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19. Februar 2016


  • Bauwirtschaft ist der Profiteur von Wohnungsnot und Flüchtlingskrise             


Bauwirtschaft ist der Profiteur von Wohnungsnot und Flüchtlingskrise           


von Cindy Ullmann

Redaktion BÖRSEN-SPIEGEL        FacebookLike   TwitterFollow

Liebe Leserinnen, liebe Leser, 

der EU-Gipfel in Brüssel beschäftigt uns alle dieser Tage. Geht es hier doch um die Zukunft Europas. Viele Experten reden auch von „der Woche der Wahrheit“.

Kann der „Brexit“ abgewendet werden?

So verhandelten die europäischen Staats-und Regierungschefs gestern den ganzen Tag über die britischen Forderungen und Reformen, da sonst der mögliche EU-Austritt Großbritanniens, der sogenannte „Brexit“ erfolgt. Doch bisher ohne Ergebnis. Der britische Premierminister David Cameron will die Briten voraussichtlich im Juni über den Verbleib in der EU abstimmen lassen. Er droht an, im Fall des Falles auch ohne Ergebnisse nach Hause zu fahren.

Das zweite wichtige Thema des EU-Gipfels sollte eigentlich die europäische Flüchtlingspolitik werden. Doch wegen der Absage der Türkei verkündete EU-Ratspräsident und Gipfel-Chef Donald Tusk noch gestern Nacht, dass dieses Thema verschoben und Anfang März in Form eines Sondergipfels besprochen werde. Auch wenn die Zeit in Sachen Flüchtlingskrise rennt, ohne die Türkei sind Verhandlungen ja auch nicht sinnvoll.


Österreich macht die Grenzen fast dicht

Zumal Österreich schon vorprescht und die Flüchtlingsobergrenze jetzt auf maximal 80 Flüchtlinge pro Tag festgelegt hat sowie maximal 3.200 Flüchtlingen die Durchreise in andere Länder erlaubt.

Schon jetzt plant Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble wegen der Flüchtlingskrise hohe Zusatzausgaben. Dazu zählen vor allem Sozialausgaben, Hilfen für die Bundesländer sowie Zusatzmittel für Integration und innere Sicherheit. Auf 10,7 Mrd. Euro belaufen sich die Belastungen allein in diesem Jahr. Wenn Schäuble an der „schwarzen Null“ festhalten will, also keine neuen Schulden machen möchte, hat er jetzt ein Loch von ca. 2 Mrd. Euro zu stopfen.


Mangel an günstigem Wohnraum nimmt immer schlimmere Ausmaße an

Und noch ein Loch gilt es zu stopfen: Schon vor dem Flüchtlingsansturm war er rar, jetzt ist er zumindest in den Ballungszentren kaum noch zu finden: Günstiger Wohnraum. Die Lage spitzt sich zu. Erst kürzlich hat Bundesbauministerin Barbara Hendricks eine neue Zahl ins Spiel gebracht: 1,3 Mrd. Euro müsse der Staat zusätzlich zu den bereits veranschlagten Mitteln in Neubauten und Stadtentwicklungsprojekte investieren, um den sozialen Frieden im Land zu wahren.




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Bau von günstigem Wohnraum ist zentrales Thema der Fachmesse Bautec

Der Wohnungsnotstand ist deshalb auch das zentrale Thema der Fachmesse für Bauen und Gebäudetechnik Bautec, die noch bis heute ihre Tore in Berlin geöffnet hat. Die Bauwirtschaft soll das richten, was die öffentliche Hand jahrelang verschlafen hat. Denn jahrelang kassierten die Länder gut 500 Mio. Euro für neue Sozialwohnungen vom Bund, steckten davon aber meist nichts in den Wohnungsbau, schon gar nicht in den sozialen Wohnungsbau.

„Wir benötigen bezahlbaren Wohnraum für alle, die ihn brauchen", äußerte Florian Pronold, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit.

Jetzt ist die Bauwirtschaft gefordert, schnellstmöglich günstigen Wohnraum zu schaffen. Laut einer Studie des Pestel-Instituts müssen in Deutschland mindestens 400.000 Wohnungen pro Jahr gebaut werden, um den Bedarf zu decken. Davon 80.000 Sozialwohnungen und 60.000 günstige Wohnungen. Eine enorme Menge, die kaum zu bewältigen sein wird.

Im letzten Jahr entstanden lediglich 240.000 Wohnungen. Dies waren aber größtenteils Eigenheime, also Häuser und Eigentumswohnungen.


Motto der Bautec: „Wohnungsbau: kostengünstig – schnell – nachhaltig“

Auf der Bautec steht also das schnelle Bauen im Vordergrund. Statt Unikaten sollen Prototypen geschaffen werden, die dann in ganz Deutschland in Serie umgesetzt werden. Man müsse den seriellen und modulhaften Neubau von Sozialwohnungen wiederbeleben, fordert Michael Knipper, Hauptgeschäftsführer des deutschen Bauindustrieverbands.

Neben zahlreichen Veranstaltungen zu diesem Thema präsentieren Unternehmen und Dienstleister in einer Sonderschau mit dem Thema „Wohnungsbau: kostengünstig – schnell – nachhaltig“ Handlungsempfehlungen, wie die enorme Wohnungsnot noch in diesem Jahr abgemildert werden kann.

Das Angebot auf der Bautec reicht von den neuesten Baustoffen für Dach, Wand, Fassade über Aus- und Trockenbau sowie Gebäudetechnik in den Bereichen Sanitär, Heizung und Klima bis hin zu Bausystemen und technischen Ausstattungen für den Alt- und Neubau. Nach jüngsten Informationen des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie erwartet die Baubranche in diesem Jahr ein Umsatzplus von 3%.


Profitieren Sie vom Megatrend Energieeffizienz und Umweltschutz

Dieter Wendt, Chefredakteur des 100%-DEPOT, findet zurzeit einige Unternehmen aus der Bauwirtschaft interessant und hat sie deshalb in sein Depot aufgenommen. Besonders interessant findet er aber ein Unternehmen, das ebenfalls seinen festen Platz auf der Bautec hat.

Dieser Baustoffhersteller ist sozusagen ein Hidden Champion. Ein Unternehmen also, das von der Öffentlichkeit wenig beachtet wird, aber im Kurs steigt und steigt und steigt. Es ist das weltweit führende Unternehmen bei der Herstellung und dem Vertrieb von Holzfasern und Dämmplatten.

Dämmstoffe sind laut Dieter Wendt der Markt der Zukunft, denn diese reduzieren den Energieverbrauch. Schon heute werden Immobilienbesitzer von der Regierung über entsprechende Förderprogramme ermutigt, ihre Häuser zu dämmen. Und bei Neubauten ist die Energieeffizienz ohnehin ein großes Thema.


Investieren Sie nachhaltig in diesen Hidden Champion

Sie wissen selbst, dass herkömmliche Dämmplatten aus Styropor zwei Nachteile haben. Erstens werden sie wegen der Schimmelanfälligkeit mit giftigen Substanzen besprüht und zweitens sind sie feueranfällig. Das ist schlecht. Diese Art von Dämmplatten wird bald überholt sein.

Da dieses Unternehmen mit ökologischen Materialien arbeitet, hat es einen klaren Vorteil. Auch sonst stehen bei diesem Unternehmen alle Börsenampeln auf Grün. Noch lohnt sich der Einstieg.
Lesen Sie jetzt alle Infos zu diesem Unternehmen in der aktuellen Ausgabe des 100%-DEPOT.

Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende.

Herzliche Grüße

Ihre
Cindy Ullmann

PS:  Selbst in der Finanzkrise 2008 hat das oben genannte Unternehmen keine Pause eingelegt. So ist es auch jetzt wieder.
Jetzt 100%-DEPOT anfordern.


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