Börse, Wirtschaft, Lifestyle- Was Anleger & Börsenprofis bewegt

Ausgabe vom 18. Februar 2016


  • Pressespiegel: Mit Sicherheit durch unsichere Zeiten –
    Auf die Asset-Allocation kommt es an 






Pressespiegel: 
Mit Sicherheit durch unsichere Zeiten –
Auf die Asset-Allocation kommt es an 


von Martina Bisdorf

Redaktion BÖRSEN-SPIEGEL        FacebookLike   TwitterFollow

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

nachdem ich Ihnen gestern vom „Crash auf Raten“ berichtet habe, den zumindest einige Vertreter aus der Medienwelt heraufbeschwören, stelle ich Ihnen heute ergänzend dazu einen aussagekräftigen Pressespiegel zusammen, der für sich spricht. Lesen Sie selbst, wie unsere Kollegen aus seriösen Wirtschaftsredaktionen die aktuelle Lage einschätzen und was sie als Krisenmanagement parat haben. 

Finanzkrise – Ursache, Wirkung und Auswege 

Auch hier wird nichts schöngeredet, sondern man beleuchtet die Fakten. So wie ich Ihnen nahegebracht habe, dass wir uns in einer schwierigen, aber keinesfalls ausweglosen Marktsituation befinden, sieht es auch der aus Funk und Fernsehen bekannte „Robin Hood der Kleinanleger“,Prof. Dr. Max Otte. Interessant ist sein Rückblick auf ähnlich dramatische Entwicklungen in der Vergangenheit und der Vergleich mit der Finanzkrise 2007/2008. Er sieht erhebliche Unterschiede in den Ursachen und spricht sich demzufolge für völlig andere Lösungsansätze aus. 

Genau wie wir in unserem hauseigenen,aktiv gemanagten Multi-Asset-Fonds MS Global Onehervorragend in den Asset-Klassen Aktien und Gold positioniert sind, spricht sich auch Max Otte für diese Anlage-Klassen aus. Gerade das gelbe Edelmetall habe  gute Chancen,„relativ ungeschoren davon zu kommen“bzw. unserer Ansicht nach sogar, sich zum Profiteur der Korrektur zu entwickeln. Den Weg dazu hat der edle Rohstoff bereits beschritten. 

„Krisenwährungen“ - Aktien, Gold und Beton  

Über die Machenschaften der Ölförder-Länder und deren Machtgehabe berichtet IhnenEgbert PriorinPrior Global. Ich persönlich freue mich alle 14 Tage besonders auf diesen Börsenbrief, der nüchtern und pragmatisch einen Rundumblick in die Wirtschaftspolitik rund um den Globus liefert. Hier hebt er die Rolle des Iran im Ölpreiskampf hervor, die nach der Aufhebung der Sanktionen gravierendere Auswirkungen auf die Weltwirtschaft hat, als viele glauben. 

Und, last but not least, liefert die aktuelle Ausgabe vonPlatow Emerging Marketseinen aufschlussreichen Beitrag zum Thema Immobilien. Hier erfahren Sie, wie es am Betongold-Markt wirklich aussieht. Auch in dieser krisenbewährten Asset-Klasse hat derMS Global Oneein festes Fundament, auf das jederzeit aufgebaut werden kann. 

Das meinen die Experten: 

Der Privatinvestor 
(Prof. Dr. Max Otte)
Vom 12. Februar 2016 

Dem Crash auf Raten richtig entgegenwirken
„Die mittlerweile seit April 2015 anhaltende drastische Korrektur des DAX und der weltweiten Börsen weitet sich langsam zu einem Crash auf Raten aus. Manche Titel sind extrem unter die Räder gekommen. Der 2016er Crash auf Raten findet in einem völlig anderen Umfeld statt als die Finanzkrise von 2007 bis 2008. Damals platzte die Immobilienblase und in Folge einige andere Blasen. Eine Finanzpanik drohte, die wir mit Unmengen von Liquidität bekämpften. Das half. Für den Moment. An den Folgen leiden wir bis heute. Die Welt hat laut Unternehmensberatung McKinsey seit der Finanzkrise Schulden in der gigantischen Höhe des Welt-Bruttoinlandsprodukts aufgenommen. Was für ein Wahnsinn! Die Ursachen der Krise haben wir nicht behoben. So kommen 2016 anders als 2007 viele chronische Krankheiten der Weltwirtschaft zusammen: Die weiterhin schwelende Eurokrise. Die gefährliche Kriegspolitik der USA und seiner Vasallen gegenüber Russland inklusive der Wirtschaftssanktionen, deren Hauptlast Deutschland und Österreich tragen. Der Einbruch des Wachstums im China. Die Krise in Brasilien und Lateinamerika. Und auch die gravierende Krise in der US-amerikanischen Gesellschaft mit ihren unüberwindbaren Gegensätzen. Dazu der Kollaps des Schiefergasbooms nebst entsprechenden Insolvenzen. Wenn sich das alles kumuliert, dann gute Nacht! Ausgeschlossen ist es nicht. Dann wären wir in einer handfesten Weltwirtschaftskrise mit unübersehbaren weltpolitischen Konsequenzen. Schon jetzt versucht ,Der Westen', seine Wirtschaften mit immer drastischeren Zwangsmaßnahmen am Leben zu halten. Das Neueste ist die Begrenzung für Bargeldzahlungen, die kritische Beobachter schon lange fürchten. Eine Enteignung der Bürger über Sondersteuern ist jederzeit umsetzbar. Heißt dies alles, dass Sie auf Aktien verzichten sollten? Keinesfalls! Das Bankhaus Metzler hat zwei Weltkriege nur überlebt, weil man über ein beträchtliches Aktiendepot verfügte. Die Kontoguthaben und die Anleihen waren jedesmal dahin. Gerade bei Qualitätstiteln bieten sich aufgrund der Rücksetzer derzeit wieder Einstiegschancen für langfristige Anleger. Und der Goldpreis könnte – endlich – drehen. Ewig wird man Gold nicht deckeln können. Das Bargeldverbot ist für die Enteignung der Bürger auch wichtiger als Gold, so dass diese Vermögensklasse vielleicht relativ ungeschoren davonkommt.“ 


Prior Global 
(Egbert Prior)
Vom 04. Februar 2016 

Öl-Baisse geht weiter 
„1972 hat der Club of Rome prognostiziert, dass der Menschheit demnächst das Öl ausgehen werde. Heute, Jahrzehnte später, ist genau das Gegenteil eingetreten. Die Welt schwimmt im Öl. Der Preis für das schwarze Gold ist auf den niedrigsten Stand seit 12 Jahren abgerutscht. Maßgeblich zu dieser Entwicklung beigetragen hat der Fracking-Boom in den USA, die dadurch zum größten Ölproduzenten der Welt aufgestiegen sind. Entgegen den Vorhersagen von Experten rechnen sich viele Projekte wohl auch noch bei dem aktuellen Preisniveau. Gleichzeitig hat die OPEC die Fördermengen nicht reduziert. Darüber hinaus fährt der Iran nach dem Ende der Sanktionen seine Produktion wieder hoch. Angeblich möchte Saudi-Arabien dem verfeindeten Land in die Parade fahren und unternimmt deswegen als wichtigstes OPEC-Mitglied nichts, um den Ölpreis zu stützen. Auch Russland fördert soviel wie seit dem Ende des Kommunismus nicht mehr. Die Wachstumsschwäche in China drückt ebenfalls auf den Ölpreis. Fazit: Die Öl-Baisse geht weiter.“

Platow Emerging Markets 
Vom 11. Februar 2016 

Immobilieninvestments steigen – Spitzensegment: Neubau und Sanierung
„Kontinuierlich steigen seit 2010 die Immobilieninvestments in Deutschland. Über die positive Entwicklung in den A-Standorten berichteten bereits die großen Maklerhäuser. DIP Deutsche Immobilien Partner beobachten zudem eine Reihe von sekundären Standorten. Mit Blick auf das absolute Volumen spielen sie bei professionellen Investitionen zwar nach wie vor nur eine untergeordnete Rolle, jedoch stellen DIP fest, dass sich die zunehmende Diversifikation und die damit verbundene Ausrichtung nationaler und internationaler Käufergruppen auf B-Objekte bzw. B-Lagen in den Metropolen, besonders aber auf B- und C-Städte weiter verstärkt habe. So ist der von DIP in den so genannten B- und C-Städten analysierte gewerbliche Investmentumsatz deutlich um 44% auf ca. 25 Mrd. Euro gestiegen, beschreibt DIP-Sprecher Henrik Hertz die Marktentwicklung. Der Investmentmarkt insgesamt mit Wohnportfolios und gewerblichen Investments erreichte 2015 laut DIP-Recherche mit rund 78 Mrd. Euro (+48%) nahezu den Spitzenwert des Jahres 2007 (78,6 Mrd. Euro). Gegenüber dem Rekordjahr 2007 hat sich der Anteil der Wohnportfolios am gesamten Transaktionsvolumen 2015 auf fast 30% verdoppelt. Auf Portfolios im Wohnsegment entfielen etwa 23 Mrd. Euro (2014: 12,9 Mrd. Euro) bei einem zehnjährigen Mittel von 9,1 Mrd. Euro. 2015 war der Wohnungsmarkt hälftig geteilt zwischen den großen Portfoliotransaktionen der börsennotierten Immobilien-Unternehmen Vonovia, Deutsche Wohnen und Patrizia mit ca. 12 Mrd. Euro einerseits und mittleren bis kleineren Portfolio-Verkäufen andererseits mit zusammen ca. 11 Mrd. Euro. Die höchsten Anfangsrenditen erzielen derzeit noch Logistikimmobilien. Sie erreichen aktuell im Mittel 7%. Im Spitzensegment (Neubau bzw. Bestand nach umfassender Sanierung) sanken die Anfangsrenditen im Durchschnitt der analysierten DIP Standorte von 4,53% (2014) auf 4,35% (2015). “

Asset-Allocation und Diversifizierung sind das A und O

Auch wenn die Lage ernst ist, so lässt dich doch festhalten, dass Sie mit der richtigen Strukturierung und Austarierung Ihres Portfolios gute Chancen haben, sicher und gestärkt aus der Korrekturphase herauszukommen. Worauf es dabei ankommt, darin sind sich die Experten einig: Setzen Sie auf die richtigen Asset-Klassen  zum richtigen Zeitpunkt und vor allem mit der richtigen Diversifizierung. Die optimale Verteilung Ihres Kapitals ist das A und O.

Ich kann an dieser Stelle nur betonen, dass wir gerade mit unseremMulti-Asset-Fonds MS Global Onedurch die ausgewogene Zusammenstellung der Depots bislang sehr gut gefahren sind. Durch das Fundament auf den drei Säulen:Aktien,Rohstoffe(dazu zählen Edelmetalle undGold) undImmobilienhat das Fondsmanagement die Möglichkeit, das Portfolio der Anleger jederzeit optimal auszutarieren und den Gegebenheiten anzupassen. Mit der bewährten Monitor-Selected-Strategie werden so zum richtigen Zeitpunkt die richtigen Entscheidungen getroffen. Das gelingt in einem aktiv gemanagten Fonds, der verschiedene Asset-Klassen abdeckt. 

Sie wollen mehr wissen?Dann melden Sie sich an zu unseremkostenlosen monatlichen Fonds-Newsletter, in dem Sie sich unverbindlich über die genaue Zusammensetzung der Depots sowie die aktuelle Handlungsweise und Strategie des Fondsmanagements informieren können. Der neue Newsletter mit aktuellen Informationen zur Marktlage erscheint bereits nächste Woche!

Mit diesen Eindrücken wünsche ich Ihnen einen schönen Tag.

Herzliche Grüße

Ihre 

Martina Bisdorf

PS: Falls Sie sich nach diesen Ausführungen immer noch fragen, warum wir auch Aktien zu den „Krisenwährugen“ zählen, so sei Ihnen hier nur einer von vielen Gründen genannt: Je stärker die Kurse schwanken, desto wichtiger wird die Dividende. Bedenken Sie, wie viele „Dividendenkönige“ es unter den börsennotierten Unternehmen gibt. Allein die DAX-Urgesteine  BASF,Munich Re,AllianzundSiemensschlagen mit einer verlässlichen Dividendenrendite von rund 5% trotz aller Unwägbarkeiten jedes Sparbuch. 




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