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Ausgabe vom 08. März 2016


  • Tech-Giganten erreichen Top 10 im Milliardärs-Ranking             

Tech-Giganten erreichen Top 10 im Milliardärs-Ranking
             

 

von Dieter Wendt    
Chefredakteur 100%-DEPOT         FacebookLike   TwitterFollow 

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

letzte Woche erschien die aktuelle Milliardärs-Liste von Forbes. Das einmal jährlich mit Spannung erwartete Ranking des US-Magazins basiert auf Schätzungen der Redaktion. Dazu werden Vermögenswerte wie Aktien, Immobilien, Kunstgegenstände oder auch Luxusgüter wie Yachten bewertet.

Ich will darauf eigentlich gar nicht so groß eingehen. Wissen wir doch alle, dass Bill Gates, Gründer von Microsoft, schon seit einiger Zeit mit einem Vermögen von 75 Mrd. Dollar die Liste anführt. In 17 von 22 Jahren belegte er Platz 1. Zara-Chef Amancio Ortega belegt Platz 2 und dann folgt wie gehabt, die lebende Investmentlegende Warren Buffett, mit einem geschätzten Vermögen von 60,8 Mrd. Dollar.

Wann stoßen Zuckerberg und Bezos Bill Gates und Warren Buffett von den ersten Plätzen?

Beeindruckend ist die Aufholjagd der Tech-Giganten. So legten Facebook-Chef Mark Zuckerberg und Amazon-Chef Jeff Bezos im Milliardärs-Ranking im Vergleich zum Vorjahr stark zu. Mark Zuckerberg zählt dieses Jahr zusammen mit Jeff Bezos zu den größten Gewinnern. Zuckerbergs Vermögen ist um 11,2 Mrd. Dollar auf 44,6 Mrd. Dollar gestiegen. Damit verbesserte er sich um 10 Plätze nach oben und belegt jetzt Platz 6. Bei Jeff Bezos verlief es ganz ähnlich. Er sprang von Platz 15 auf Platz 5 nach oben. Sein Vermögen wird auf 45,2 Mrd. Dollar geschätzt. Ich bin überzeugt, dass es nur eine Frage der Zeit ist, wann die beiden Bill Gates und Warren Buffett von den ersten Plätzen vertrieben haben.

Donald Trump fühlt sich zu niedrig bewertet

Nur einer fühlt sich unfair behandelt, der Präsidentschaftskandidat der Republikaner Donald Trump. Sein Vermögen bewertet Forbes mit lediglich 4,5 Mrd. Dollar. Damit belegt er lediglich Platz 324. Für Trump ein klarer Fehler, besitzt er nach eigenen Angaben doch doppelt so viel. „Sie versuchen, mich so arm wie möglich zu machen“, wetterte Trump gegen das Magazin. „Alles was ich sagen kann ist, Forbes ist ein bankrottes Magazin, sie wissen nicht, wovon sie reden.“

Er poltert nicht ganz ohne Grund. Gerade im Wahlkampf zeigt sich Trump gerne als finanziell unabhängig. So tönt Trump immer wieder, dass sein Vermögen ihn unabhängig vom „Big Money“ der Lobbyisten mache. Bei vielen Amerikanern findet der Hardliner Anklang, weil er angeblich nicht auf Spenden angewiesen ist und somit auch keinen Geldgebern Gefälligkeiten schuldet.

Der Ärger mit Trump ist aber wohl nicht neu. Schon seit der ersten Forbes-Liste, die im Jahr 1982 erschien, fühle Trump sich ungerecht behandelt, so Forbes-Chefredakteur Randall Lane. Trump selbst bewertet schon allein die Marke „Trump“ mit einigen Milliarden. Dies sieht Forbes anders.


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Zahl der Milliardäre sinkt

Insgesamt ist die Zahl der Milliardäre im Vergleich zum Vorjahr zurückgegangen. 891 von 1.810 Milliardären verloren im letzten Jahr Geld. Die meisten neuen Milliardäre kommen übrigens aus China. Es sind 70 an der Zahl. Forbes listet 120 deutsche Milliardäre, sechs von ihnen schafften es unter die Top 50. Am besten haben die beiden Aldi-Süd Erben abgeschnitten. Sie belegen Platz 21.

Noch weit hinter Donald Trump, auf Platz 421 findet sich der drittreichste Mediziner der Welt. Mit einem geschätzten Vermögen von 4,2 Mrd. Dollar gehört Philip Frost zu den vermögendsten Unternehmern im Gesundheitssektor. Seine Karriere begann er in der Dermatologie. Sein Vermögen machte der Amerikaner jedoch im Pharmasektor, beispielsweise durch den Verkauf von Key Pharmaceuticels an Schering-Plough in den 80er Jahren, sowie 2006 durch den Verkauf der Ivax Corp. an Teva Pharmaceuticals. Bei Teva Pharmaceuticals war Philipp Frost lange Vorsitzender.

Drittreichster Arzt der Welt setzt auf den Erfolg dieser Biotech-Perle

Warum ich Ihnen das erzähle? Philipp Frost hat gerade ein neues Steckenpferd gefunden. Ein Unternehmen, dass auch Sie sich nicht entgehen lassen sollten, denn es handelt sich um einen der heißesten Turnaround-Kandidaten des Jahres im Biotechsektor.

Die Aktie notiert aktuell rund 50% unterhalb ihres Allzeithochs von Mitte Juni 2015. Dabei besitzt der Konzern eines der vermutlich aussichtsreichsten Portfolios der Branche. Insbesondere der Schnelltest im Kampf gegen eine der großen Krankheiten dieser Welt gilt als vielversprechend. Gerade ist auch ein Medikament gegen Übelkeit als Begleiterscheinung bei Chemotherapien sehr erfolgreich gestartet. Bereits im September 2015 erfolgte die Zulassung durch die amerikanische Gesundheitsbehörde FDA. Weitere Medikamente sind in der Pipeline, wie etwa ein Mittel bei Vitamin-D- und Wachstumshormonmangel. Und auch die Zukäufe werden sich bald auszahlen.

Sie sehen es selbst, dieses Unternehmen hat sich breit gestreute Einnahmequellen aufgebaut. Diese dürften in den kommenden Jahren zu den besten Wachstumsaussichten in der Branche zählen. Nicht zu vergessen, die Kooperation mit einem der Pharma-Giganten weltweit.

Die Zahlen sprechen Bände. So explodierte der Konzernumsatz um 440%. Kein Wunder, dass sich Philipp Frost hier in großem Maße einkauft. Sein Anteil an dem Unternehmen ist nun auf 182,2 Mio. Aktien gestiegen. Tun Sie es ihm gleich und setzen Sie auf diesen interessanten Turnaround-Kandidaten. Alle Informationen hierzu finden Sie in meinem Börsendienst 100%-Depot.

Herzliche Grüße

Ihr
Dieter Wendt
Chefredakteur 100%-Depot

PS: Mit Spannung erwarte ich den Donnerstag, wenn Mario Draghi und die EZB in ihre vielleicht wichtigste Sitzung gehen. Wir hier in der BÖRSEN-SPIEGEL-Redaktion gehen davon aus, dass es am 10. März zu „ungewöhnlichen“ Aktionen seitens der EZB kommen wird. Mal ehrlich, hat die EZB ihr ganzes Pulver nicht schon verschossen? Bleibt als einziger Ausweg nur die weitere Erhöhung der Negativzinsen? Wir halten Sie hier garantiert auf dem Laufenden.
 

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