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Ausgabe vom 26. Februar 2016


  • Tech-Giganten setzen auf Megatrend „Künstliche Intelligenz“ – Sie auch?             


Tech-Giganten setzen auf Megatrend „Künstliche Intelligenz“ – Sie auch?
            



von Dieter Wendt    
Chefredakteur 100%-DEPOT         FacebookLike   TwitterFollow 

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

Facebook lässt uns diese Woche nicht los. Nach dem meine Kollegin Cindy Ullmann Ihnen am Dienstag ausführlich vom Mobile World Congress aus Barcelona berichtet hat, wo der Facebook-Chef in seiner Keynote für seine Vision, die Vernetzung der Welt, warb, ist der umtriebige Manager nun den Rest der Woche auf Image-Tour in Deutschland.


Mark Zuckerberg auf Imagetour in Deutschland

Gestern spendete Mark Zuckerberg Forschungsinstituten aus Deutschland und Europa 25 Hochleistungsserver im Wert von rund 1,1 Mio. Euro. Erster Empfänger ist die TU-Berlin. Unter anderem soll der Server in einem Projekt für die Analyse von Gewebsproben zur Behandlung von Brustkrebs eingesetzt werden. „Mit Künstlicher Intelligenz können wir Krebsmuster auf Bildern so gut erkennen wie der beste Arzt der Welt“, so Zuckerberg bei der Übergabe.

Die gespendete Hardware kann die notwendigen Berechnungen zehnmal schneller lösen als herkömmliche Server. Vergleichbare Technik stand den TU-Forschern bislang nicht zur Verfügung.

Natürlich sponsert Facebook die Wissenschaft nicht aus reiner Nächstenliebe. Wie Amazon, IBM, Apple und Alphabet möchte auch Zuckerberg durch solche Spenden die Zusammenarbeit des eigenen Unternehmens mit der Forschung fördern. Denn beim Megatrendthema „Künstliche Intelligenz“ wollen alle Tech-Giganten einen Platz auf der Pole-Position haben.


Für die Tech-Giganten steht fest:
Künstliche Intelligenz ist eines der zukunftsträchtigsten Forschungsfelder


Gilt es doch in Zukunft riesige Datenmengen auszuwerten oder endlich autonom fahrende Autos auf die Straßen zu bringen. „Einige der besten Ideen rund um Künstliche Intelligenz kommen aus der Wissenschaft“, so der Facebook-Forscher und Leiter des Brainpools „Facebook Artificial Intelligence Research Lab“ Yann LeCun. „Aber genau diese Wissenschaftler werden oft durch fehlende Rechenleistung in ihrer Forschung eingeschränkt.“

Die Künstliche Intelligenz spielt auch bei der Erkennung von Bildinhalten, der Spracherkennung und der Interpretation der gesprochenen Inhalte eine entscheidende Rolle. Künstliche Intelligenz wird schon jetzt bei Systemen wie Amazon Echo, Cortana, Siri und Google Now verwendet.

Facebook nützt Künstliche Intelligenz beispielsweise, um Bildinhalte zu erkennen, Sprache zu verstehen und logische Zusammenhänge oder Rückbezüge in Unterhaltungen nachzuvollziehen.




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Facebook will sich bei der Künstlichen Intelligenz den ersten Platz sichern

Bei Facebook wird dieses Thema in einer eigenen Abteilung, dem Facebook Artificial Intelligence Research Lab, erforscht. Seit 2013 leitet der französische Wissenschaftler Yann LeCun die Tochterunternehmung und investiert seitdem massiv in die Technik. Die Hochleistungsserver-Spende soll dazu dienen, dass Wissenschaftler des Facebook Artificial Intelligence Research Lab zukünftig mit den europäischen Instituten eng zusammenarbeiten.

Darüber hinaus eröffnet Facebook dieser Tage in Berlin sein neues Hauptstadt-Büro mit bis zu 50 Leuten mit Blick auf Bundestag und Kanzleramt. Es sei ein Bekenntnis zum Standort Deutschland, heißt es bei Facebook. Deutschland ist ein wichtiger Markt für Facebook. Inzwischen nutzen 28 Mio. Deutsche Facebook, davon drei Viertel sogar jeden Tag. Auch das Foto-Netzwerk Instagram, seit 2012 eine Tochter des Konzerns, zählt inzwischen 9 Mio. aktive User in Deutschland.

In seinem eigens für die vier Tage aufgebauten Showroom in Berlin, dem „Pop-up-Innovation“-Zelt, können sich Besucher die Virtual-Reality-Brille Oculus Rift, die im Frühjahr auf den europäischen Markt kommt, und anderen Innovationen anschauen und ausprobieren.


Alphabet setzt auf Serviceroboter und selbstfahrende Autos

Außer Facebook engagiert sich auch Konkurrent Alphabet (Google) in der deutschen KI-Forschung. Der Konzern beteiligte sich im Oktober 2015 am deutschen Forschungszentrum für künstliche Intelligenz in Saarbrücken, wurde damit einer von 17 Industriepartnern.

Bei Alphabet geht es jetzt schon um das Geschäft von morgen. Neben der Entwicklung des selbstfahrenden Autos kaufte der Suchriese innerhalb eines Jahres mehr als eine Hand voll Roboterfirmen zu. Im Konzern verantwortet Android-Erfinder Andy Rubin die Hoffnungssparte. Die Einführung von Servicerobotern soll laut Zukunftsforscher Lars Thomsen bis 2020 den Durchbruch bringen. Firmen wie Honda und Toyota halten den Robotermarkt für größer als den Automarkt.

Auch Amazon setzt auf Künstliche Intelligenz und forscht nach Konsumwünschen. Welche Wünsche hat der Mensch heute, welche morgen? Wofür gibt er sein Geld aus? Das versucht Ralf Herbrich, Leiter des Zentrums für Maschinelles Lernen, das im vergangenen Jahr von Amazon in Deutschland eröffnet wurde, mit Hilfe von Daten herausfinden.

Maschinelles Lernen ist eine Form von Künstlicher Intelligenz. Anhand von Algorithmen misst die Software, wie oft bestimmte Merkmale in großen Datenmengen gemeinsam vorkommen. So lassen sich betrügerische Transaktionen aufdecken und Kaufprognosen erstellen.


Behalten Sie das Megatrendthema Künstliche Intelligenz unbedingt im Auge – Hier winken Ihnen große Gewinne

Auch in Karlsruhe wird am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) in Sachen Künstlicher Intelligenz und Robotik geforscht. In einer Küche lernen Küchen-Roboter in rasanter Schnelligkeit Bewegungsabläufe und Tätigkeiten und speichern sie. Sie können Saft aus dem Kühlschrank holen. Sie können sehen und hören und greifen und lesen und auf einem Küchentisch feststellen, wie hartnäckig der Schmutz auf der Tischplatte ist, und wie fest und wie lange sie wischen müssen, um ihn zu beseitigen.

Sie sehen es selbst, Sie als Anleger sollten das Megatrendthema Künstliche Intelligenz unbedingt im Auge behalten, denn hier bieten sich Ihnen schon in naher Zukunft große Gewinne. Laut einer Studie der Bank of America Merill Lynch werden KI und Robotik in zehn Jahren gemeinsam mehr als 150 Mrd. Dollar Umsatz generieren.


Dieses KI-Unternehmen steht kurz vor der Übernahme

Neben den ganzen oben genannten Tech-Giganten gibt es andere aktiennotierte Unternehmen, die genau diesen Trend berücksichtigen.

Als Beispiel will ich Ihnen einen deutschen Roboterhersteller nennen, mit dem meine Leser seit dem Kauf bereits 378% Plus gemacht haben. Dieses Unternehmen ist zurzeit sehr begehrt und ein heißer Übernahmekandidat. Gerade hat ein chinesischer Haushaltsgeräte-Hersteller seinen Anteil auf 10,22% verdoppelt und sorgte damit für ein Kursfeuerwerk.

Doch auch andere Unternehmen weiten ihre Beteiligungen aus. Wer das Rennen macht, ist noch unklar, aber dass es wahrscheinlich auf eine Übernahme hinausläuft, gilt als sicher. Um welche Aktie es sich handelt und ob sich der Einstieg hier noch lohnt, erfahren Sie in meiner aktuellen Ausgabe des 100%-DEPOT.
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Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende.

Herzliche Grüße

Ihr

Dieter Wendt
Chefredakteur 100%-DEPOT

PS: Auch beim Multi-Asset-Fonds MS Global One darf das Megatrendthema „Künstliche Intelligenz“ nicht fehlen. Meine Kollegen Jürgen Schmitt und Cliff Michel haben gerade die neue Ausgabe des kostenlosen MS Global One Februar-Newsletters versendet. Sie wollen mehr wissen? Dann
melden Sie sich hier an und erhalten Sie die aktuelle Ausgabe des kostenlosen Newsletters inklusive Markteinschätzung nächste Woche in Ihrem Postfach.

Richtigstellung in eigener Sache von Martina Bisdorf:

Liebe Leserinnen und Leser, gestern habe ich Ihnen an dieser Stelle über den so genannten „Brexit“ berichtet. In dem Artikel schrieb ich fälschlicherweise, dass es sich dabei um den „Austritt der Briten aus der Euro-Zone“ handele. Es muss natürlich heißen: Der Austritt der Briten aus der EU! Danke an den aufmerksamen Leser, dem aufgefallen war, dass sich hier der Fehlerteufel eingeschlichen hatte.

Herzliche Grüße und schönes Wochenende

Ihre
Martina Bisdorf


 



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