Börse, Wirtschaft, Lifestyle - Was Anleger & Börsenprofis bewegt

Ausgabe vom 20. Dezember 2016



  • Unser Weihnachtsgeschenk für Sie

  • Derivate-Experte Stefano Angioni im Interview mit Cliff Michel 



Unser Weihnachtsgeschenk für Sie 







von Martina Bisdorf

Redaktion BÖRSEN-SPIEGEL        FacebookLike   TwitterFollow


Liebe Leserinnen, liebe Leser,

in Anbetracht des verheerenden Anschlags mit 12 Toten und vielen Verletzten auf dem Berliner Weihnachtsmarkt rund um die Gedächtniskirche fällt es mir heute schwer, über Börse und Wirtschaft zu schreiben. Eigentlich hat man ja fast schon mit einem solchen Ereignis gerechnet. Weihnachtsmärkte sind überall, in allen größeren und kleineren Städten. Der Zugang ist unkontrolliert, die Unmenschlichkeit und Grausamkeit haben hier leichtes Spiel. Und dennoch sind alle Menschen heute tief erschüttert. Auch wir hier in der Redaktion.

Der Terror erschüttert uns in unseren Grundfesten

Mir bleibt an dieser Stelle nur ein Zitat von den Kollegen des Handelsblattes: „Wahrzeichen einer neuen Zivilisationsfinsternis: Die Zündschnur brennt, sie schlängelt sich von Aleppo über Nizza bis zum Berliner Breitscheidplatz – und wir wissen nicht, ob sich eine politische Kraft findet, sie rechtzeitig auszutreten“, verbunden mit der Hoffnung auf Frieden und die richtigen politischen Konsequenzen. Denn wir dürfen und müssen uns darauf besinnen, dass unser Grundgesetz auf nichts anderem fußt als auf unseren christlichen Werten, die es zu schützen gilt - nicht nur in der Weihnachtszeit.

Und dennoch, das Leben geht weiter – Auch am Börsenparkett

Dennoch und gerade komme ich nun zum „Wirtschaftsteil“ des heutigen Newsletters. Und der wird spannend, denn wir konnten den neuen Derivate-Chef der Société Générale, Stefano Angioni, für ein Interview mit meinem Kollegen Cliff Michel gewinnen. Doch bevor Sie lesen, was Herr Angioni Ihnen zu Derivaten zu sagen hat, möchte ich Ihnen auch von meiner Seite aus heute noch einmal unser Weihnachtsangebot ans Herz legen. Wir haben etwas zu „verschenken“:



                    


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Derivate-Experte Stefano Angioni im Interview mit Cliff Michel 

                                             




Stefano Angioni: „Derivate sind unsere DNA“

Cliff Michel im Interview mit Stefano Angioni, Verantwortlich für Cross Asset Distribution bei der Société Générale:

Cliff Michel: Herr Angioni, Sie sind seit Kurzem für den Retail-Derivate-Bereich der Société Générale verantwortlich. Was tun Sie dort genau?

Stefano Angioni: Meine tägliche Arbeit dreht sich darum, derivative Anlagelösungen wie Zertifikate und Optionsscheine assetklassen-übergreifend für Privatanleger zu kreieren und anzubieten. Unser Ziel ist es, Anlegern ein umfassendes Universum an Investmentlösungen bereitzustellen, das sie befähigt, in jeder Marktlage, mit jedem Risikoprofil und auf jeden Basiswert egal ob Aktie, Rohstoff, Währungspaar oder Zinssatz, erfolgreich handeln zu können.

Cliff Michel: Das klingt erst einmal recht austauschbar und das würden wahrscheinlich viele Finanzdienstleister so ähnlich beantworten… Gibt es denn etwas, das Sie anders machen?

Stefano Angioni: Die Société Générale hat Derivate tief in ihrer DNA verwurzelt. Nicht nur, dass wir seit mittlerweile über einem Vierteljahrhundert konstant Retail-Derivate, also Anlagezertifikate und Hebelprodukte, in Deutschland anbieten: Wir haben zudem eines der größten Derivate-Handelsbücher in Europa. Deswegen haben wir eine umfassende und sehr tiefgehende Expertise in dem Bereich. Diese möchten wir ohne Kompromisse nutzen, um unsere Produkte, die technische Infrastruktur sowie den Handel und Service permanent im Sinne des Kunden zu verbessern. Die Zufriedenheit und der Erfolg der Anleger stehen bei uns an oberster Stelle. Gerade bei den Hebelprodukten bieten wir dafür eine sehr breite und gute Palette – vom Standardprodukt bis hin zu beispielsweise Inline-Optionsscheinen, die ihre Stärken in Seitwärtsmärkten zeigen.

Cliff Michel: Sie erwähnen Seitwärtsmärkte. Lassen Sie uns doch zu dem Anlass einen Blick auf die Märkte werfen.

Stefano Angioni: Tatsächlich waren die letzten ein bis zwei Jahre eher geprägt von stärkeren Ausschlägen in beide Richtungen. Seitwärtsphasen gab es zwar auch immer wieder, aber zuletzt haben politische Ereignisse immer wieder für sehr ausgeprägte Einstiegsgelegenheiten auf der Long- und Shortseite gesorgt. Besonders Trader, die es wirklich schaffen, in beiden Kategorien zu denken, konnten überdurchschnittlich profitieren. Genau deswegen sind uns auch die Hebelprodukte so wichtig. Sie stellen effiziente Handelsinstrumente dar, die man auch zur Absicherung oder zum chancenorientierten Trading in Baisse-Phasen nutzen kann.

Cliff Michel: In der Tat, das hätte besonders die letzten Monate recht gut funktioniert. Doch wird das so bleiben?

Stefano Angioni: Erst einmal das „große Bild“ zur Orientierung: Die Analysten der Société Générale gehen davon aus, dass der DAX im Jahr 2017 durchaus bis auf 12.000 Punkte steigen kann. Und zu Ihrer Frage: trotz dieses Potenzials auf der Upside werden wir hier keine lineare Entwicklung haben. Wir glauben, dass die Schwankungen mindestens so hoch sein werden wie dieses Jahr. Das ist nicht selbstverständlich, denn die sogenannte implizite Volatilität war in den vergangenen Jahren vergleichsweise niedrig. Erst 2016 haben wir wieder in dieser Häufigkeit solch deutliche Spikes gesehen. Diese waren aber nicht von langer Dauer, sodass sich auch gerade für Optionsschein-Anleger spannende Möglichkeiten ergeben haben, aus der Volatilität Profit zu schlagen.

Cliff Michel: Die Volatilität ist demnach eine entscheidende Größe. Wie können Anleger aus den Veränderungen der erwarteten Schwankungsbreite einen Gewinn erzielen?

Stefano Angioni: Wir haben eine Reihe von Produkten, mit denen Anleger direkt von den Veränderungen des VSTOXX, also der Schwankungsintensität des EURO STOXX profitieren können – in beide Richtungen. Für sehr erfahrene Trader kommen beispielsweise auch die Inline-Optionsscheine in Frage, um allein schon an den Veränderungen der Volatilität zu partizipieren. Diese Phase ist nicht vorbei. Ganz im Gegenteil: Das kommende Jahr wird von ähnlich einschneidenden politischen Ereignissen geprägt sein und dürfte sich dem Jahr 2016 sehr ähneln: Zwar ein undankbares Jahr für Buy-and-hold-Anleger, aber sehr interessant für Trader, insbesondere wenn diese entsprechende Volatilitäts-Lösungen nutzen.

Cliff Michel: Eine Prognose von 12.000 Punkten, also gerade einmal noch gut 5% Rendite, und die Erwartung auf hohe Ausschläge (nach unten) sind tatsächlich nicht die rosigsten Perspektiven für Langfrist-Investoren. Was raten Sie?

Stefano Angioni: Einen generellen Rat gibt es nicht. Die richtige Aufstellung hängt immer vom persönlichen Chance/Risiko-Profil ab. Wer mit erwarteten 5% zufrieden ist, aber gleichzeitig die Ruhe hat, auch einmal einen schmerzlichen Abverkauf auszusitzen, der braucht sich nicht zu viele Gedanken zu machen. Mildern kann man den „Schmerz“ und das Risiko aber noch, indem man beispielsweise Bonus- und Discount-Zertifikate beimischt, die einen gewissen Schutz gegen Kursverluste bieten. Alternativ stehen eben auch hier Lösungen aus dem Bereich Hebelprodukte zur Verfügung. Auch ein Langfrist-Investor wird einmal von unvorhersehbaren Ereignissen auf dem falschen Fuß erwischt. Wenn man aber nicht sofort das ganze Depot auf den Kopf stellen möchte – allein schon aufgrund der Transaktionskosten – kann man gezielt über Puts oder Turbo-Short-Zertifikate das Depot (teil-)absichern und solche Phasen ruhiger überstehen. Es lohnt sich also auch in Zukunft, seinen Investmenthorizont um solche Ideen und dieses Instrumentarium zu erweitern. Davon bin ich fest überzeugt.

Mit dieser Experten-Information wünsche ich Ihnen einen schönen Tag.

Herzliche Grüße

Ihre

Martina Bisdorf



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BNP Paribas präsentierte:
„Rendezvous mit Harry“

In der vorletzten Sendung „Rendezvous mit Harry“ in diesem Jahr durfte natürlich der DAX nicht fehlen. Top-Trader Harald Weygand sieht ein Ziel von 11.680 Punkten. Auch andere Indizes waren Thema der Sendung: einmal über den großen Teich zum Nasdaq, den Harry mit einem Ziel bei 5.190 Punkten sieht. Dann nochmal weiter über den anderen großen Teich zum Nikkei, welcher laut Harry langfristig nach oben gehen wird. Bei den Einzelwerten machte Daimler den Anfang, wobei Harry von einem Ziel bei 81 Euro ausgeht. Bei BMW kann es gar bis 100 Euro gehen. Neben Linde (Ziel 176 Euro) und ThyssenKrupp (Anstieg bis 26/28/30 möglich) wurde die Aktie von Bayer genauer unter die Lupe genommen. Harry sieht Anstiegspotenzial bis über 99 Euro und ein Ziel bei 115 Euro. Bei dem beliebten Währungspaar Euro/Dollar ist laut Harry ein Ausbruch über 1,05 möglich. Bei Dollar/Yen sollte man jedoch noch abwarten, da eine wichtige Hürde bevorsteht.

Wer die von
Kemal Bagci moderierte Sendung verpasst hat oder einfach nochmal reinhören möchten, einfach hier klicken. Die letzte Sendung „Rendezvous mit Harry“ in 2016 findet am Montag, 26. Dezember, wie gewohnt um 19 Uhr statt. Wir wünschen all unseren Zuschauern ein gelassenes Weihnachtsfest.







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