Börse, Wirtschaft, Lifestyle- Was Anleger & Börsenprofis bewegt

Ausgabe vom 31. März 2016


  • Pressespiegel:
    Notenbankpolitik und Konjunkturumfeld sprechen für Aktien  





Pressespiegel: Notenbankpolitik und Konjunkturumfeld sprechen für Aktien   

von Martina Bisdorf

Redaktion BÖRSEN-SPIEGEL        FacebookLike   TwitterFollow

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

gestern war es wieder einmal so weit: Der DAX knackte die 10.000-Punkte-Marke. Kurz vor Handelsschluss kletterte der deutsche Leitindex auf 10.073 Zähler und generierte damit ein Plus von knapp 2%. Beobachter sehen einen Grund für den Höhenflug in den Aussagen der US-NotenbankchefinJanet Yellenvom Dienstagabend. 

Sie hatte in ihrer Rede in New York sanftere Töne angeschlagen und angedeutet, dass die amerikanische NotenbankFedweitere Möglichkeiten habe, die Konjunktur zu stimulieren, und bei einer möglichen weiteren Zinsanhebung moderat bis zögerlich vorgehen zu wollen.
 
DAX steigt dank US-Vorgaben

Hinzu kamen weitere gute Vorgaben aus den USA: Die Konjunkturdaten konnten sich sehen lassen. Heute dürfte die Politik derEuropäischen Zentralbank (EZB)in den Fokus der Börsianer rücken. Denn wir erwarten die vorläufigen Inflationsdaten für März für die Euro-Zone. Da damit zu rechnen ist, dass die Inflation sich auch im März noch nicht auf das gewünschte Ziel von 2% zubewegt, werden wohl auchMario Draghiund Co. weiterhin an ihrer Niedrigzinspolitik festhalten. 

In Deutschland veröffentlicht das Statistische Bundesamt in Wiesbaden heute außerdem die Umsätze im Einzelhandel. Ebenso dürften die Arbeitslosenzahlen für diesen Monat einen  Einblick in die Konjunktur geben. Sie werden im Laufe des Vormittags veröffentlicht und von Experten um rund 100.000 weniger erwartet als im März des Vorjahres.

Heute ruhiges Fahrwasser erwartet

Spätestens jetzt ist es also wieder an der Zeit, auf Schnäppchenjagd zu gehen. Die Zinsen werden niedrig bleiben, Aktien sind angesagt. Das ist nicht nur unsere Meinung hier in der Redaktion, sondern auch die der Kollegen von anderen Börsen-Publikationen. 

Wie die Reaktionen der Experten aus anderen renommierten Börsenbriefen zur Rede Janet Yellens und allgemein zur vorherrschenden Notenbankpolitik und Weltkonjunktur ausgefallen sind, das habe ich heute für Sie in einem aussagekräftigen Pressespiegel zusammengestellt. Lesen Sie hier, warum die Investition in Aktien als Sachwert-Anlage spätestens jetzt unabdinglich ist. 




Anzeige 

BNP Paribaspräsentierte:„Rendezvous mit Harry“am 28.03.2016

Bereits zum dritten Mal fand an einem Ostermontag die Sendung„Rendezvous mit Harry“statt. Zwar waren die deutschen Börsen über die Osterfeiertage geschlossen, dennoch konnteTrader Harald Weygand auf die unterschiedliche Entwicklung von Dow Jones (war am Montag geöffnet) zum DAX eingehen. Einen Schwerpunkt setzte Weygand auf die Entwicklung des Ölpreises. Zuletzt wieder etwas schwächer wird es nun besonders spannend. So genannte Value-Aktien zeigen sich in den USA von besonderer Stärke.

In den Fokus nahm Weygand dabeiMcDonald's– eine beachtliche Kursentwicklung. Am Ende ging es dann um die den Euro zum US-Dollar. Hier sehen viele Experten, so auch Harry, einen starken Euro Richtung 1,20 Dollar auf uns zukommen. Moderiert wurde die Sendung wie gewohnt vonVolker Meinel
.


Falls Sie die Sendung noch einmal sehen und hören möchten, dann einfachhier klicken.Rendezvous mit Harrygibt es wieder amMontag, 04. April,wie immer um19 Uhr





Das meinen die Experten: 

Alpha Strategien
Vom 30. März 2016

Notenbanker mit Angst vor der eigenen Courage
„Die Zinswende in Amerika ist ein Eiertanz erster Güte. Diese Erkenntnis ist mit dem Blick auf die vergangenen Monate zwar nicht überraschend. Somit ist das, was wir derzeit in Amerika erleben, auch durchaus als Blaupause für die EZB zu verstehen. Der Plan der US-Notenbank schien geradezu perfekt. Erst wurde nach und nach das Quantitative Easing zurückgeführt, damit sich der Markt wieder an diese Art von Liquiditätsentzug gewöhnt, dann bekam er eine Atempause, die mit dem Einstieg in den Ausstieg aus den niedrigen Zinsen beendet werden sollte. In der Praxis zeigte sich das aber bekanntlich alles anders. Zwar hatte die Fed im vergangenen Dezember nach - zum Teil nicht mehr nachzuvollziehendem Zögern - erstmals seit neun Jahren wieder die Zinsen um einen viertel Prozentpunkt angehoben. Doch einerseits war dies vorerst mehr ein symbolischer Akt, andererseits setzte man im neuen Jahr bislang nicht weiter nach. Und die jüngste Rede von Fed-Chefin Janet Yellen weist nicht darauf hin, dass sich daran so schnell wieder etwas ändern sollte. Es ist an der Notenbank, hier zu gewichten und Entscheidungen zu treffen. Die Zinswende sehr langsam umzusetzen, ist dabei sicherlich auch eine Entscheidung. Doch so, wie sie derzeit kommuniziert wird, beschleicht uns mehr der Verdacht, dass die Notenbanker mehr Angst vor der eigenen Courage haben und damit wichtige Zeitfenster ungenutzt verstreichen lassen.“ 

BÖRSE ONLINE
Vom 29. März 2016

Zupacken geht anders 
„Der DAX hat Probleme, die 10.000-Punkte-Marke nachhaltig zu überwinden. Zwar hilft die weiterhin lockere Geldpolitik. Das allein scheint im Moment aber nicht zu reichen. Zwei wichtige Termine sind durch: Die Sitzung der Europäischen Zentralbank (EZB) und das Treffen der amerikanischen Notenbank Fed. Erstere will weiterhin ordentlich Geld in den Markt pumpen. Und Letztere nimmt sich erst mal zurück, was weitere Zinserhöhungen angeht - Folker Hellmeyer von der Helaba sprach ja so passend wie spöttisch vom ,Zinswendchen' in den USA. Mehr ist das bisher wirklich nicht. Es bedarf dann doch dringend des einen oder anderen Signals vonseiten der Konjunktur, das bestätigt, dass all das Bemühen der Notenbanker denn auch etwas bewirkt in der Realwirtschaft. Nicht, dass sich die Aktionen als vergeblich herausstellen. Die EZB bemüht sich zwar, die Wirtschaft durch Förderung der Kreditvergabe anzukurbeln. Doch die Nachfrageseite hinkt nach wie vor hinterher. Die Verbraucher geben zwar mehr Geld aus, und die Konjunkturerholung ist weitgehend auf eben diesen Anstieg zurückzuführen. Doch die Unternehmensinvestitionen stagnieren. Da die EZB nun so ziemlich ihr ganzes Pulver verschossen hat, ist es zusätzlich auch an den Regierungen, das Wachstum mit anzuregen. Schließlich war es in der Vergangenheit immer so, dass deutsche Exportunternehmen auch bei weit ungünstigeren Euro-Kursen trotzdem gut abschnitten bei Umsatz und Gewinn.“ 

Der Privatinvestor
Vom 30. März 2016

Konjunkturüberhitzung durch lockere Geldpolitik
„Geschäftsklima-Index steigt in Deutschland im März wieder an. Er verbesserte sich von 105,7 auf 106,7 Zähler. Dabei wird sowohl die Lage als auch die Zukunft besser eingeschätzt. Das verarbeitende Gewerbe und der Handel sind zuversichtlicher, während in der Bauwirtschaft die Stimmung sinkt. Institut für Weltwirtschaft Kiel erwartet Konjunktur-Überhitzung. Gründe sind die lockere Geldpolitik und ein hohes Arbeitsangebot. Dadurch soll das Wachstum in den nächsten beiden Jahren überdurchschnittlich ausfallen. Der demografische Wandel führe aber langfristig zu einem Rückgang des Wachstums und das Bruttoinlandsprodukt werde schneller als das Produktionspotenzial wachsen. Die lockere Geldpolitik fördere diese Entwicklung. Einkaufsmanagerindex im Euroraum verbessert sich. Im März stieg er um 0,7 auf 53,7 Punkte. Über 50 Punkte deutet der Indikator auf ein Wachstum hin, unter 50 auf eine Schrumpfung der Wirtschaft.“

Niedrigzinspolitik hält sich weiter auf Kurs – Höchste Zeit für Aktien 

Lassen Sie uns zusammenfassen: Wir müssen uns weiterhin auf ein anhaltendes Niedrigzinsumfeld einstellen. Nicht, dass uns das wundert, nein, es bestärkt sämtliche Experten in ihrer Meinung, dass an der Sachwert-Anlage in Aktien spätestens jetzt kein Weg mehr vorbeiführt. 

Wer sein Geld für sich arbeiten lassen will, der sollte jetzt mutig sein, denn die Zeit der Schnäppchenjagd am Aktienmarkt hat begonnen. Nicht zuletzt die bald anstehende Dividendensaison sollte den genauen Blick auf die Anteilscheine der besten und solidesten Unternehmen der Welt schärfen. 

Ich wünsche Ihnen einen schönen Tag.

Herzliche Grüße

Ihre
Martina Bisdorf

PS: Wir halten Sie über die Dividendensaison auf dem Laufenden, hier imBÖRSEN-SPIEGELdailymit den neuesten Informationen und in unseren Börsenbriefen mit den entsprechenden Analysen. 




Abbestellen des Newsletters

Wenn Sie diesen kostenlosen Newsletter abbestellen wollen, klicken Sie bitteHIER.

Ihnen wurde dieser kostenlose Newsletter weitergeleitet
und Sie wollen ihn nun auch beziehen?

Gehen Sie einfach aufwww.boersenspiegel.comund geben Sie Ihre E-Mail-Adresse in das entsprechende Formularfeld ein.

Kritik, Fragen, Anregungen?
Senden Sie uns eine E-Mail an
service@boersenspiegel.com

Risikohinweis
Bitte beachten Sie: Die Informationen stellen weder ein Verkaufsangebot für die behandelte(n) Aktie(n) noch eine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren dar. Den Ausführungen liegen Quellen zugrunde, die der Herausgeber für vertrauenswürdig erachtet. Dennoch ist die Haftung für Vermögensschäden, die aus der Heranziehung der Ausführungen für die eigene Anlageentscheidung möglicherweise resultieren können, kategorisch ausgeschlossen. Wir geben zu bedenken, dass Aktien grundsätzlich mit Risiko verbunden sind. Der Totalverlust des eingesetzten Kapitals kann nicht ausgeschlossen werden. Sie sollten sich vor jeder Anlageentscheidung weitergehend beraten lassen. Der Herausgeber kann Short- oder Long-Positionen in der/den behandelte(n) Aktie(n) halten. Copyright: © 2016 Börsen-Spiegel. Nachdruck (auch auszugsweise), kommerzielle Weiterverbreitung und Aufnahme in kommerzielle Datenbanken nur mit schriftlicher Genehmigung des Herausgebers.

Herausgeber:
Börsen-Spiegel Verlagsgesellschaft mbH, Flemingstrasse 20-22, 36041 Fulda

 V.i.S.d.P.: Jürgen Schmitt, Fulda



Börsen-Spiegel Verlagsgesellschaft mbH
Flemingstrasse 20-22
36041 Fulda
Telefon: +49 (661) 480 499 0
Telefax: +49 (661) 480 499 15
E-Mail: service@boersenspiegel.com
Datenschutz | AGB | Impressum
©2020 Börsen-Spiegel Verlagsgesellschaft mbH