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Ausgabe vom 29. Oktober 2015


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Pressespiegel: Jahresendrally ist eingeläutet 



von Martina Bisdorf
Redaktion BÖRSEN-SPIEGEL        FacebookLike   TwitterFollow

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

die letzten Börsentage haben ganz klar gezeigt, dass die Jahresendrally eingeläutet ist. Die gestern veröffentlichte Zinsmitteilung der amerikanischen NotenbankFedhat dem ganzen nach einer kurzen Berg- und Talfahrt an der Wall Street noch weiteren Schub verliehen. Die US-Notenbank ließ den Leitzins niedrig, schloss aber ausdrücklich nicht aus, dass die seit Langem erwartete Anhebung der Zinsen noch im Dezember kommen könnte. Das trieb vor allem Aktien aus der Finanzbranche an. 

Börsen reagieren weltweit positiv auf den US-Zinsentscheid

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte schloss gestern fest mit einem Plus von 1,1% bei 17.779 Punkten auf Tageshoch. Die Anleger am deutschen Aktienmarkt hatten die Fed-Entscheidung bereits vorweggenommen: Bleibt der Zinssatz niedrig, steigert dies die Attraktivität von Aktien im Vergleich zu festverzinslichen Wertpapieren. Angesichts dieser positiven Aussichten griffen sie verstärkt zu. In Frankfurt war der DAX gestern mit 1,3% Plus bei 10.831 Punkten aus dem Handel gegangen. Heute  dürfte ein leichtes Plus drin sein. 

Es läuft also an den Börsen. Damit Sie sich einen Eindruck davon verschaffen können, was es mit der berühmten Jahresendrally auf sich hat, habe ich Ihnen einen aktuellen Pressespiegel zum Thema zusammengestellt. Lesen Sie hier, was renommierte Börsenexperten dazu sagen:

Das meinen die Experten:

Der Parseval 
Vom 28. Oktober 2015

Jetzt startet die Jahresendrally

„Unter dem Strich legten die Aktienindizes in den vergangenen Wochen fast weltweit mächtig zu. Allein der DAX kam so stark voran wie seit über 4 Jahren nicht mehr. Im Kern haben wir eine ungewöhnliche Kombination bester Nachrichten erlebt. In China senkte die dortige Notenbank den Leitzins um einen Viertelpunkt auf 4,35%. Gleichzeitig kündigte Mario Draghi eine Überprüfung der EZB-Geldpolitik an. Fed: Zinserhöhung in den USA fast unmöglich. Diese doppelte Lockerung der Geldpolitik in China und in der Euro-Zone engt nun den Handlungsspielraum der Fed deutlich ein und macht die zuvor angekündigte Zinswende in den USA – zumindest vorerst – praktisch unmöglich. Aus technischer Sicht ist die Erholung des Euro nun beendet. Dies sorgte natürlich vor allem in der Exportbranche für große Freude. Einkaufsmanagerindex signalisiert Wachstum. Unterdessen nimmt die Wirtschaft in der Euro-Zone weiter Fahrt auf. Für Oktober haben die Unternehmen das höchste Auftragsplus seit 6 Monaten gemeldet. Diese Entwicklung ging einher mit einem weiteren Stellenaufbau in den Euro-Ländern. Ferner verbesserte sich der viel beachtete Einkaufsmanagerindex der Euro-Zone von 53,6 auf 54 Punkte. Auf Jahresbasis wird die Euro-Zone im besten Fall um 1,5% wachsen. Genau deshalb fühlt sich Mario Draghi bemüßigt, die Geldversorgung für die Euro-Zone nochmals auszuweiten.“

EURO am Sonntag
Vom 25. Oktober 2015  

Jahresendrally ist jetzt 
„Steigende Zinsen? Das Thema, das vor wenigen Wochen noch die Märkte in Atem hielt, ist mausetot. Daran, dass die US-Fed im Dezember erhöht, glauben die wenigsten. Die EZB? Hier erwarten Anleger das genaue Gegenteil. Der Geldhahn geht wohl weiter auf, so die jüngste Botschaft von EZB-Präsident Mario Draghi. Den Börsen gab das einen ordentlichen Schub - sowohl die Wall Street als auch der DAX legten nach der EZB-Sitzung in Windeseile zu. Die Jahresendrally, sie ist weitaus schneller Realität geworden, als auch wir uns das noch vor wenigen Tagen hätten vorstellen können. Wir sind schon mittendrin. Was beruhigt: Diese Rally ist nicht zur Gänze liquiditätsgetrieben. Denn es gab es auch eine ganze Reihe guter Nachrichten von Unternehmen. In den USA überzeugten die Techkonzerne Microsoft und Google sowie der Onlinehändler Amazon mit starken Quartalsbilanzen, in Deutschland glänzte vor allem Daimler. Aus charttechnischer Sicht arbeitet der DAX derweil immer noch an einer Bodenbildung. Nicht erschrecken: Der Boden liegt bei 9.300 Punkten. Aber die Hürde um 10.500 Punkte wurde übersprungen, jetzt muss man sehen, ob das nachhaltig ist. Läuft es weiter gut, könnte bald die 11.000er-Marke fallen.“

BÖRSEN-SPIEGEL
(von Chefredakteur Jürgen Schmitt)
Vom 26. Oktober 2015 

Jahresendrally läuft – Dabei sein ist Aktionärspflicht

„Es kam, wie es kommen musste: Angesichts der technischen Ausgangslage und der parallel dazu extrem pessimistischen Grunderwartung konnte es mit den Aktienkursen eigentlich nur nach oben gehen. Dass am Ende die stärkste Wochenbilanz seit Jahren herauskam, ist folglich auch kein Wunder. Und es ist selbstverständlich ein Indiz dafür, was uns in den kommenden Wochen noch bevorsteht. Die Jahresendrally läuft und sie wird – unterbrochen von kleinen Konsolidierungsbewegungen – DAX & Co. bis Silvester sicherlich noch um weitere zweistellige Prozentbereiche nach oben katapultieren. Dabei sein ist somit absolute Aktionärspflicht. Die passenden Zutaten lieferte die EZB in Person von Mario Draghi, der weitere monetäre Lockerungen in Aussicht stellte, sowie erstklassige Quartalszahlen von Unternehmen wie Amazon, Microsoft oder Alphabet (Google), die allesamt die Erwartungen deutlich übertreffen konnten. Angesichts der Tatsache, dass nun auch China auf Zinssenkungskurs eingeschwenkt ist, dürfte die Zeit des billigen Geldes noch sehr lange andauern. Das macht Aktien einfach alternativlos, was auch immer mehr Kapitalsammelstellen dazu bewegt, ihre Aktienquoten – in dem Umfang, in dem es der Gesetzgeber erlaubt – auszuweiten.“

Dabei sein ist nicht nur alles, sondern Pflicht!

Auf die absolute Anlegerpflicht, nun dabei zu sein, macht nicht nur Börsenanalyst und Fonds-InitiatorJürgen Schmittaufmerksam, darin sind sich alle Experten einig. Holen Sie sich wertvolle Tipps und Informationen zum „Dabeisein“:

Besuchen Sie die größte deutsche Anlegermesse, denBÖRSENTAG HAMBURG. Ich erinnere Sie noch einmal: Dort können Sie unter anderemJürgen SchmittundCliff Michel(Chefredakteur Smart Money Investor) persönlich treffen und alles fragen, was Ihnen zum Thema Börse und Marktgeschehen unter den Nägeln brennt. 

Außerdem stellen Ihnen meine Kollegen dort ihrenMulti-Asset-Fonds MS Global Onevor, die optimal austarierte, nachhaltige Kapitalanlage. 

Treffen Sie die Fonds-Initiatoren Jürgen Schmitt und Cliff Michel persönlich

Nutzen Sie die Gelegenheit zum persönlichen Gespräch mit den beiden erfahrenen Börsenexperten auf demBÖRSENTAG HAMBURGamSamstag, 31. Oktober, am Stand der JS Capital GmbH - MS Gobal  One - in Halle 1, Stand 89. 

Der Börsentag findet in derHandelskammer Hamburg, Adolphsplatz 1 in Hamburgstatt. Die Türen sind für Sie von09:30 bis 18:00 Uhrgeöffnet. Der Eintritt ist frei. Meine Kollegen freuen sich auf Ihren Besuch.

Mit diesen Eindrücken zur Jahresendrally wünsche ich Ihnen einen schönen Tag.

Ihre

Martina Bisdorf

PS: Nicht nur die Jahresendrally, sondern auch die Berichtssaison ist in vollem Gange. Heute öffnen unter anderemDt. BankundLufthansaihre Bücher. Bei der Dt. Bank wird es besonders spannend, hier wartet man nicht nur auf die Zahlen, sondern auch auf einen Einblick in die neue Strategie von Bank-ChefJohn Cryan.



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