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Ausgabe vom 23. März 2016


  • Finanzmärkte bieten dem Terror die Stirn – Mit Pluszonen und ausgeprägtem Sicherheitsbedürfnis nach vorne schauen

  • Zitat der Woche




Finanzmärkte bieten dem Terror die Stirn – Mit Pluszonen und ausgeprägtem Sicherheitsbedürfnis nach vorne schauen 

von Martina Bisdorf

Redaktion BÖRSEN-SPIEGEL        FacebookLike   TwitterFollow

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

Sie konnten es gestern alle lesen und hören, der Terror hat wieder einmal blindwütig zugeschlagen, dieses Mal in Brüssel. Klar, dass das auch Thema bei uns hier in der Redaktion war. BÖRSEN-SPIEGEL-Chefredakteur Jürgen Schmitt hat unseren Abonnenten extra eine Eilmeldung zur Marktlage herausgeschickt. Wie man heute einordnen kann, haben die Finanzmärkte sich von den Anschlägen nur kurz verunsichern lassen. Heute zu Handelsbeginn hat der DAX sogar wieder die 10.000-Punkte-Marke geknackt.

Wenn auch die europäischen Finanzmärkte dem Terror die kalte Schulter zeigen, so sitzt doch bei den Menschen der Schock tief. Denn, auch wenn wir alle genau wissen, dass wir ständig mit dieser Bedrohung leben, so erschüttern uns solche Nachrichten doch immer wieder. Sie treffen uns ins Mark und bringen uns automatisch wieder die Frage in Erinnerung, die sich – zumindest unterbewusst – derzeit viele Menschen auf der Welt stellen: Wann und wo passiert es das nächste Mal?


Der Terror kann uns alle treffen – Jederzeit und überall

Egal, ob wir in unseren Heimatstädten beim Einkaufen unterwegs sind oder ein entspanntes Wochenende in einer europäischen Metropole verbringen wollen. Die Terrorbedrohung ist allgegenwärtig. Aber der Mensch hat gegen so etwas einen Schutzmechanismus: Er blendet schlimme Dinge aus – einfach um funktionieren zu können. Und zwar genau so lange, bis wir eben wieder durch einen bestimmten Vorfall daran erinnert werden.

Uns wird also nichts anderes übrig bleiben, als zu lernen, mit der Angst umzugehen. So wie die Menschheit seit jeher grausamen Ereignissen wie Kriegen oder Krankheiten irgendwie begegnen musste. Dennoch erleben wir in besonders angespannten Zeiten immer wieder ein Phänomen: Das Sicherheitsbedürfnis der Menschen steigt um ein Vielfaches. Nach dem Motto: Wenn ich mich schon nicht gegen alles absichern kann, dann doch wenigstens gegen das menschlich Mögliche.


Wir schaffen uns die Sicherheiten, die möglich sind

Hierzu zählen dann insbesondere Dinge wie finanzielle Sicherheit durch kluge Kapitalanlagen, ein sicheres Auto, und – ganz an erster Stelle – ein sicheres Heim. Denn nach dem Prinzip „my home is my castle“ leben schon lange nicht mehr nur die Briten.

Dass der Immobiliensektor gerade auf Hochtouren läuft, ist natürlich nicht nur der gestiegenen Terrorgefahr geschuldet, sondern vor allem auch der lockeren Notenbankpolitik von EZB, Fed und Co., die weltweit für Liquidität an den Märkten und ein historisch niedriges Zinsniveau sorgt.


Wunsch nach Unabhängigkeit - Betongold in Krisenzeiten besonders gefragt

Ausschlaggebend für den Hauskauf sind aber auch andere Kriterien, die oft aus dem Bauch heraus kommen. So ist für die Hälfte aller Kaufinteressenten von Immobilien das wichtigste Kaufmotiv, sich im Alter abzusichern. Der Wunsch, keine Miete mehr zahlen zu müssen, ist innerhalb der letzten fünf Jahre um 45% gestiegen. Das zeigt die aktuelle Umfrage „Immobilienbarometer" von Interhyp und ImmobilienScout24. Mittlerweile spielt dies für fast die Hälfte (42%) aller Befragten die entscheidende Rolle. Gleichzeitig wächst im selben Zeitraum das Bedürfnis nach Unabhängigkeit vom Vermieter.

Kein Wunder also, dass der Immobiliensektor sich die Hände reibt. Ihm spielen die steigende Zahl an Migranten, die untergebracht werden müssen, sowie die Nullzinspolitik der globalen Notenbanken direkt in die Hände. Alle Immobilien-Aktien befinden sich derzeit in der komfortablen Situation, wenig schwankungsanfällig zu sein.


Erster Immobilienwert im DAX – Ein Sektor mit Gewicht

Sechs Immobilien-Aktien sind bereits im DAX und MDAX geführt, mit einem Marktwert rund 32 Mrd. Euro. Inklusive der anderen, noch nicht in einem Index geführten Titel kommen die Immobilienwerte der Größe von 46/48 Mrd. Euro nahe. Das hat Gewicht. Wie umkämpft der Markt ist, zeigt sich auch an den Übernahmefantasien. Bislang war Vonovia-Chef Buch der Mutigste bezüglich der Übernahme von Konkurrenten. Im Fall Dt. Wohnen ist er zwar gescheitert. Interessant ist aber seine Begründung: „Immobilien-Firmen leben von der Miete, also dem tatsächlichen operativen Geschäft inklusive optimaler Vermietungsquoten (wenig Leerstände) und einem steigenden Vermögenswert. Dieser wird von den Gesellschaften selbst ermittelt, ist tragfähig, aber nicht zuverlässig.“

Die erste Immobilien-Aktie, die es in den deutschen Leitindex geschafft hat, fehlt natürlich auch nicht in unserem hauseigenen
Multi-Asset-Fonds MS Global One, der seit Jahresbeginn wieder die Pluszone erreicht hat – und das entgegen aller negativen Trends.

MS Global One in der Pluszone – Melden Sie sich hier kostenlos zum neuen Fonds-Newsletter an

In dem Fonds, den die Börsenexperten und Chefredakteure zahlreicher Finanzpublikationen Jürgen Schmitt und Cliff Michel Ende letzten Jahres aufgelegt haben, hat sich das Prinzip Sicherheit deutlich ausgezahlt, das auf einem ausgewogenen Fonds-Management sowie der breiten Diversifizierung basiert.

Neben Sicherheitswerten wie Immobilien setzen die Experten hier auf die weiteren Standbeine Rohstoffe und Edelmetalle, die seit jeher als Krisenwährung gelten sowie auf die besten Aktien und damit die solidesten Unternehmen der Welt. Deutsche Dickschiffe aus der Versicherungsbranche wie Allianz oder Munich Re sind ebenso vertreten wie bedeutende Autobauer oder Evergreens wie Apple und Amazon.

Wenn Sie mehr über die Pluszone und die Entwicklung des MS Global One erfahren sowie Jürgen Schmitts Einschätzung der Marktlage nach den Terroranschlägen lesen wollen, dann melden Sie sich noch heute zu unserem kostenlosen monatlichen Fonds-Newsletter an und erhalten Sie schon morgen die brandaktuelle Ausgabe.
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Ich grüße Sie herzlich und kritisch zur Wochenmitte.

Ihre

Martina Bisdorf


PS: Auch die Wall Street hat am Dienstag den Terroranschlägen in der belgischen Hauptstadt weitgehend getrotzt. Der Dow Jones Industrial hatte sich nach anfänglich leichten Verlusten ins Plus vorgearbeitet und sogar bei 17.648,94 Punkten ein Jahreshoch erreicht, bevor er wieder leicht nachgab.






Zitat der Woche


„Auch wenn es bei den TV-Bildern schwerfällt, sollten wir einfach weitermachen, zur Arbeit gehen, unseren Hobbys frönen und an der Börse auch weiter investieren.“

Jürgen Schmitt (Chefredakteur BÖRSEN-SPIEGEL) zu den Terroranschlägen in Brüssel





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