Börse, Wirtschaft, Lifestyle- Was Anleger & Börsenprofis bewegt

Ausgabe vom 19. November 2015


  • Pressespiegel: Europäische Finanzwelt trotzt dem Terror

 

Pressespiegel:
Europäische Finanzwelt trotzt dem Terror



 



von Martina Bisdorf
Redaktion BÖRSEN-SPIEGEL        FacebookLike   TwitterFollow

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

„manchmal muss es auch gute Nachrichten geben,“das hat mir gestern Abend eine liebe Kollegin in einer sehr persönlichen Angelegenheit geschrieben. Ja, es gibt sie, die Momente im Leben, in denen man sich über eine gute Nachricht aus dem nahen Umfeld, über freundliche Begegnungen, über den Sonnenaufgang freuen kann. Gerade jenseits der Angst und des Terrors, die uns nicht beherrschen werden! 

Uns nicht und auch nicht die anderen Medien. Wie gut hat mir der Satz von  Heute-Journal-ModeratorKlaus Klebergefallen, der, nachdem er über das abgesagte Fußballspiel Deutschland-Holland in Hannover berichten musste, zum Abschluss der Sendung sagte:„Und die Welt wird sich auch morgen weiter drehen.“Wir lassen uns nicht in die Knie zwingen von hasserfüllten menschenverachtenden Ideologien, die unsere Lebensform als „kapitalistisch und verdorben“ bezeichnen. Wer gäbe  den Anhängern das Recht dazu? Weder Allah, noch Gott, das ist sicher.

Wir lassen uns nicht in die Knie zwingen!

Was ist es denn, das die Gesellschaft und damit auch unsere demokratischen Grundwerte am Laufen hält? Genau, der „Wohlstand“, den wir Europäer alle genießen – denn bei uns muss keiner Hungern oder Angst haben, dass er nicht medizinisch versorgt wird – und der in anderen Teilen der Erde leider nicht selbstverständlich ist. 

Und wie kommt dieser zustande? Genau, durch Menschen, die bereit sind, hart zu arbeiten, Verantwortung zu tragen und gesunde Werte zu leben und zu vermitteln, wenn diese auch keineswegs immer bequem sind. Und eben nicht durch das Verbreiten von Ideologien, denn dadurch haben wir noch keine Butter auf dem Brot. Deshalb halte ich hier auch ein Plädoyer für alle Unternehmen, die verantwortungsbewusst und innovativ handeln. 

Unternehmerisches, innovatives Denken bringt die Menschen weiter – 
Nicht etwa Ideologien 

Wie viel mehr ist es wert, einem Menschen, der - aus welchen Gründen auch immer -, an den Rand der Gesellschaft geraten ist, einen Arbeitsplatz anzubieten, als ihn mit Almosen abzuspeisen. Sehr viel mehr! Denn das hat etwas mit Würde und Selbstbestimmung zu tun. Und einen Arbeitsplatz, wenn auch mit allen Unannehmlichkeiten, die die Erwerbstätigkeit manchmal so mit sich bringt, kann eben nur ein gesundes, zielorientiertes, mit Sachverstand geführtes Unternehmen bieten.  

Gerade deshalb ist es auch so wichtig, dass, wie ich es bereits am Montag betont habe (ich werde nicht müde dabei!), die Wirtschaft und damit auch die Konzerne und Börsen weltweit das Signal aussenden: Es geht weiter, wir halten stand! Ein Danke dafür an die „Kapitalisten“  dieser  Welt. 

Dass wir als Europäer dem Terror gemeinsam  die Stirn bieten können und auch müssen, das belegen auch die von mir ausgewählten Artikel aus drei renommierten Börsen- und Finanzpublikationen.

Das meinen die Experten: 

Börse easy
Vom 18. November 2015 

Unterstützung von der Staatengemeinschaft
„Vorbörslich ging der DAX am Montag und Dienstag dieser Handelswoche auf 11.000 zu.  Letztlich hatten die Börsen rund um den Globus ein ganzes Wochenende Zeit, um sich die Folgen der Angriffe durch den Kopf gehen zu lassen. Gestern verdichtete sich der Eindruck: Erstens ist Frankreich im Kampf gegen den Terror nicht allein. Von der Staatengemeinschaft kommt Unterstützung. Zweitens dürfte alles unternommen werden, um der Wirtschaft - sollte sie ernsthaft durch weitere Attentate in Bedrängnis geraten - zu helfen. Das gilt insbesondere für Maßnahmen der EZB, von denen man inzwischen annimmt, dass sie eher früher als später ergriffen werden. Was die Dividendenpapiere angeht: Unter ihnen waren es zunächst nur Hotel-, Touristik- und Fluggesellschaften, die vermehrt verkauft wurden. Ansonsten wurden die Aktienmärkte nach den gleichen Kriterien beurteilt wie zuvor.“ 

Effecten-Spiegel
Vom 18. November 2015

Bullen spurten los - Börse bietet Terror die Stirn 
„Zuletzt setzten die Bullen zum Spurt an. Der ZEW-Index überraschte positiv. Der Euro rutschte auf ein Mehrmonats-Tief. Nach einem kurzen Schock konnten die internationalen Aktienmärkte die Terroranschläge in Paris relativ schnell verdauen. Ungeachtet der Anschläge schauen Börsenprofis wieder optimistischer auf die deutsche Wirtschaft. Der ZEW-Index stieg im November überraschend deutlich auf 10,4 Punkte von 1,9 Zählern im Vormonat. Vor allem die Sorge, dass die chinesische Wirtschaft vor einem Kollaps steht, konnte eingedämmt werden. Daraufhin haben sich die Aussichten wieder aufgehellt. Da die Märkte verstärkt auf eine baldige Zinswende in den USA setzen, rutschte der Euro zeitweise auf ein Sieben-Monats-Tief. Die Schwäche der Gemeinschaftswährung kommt vor allem der stark exportorientierten deutschen Industrie zugute. In der Eurozone spekulieren viele Investoren dagegen auf eine mögliche Ausweitung der lockeren Geldpolitik. Die Börsenbullen haben für das Jahresende klar die Nase vorn.“


BÖRSEN-SPIEGEL 
(von Chefredakteur Jürgen Schmitt)
Vom 16. November 2015  

Die gesellschaftliche Mitte muss es richten
„Der Terror von Paris sitzt uns sicherlich noch allen tief in den Knochen. Die gesellschaftliche Mitte muss es richten: Uns helfen derzeit weder rechtspopulistische Fremdenhass-Thesen weiter, noch linksliberale Verniedlichungs-Politik. Was fehlt, ist eine gesellschaftliche Mitte, die den Rechten den Wind aus den Segeln nimmt, ohne das aus den Augen zu verlieren, was unsere Gesellschaft auszeichnet: Freiheit, Gleichheit und Rechtsstaatlichkeit. Wir müssen unseren neuen Mitbürgern helfen, sich genau nach diesen Vorgaben zu integrieren. ,Wir brauchen einen modernen, europäischen Islam', fordert daher auch nicht zu Unrecht Grünen-Politiker Cem Özdemir. Das ist etwas, das wir fordern dürfen und auch müssen. Frauen und Homosexuelle haben die gleichen Rechte wie alle und auch muslimische Kinder haben in der Schule die Pflicht, am gemeinsamen Schwimmunterricht teilzunehmen. Das sind eigentlich Kleinigkeiten, aber auch Selbstverständlichkeiten.“

Da diese drei Artikel für sich sprechen, will ich Sie nun mit diesen Eindrücken auch für sich lassen. Es bleibt mir, Ihnen und uns allen eine gute und friedliche Zeit, nicht zuletzt im Hinblick auf die bevorstehende Weihnachtszeit, zu wünschen.

Herzliche Grüße

Ihre 
Martina Bisdorf

PS: Auch die US-Konjunkturdaten und damit die Aussichten auf einen nicht zu rasanten Anstieg der Zinsen in den USA versetzen die Anleger in Kauflaune. So startet der deutsche Leitindex heute fulminant: Mit einem Plus von mehr als 185 Punkten knüpft der DAX an seine Oktoberrally an. 





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