in den Weihnachtsurlaub verabschieden. Zusammenfassend kann man sagen, dass es ein unglaublich ereignisreiches, von Unsicherheit geprägtes, extrem schwankungsreiches Jahr war. Die Märkte haben uns so ziemlich alles geboten, was es gibt.

Die Börse zeigte sich in Summe verlässlich

Und dennoch: Es ist nicht zu dem von so vielen „Crash-Propheten“ ausgerufenen Crash gekommen. Im Gegenteil, sogar die totgesagte Jahresendrally hat zwar spät, aber dafür mit Siebenmeilenstiefeln, noch rechtzeitig eingesetzt. Man könnte sagen: Auf die Börse ist Verlass. In all dem Chaos um uns herum, das die Medien über´s Jahr hinweg beherrschte, blieb sie in Summe ein stabiler Faktor in der unübersichtlichen Gemengelage.

Die wichtigsten börsenrelevanten Ereignisse habe ich Ihnen hier noch einmal in Form eines Pressespiegels zusammengestellt. Lesen Sie, wie die Kollegen von anderen renommierten Börsenpublikationen das Börsenjahr 2016 einschätzen, wo sie dessen Stärken und Schwächen sehen und wie sie dem neuen Börsenjahr 2017 entgegensehen.


Das meinen die Experten:

Platow-Börse
Vom 20. Dezember 2016

2017 war kein Jahr der Börsengänge

„Die Unsicherheit, die den deutschen Aktienmarkt die meiste Zeit des Jahres im Schwitzkasten hatte, spiegelt sich auch in der Zahl der Börsengänge wider. Mit Brain, Corestate, Decheng, Innogy, myBucks, Senvion, Shop Apotheke, uhr.de, Uniper und va-Q-tec schafften gerade einmal zehn Unternehmen den Gang aufs Parkett. Prominente IPOs, etwa von Officefirst oder Varta, wurden dagegen abgesagt. Angesichts der wankelmütigen Märkte waren viele Investoren nicht bereit, die Ansprüche der Börsenkandidaten zu erfüllen. Kirchhoff geht davon aus, dass sich 2017 wieder mehr Unternehmen aus der Deckung wagen. Die Experten rechnen – mit Rückenwind durch die lockere Geldpolitik und ein robustes Wirtschaftswachstum – mit 15 Börsengängen. Kandidaten sind die Restaurantkette Vapiano und der Lieferdienst Delivery Hero. Anreize für ein IPO könnte darüber hinaus das neue Marktsegment der Deutschen Börse für kleine und mittelständische Unternehmen geben.“

Prior Börse
Vom 21. Dezember 2016

Auf die Jahresendrally ist Verlass – Wachsamkeit ist Trumpf

„Das Börsenjahr ist gelaufen. Wieder einmal ist auf die Jahresendrally Verlass. Beim DAX sind noch weitere 200 oder 300 Punkte drin. Nach dem Absturz zu Jahresbeginn hat sich der DAX zuletzt noch ein Plus von 7% erarbeitet. Vielleicht baut das Börsenbarometer bis Silvester den Zuwachs auf 10% aus. Das würde immerhin in etwa der durchschnittlichen Jahresperformance entsprechen. Wer die richtigen Aktien im Portfolio hatte, konnte sogar noch deutlich mehr verdienen. Spitzenreiter Adidas mit einer Performance von 62%. Die rote Laterne geht mit minus 26% an E.ON. Ich würde bis auf Weiteres investiert bleiben. Denn der Januar gilt – Ausnahmen bestätigen die Regel – als einer der besten Börsenmonate. Spätestens im Spätsommer könnte es dann aber aus meiner Sicht ungemütlich werden, Nebenwerte haben nämlich schon ein sehr luftiges Bewertungsniveau erreicht. Der Börsenaufschwung geht 2017 schon in sein neuntes Jahr und hat damit ein sehr reifes Stadium erreicht. Wachsamkeit ist daher Trumpf!“

Zürcher Trend
Vom 20. Dezember 2016

Fünf Schreckgespenster geisterten durch das Jahr 2016

„Die Bilanz des zu Ende gehenden Jahres dokumentiert fünf Schreckgespenster und ihre Folgen: Im Januar erschreckte China mit überraschend schlechten Wirtschaftszahlen, die den ersten Schock auslösten. Es bedurfte weniger Tage, um dieses Gespenst ad absurdum zu führen. Die Europamärkte kostete es für diese Zeit 5% Index-Verlust. Nach der Erholung begann die Spekulation auf den zweiten Schock namens Brexit. In umfangreichen Analysen orakelten Politiker und Wissenschaftler über die Folgen des Austritts der Briten aus der EU. Bis zum Tag der Entscheidung am 23. Juni. 8 bis 10% Index-Verlust waren die erste Reaktion und das war‘s! Der dritte Schock kam innerhalb von zwei Wochen im Doppel. Ein erneuter China-Kracher aus den gleichen Gründen wie im Januar und der VW-Skandal als größter dieser Art im internationalen Autogeschäft. China war erneut nach zwei Tagen vergessen, aber am VW-Ereignis kauen Öffentlichkeit, Gerüchte und die Politik noch immer herum. Den vierten Schock lösten die Amerikaner aus. In umfangreichen Kombinationen vorher lautete die Wette Clinton gegen Trump: Das Schreckgespenst Trump wurde gewählt, aber die US-Börse startete eine spektakuläre Rally. Der fünfte Schock sollte einer werden, wurde es aber nicht. Das sogenannte Renzirendum wurde zur Euro-Krise stilisiert, doch keiner ging mehr hin. Die Lehre des zu Ende gehenden Jahres lautet mithin: Politische Ereignisse sind in der modernen Medienwelt ein ähnlicher Ablauf wie Action-Filme mit viel Knall und Explosionen und spektakulären Bildern, aber eben auch sehr schnell vergessen.“


 




Diese Termine sollten Sie sich unbedingt vormerken!


Diesen eindrücklichen Jahresrückblicken ist kaum noch etwas hinzuzufügen. Aber, wie versprochen, habe ich heute noch zwei wichtige Termine für Sie, die Sie sich unbedingt im Kalender markieren sollten:
 

  • Bereits heute Nachmittag erscheint der aktuelle Dezember-Newsletter zu unserem  hauseigenen Multi-Asset-Fonds MS Global One.

Wer noch nicht im Verteiler registriert ist, sollte sich SOFORT HIER KOSTENLOS anmelden, um sich über die neueste, erfreuliche Entwicklung unseres Fonds zu informieren. Lesen Sie dort auch die aktuelle Einschätzung der Marktlage und den Rückblick auf das Börsenjahr 2016 von Fonds-Initiator und Herausgeber unserer Börsenpublikationen Jürgen Schmitt.

  •  Am zweiten Weihnachtsfeiertag, dem 26. Dezember, sollten Sie auf jeden Fall in Ihr Postfach schauen: Sie erhalten ein ganz besonderes Neujahrs-Angebot von uns.

Ich verrate Ihnen heute nur so viel: Es geht um die Neugestaltung des SMART MONEY INVESTOR, den das Börsen-Spiegel-Redaktionsteam rund um Chefredakteur Jürgen Schmitt für das kommende Jahr im Sinne unserer Leser noch weiter optimiert hat. Lassen Sie sich überraschen und lesen Sie auf jeden Fall, was wir Ihnen unter dem Motto:

„Geldanlage kann für Sie ab sofort so sicher, einfach und lukrativ sein“ anzubieten haben.

Nun wünsche ich Ihnen und Ihren Familien ein frohes, gesegnetes Weihnachtsfest mit besinnlichen Stunden. Kommen Sie gut ins neue Jahr, bleiben Sie gesund und uns gewogen.

Herzliche Grüße

Ihre

Martina Bisdorf

PS: Der nächste Newsletter erscheint am 02. Januar 2017. 







 


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