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Ausgabe vom 29. April 2016


  • Sachwerte wie Immobilien, Edelmetalle und Qualitätsaktien sind gefragter denn je         



Sachwerte wie Immobilien, Edelmetalle und Qualitätsaktien sind gefragter denn je          

von Cliff Michel
Chefredakteur Smart Money Investor
                                                            
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Liebe Leserinnen, liebe Leser,

wie Ihnen meine Kollegin Martina Bisdorf gestern an dieser Stelle erläutert hat, ist die Berichtssaison diese Woche in die Vollen gegangen. Zahlreiche Unternehmen aus DAX, Dow und Nasdaq präsentierten ihr Zahlenwerk zum Auftaktquartal 2016, nächste Woche geht der Zahlenreigen weiter. Wie immer sind auch dieses Mal die Erwartungen im Vorfeld zumeist verhalten bis optimistisch. Die Reaktionen im Anschluss fallen dennoch nicht selten heftig aus. Nehmen wir nur zwei Beispiele: Adidas und Apple.


Jubel bei Adidas

Bei Adidas war es so, dass der Markt mit positiven Zahlen gerechnet hatte. Der scheidende Konzernchef Herbert Hainer hatte vor einigen Wochen die Prognosen für das Gesamtjahr angehoben, da sich die Auftragslage in den ersten Wochen des neuen Jahres vielversprechend entwickelt hatte. Entsprechend optimistisch war man, dass das Auftaktquartal gut verlaufen sein könnte. Umso heftiger fiel der Freudentaumel dann am Mittwoch aus, als Hainer horrende Zuwächse bei Umsatz und Gewinn sowie eine erneute Prognoseanhebung verkündete. Die Feierlaune trieb die Aktie auf ein neues Allzeithoch. Innerhalb der letzten sieben Monate hat das DAX-Papier damit gut 83% zugelegt.

Frust bei Apple

Genau das Gegenteil machten die Apple-Aktionäre an diesem Tag durch. Dicke Luft statt Freudentränen. Die Zahlen zum Auftaktquartal fielen noch schlechter aus als ohnehin schon erwartet. Die Aktie fiel in einem Rutsch um satte 8%. Und das, obwohl das Papier in den zehn Tagen zuvor schon gut 8% eingebüßt hatte. Wahrscheinlich war die Skepsis bereits groß, denn bei Apple ging es um weit mehr als um eine Quartalsbilanz. Es geht genauer gesagt um einen „verblassenden Stern am Technologiehimmel“, so jedenfalls ist der Tenor der Presse zu deuten, jedes Mal, wenn die Kalifornier berichten. Bei so viel Skepsis habe ich allerdings meine Zweifel. Denn ich halte den Börsen-Evergreen nach wie vor für einen langfristig stabilen Wert, der sicher noch die eine oder andere Überraschung aus der Pipeline der Ideen hervorzaubern wird.

Triumpf bei Amazon

Und heute: Die Erfolgsmeldung schlechthin für den Online-Giganten Amazon, der endlich, nach Jahren der Verlustschreibungen, beginnt richtig Geld zu verdienen. Welch ein Triumpf für den 52-jährigen Vorstandschef Jeff Bezos, der mit der Gründung von Amazon 1994 den Onlinehandel revolutionierte. Immer wieder bat der Visionär mit Zocker-Ruf die Aktionäre um Geduld, steckte noch mehr Geld in neue Geschäfte, startete Videostreaming, baute Tablets und E-Book-Reader. Seit der Vorlage der Bilanzzahlen für das erste Quartal 2016 dreht sich nun der Wind. Die Zahlen sind hervorragend mit einem überraschend massiven Gewinnausweis des Gesamtkonzerns von netto 513 Mio. Dollar, was fast ausschließlich der sich rasant entwickelnden Sparte AWS (Amazon Web Services) zu verdanken ist. Die Aktie schoss nach Börsenschluss prompt um rund 12% in die Höhe.




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Die Börse ist ein ständiges Auf und Ab

An diesen Beispielen sieht man deutlich, dass die Börse ein ständiges Auf und Ab ist und oft mehr die Psychologie als das nackte Zahlenwerk den Ausschlag für die Kursbewegungen bildet. Gerade deshalb sind ein langer Atem ebenso wie die ständige akribische Analyse des Marktes unabdinglich, um sich hier gut zu halten und entsprechende Gewinne einzufahren. Gerade deshalb möchte ich auch von meiner Seite aus heute noch einmal auf unseren unseren hauseigenen Multi-Asset-Fonds MS Global One eingehen. Zahlreiche Neuleser zeigten sich nach Erscheinen unseres aktuellen Fonds-Newsletters interessiert und haben mich kontaktiert, um mehr darüber zu erfahren und mir ihre oft sehr besorgten Fragen zur Entwicklung der Kapitalmärkte zu stellen.

Ich kann nur immer wieder betonen, dass kein Jammern ob der anhaltenden Mikrozinsen hilft. Wie Sie gestern hier lesen konnten, bleiben uns diese nach dem „Fed-Zinsentscheid“ vom Mittwoch, der eigentlich eher ein Verzögern als ein Entscheid war, weiter erhalten. Nein, man muss einfach die richtigen Schlüsse aus den aktuellen Überlegungen ziehen, um die richtigen Weichen für die Zukunft zu stellen: Höchste Prämisse ist dabei, von Geld- in Sachwerte zu wechseln, denn die größten Gefahren, dauerhafte Vermögens- bzw. Kaufkraftverluste zu erleiden, liegen im Bargeld und sämtlichen niedrig verzinsten Anlageprodukten – dazu zählen auch kapitalbildende Lebensversicherungen.


Jammern hilft nicht – Der Ausweg liegt in Sachwerten

Der Ausweg liegt in Sachwerten, also Immobilien, Edelmetallen (vor allem Gold und Silber) sowie Qualitätsaktien. Genau darauf legen wir aktuell im MS Global One den größten Wert. Ich bin fest davon überzeugt, dass die Kapitalverlagerungen aus Geld- in Sachwerte ein Dauerthema der kommenden Jahre sein werden. Von daher kann ich Ihnen nur empfehlen, sich in unserem kostenlosen Fonds-Newsletter zu informieren, zu dem Sie sich hier anmelden können. Die Richtung zeigt dort weiter nach oben und die 100-Euro-Marke ist wieder zum Greifen nahe. Bis zum Jahresende rechne ich fest mit weiter steigenden Aktienmärkten, weiter anziehenden Edelmetallpreisen und auch weiter steigenden Immobilienpreisen in Deutschland.

Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende und grüße sie herzlich,

Ihr

Cliff Michel
(Chefredakteur Smart Money Investor)

PS: Gerne können Sie mir persönlich Ihre Fragen stellen und sich über unseren Fonds informieren. Rufen sie mich einfach an unter:
(0661) 480 499 20 oder schreiben Sie mir eine E-Mail an: c.michel@js-capital.de




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