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Ausgabe vom 22. Oktober 2015


  • Pressespiegel: Nach Golde drängt, am Golde hängt, doch alles... - Oder etwa doch nicht?  


 

Pressespiegel: Nach Golde drängt, am Golde hängt, doch alles... - Oder etwa doch nicht?



von Martina Bisdorf
Redaktion BÖRSEN-SPIEGEL        FacebookLike   TwitterFollow

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

am Dienstag hat Ihnen meine KolleginCindy Ullmannausführlich zum ThemaGoldberichtet. Ihr Artikel ist auf großes Interesse bei unserer Leserschaft gestoßen, gilt doch das gelbe Edelmetall immer noch bei vielen Anlegern als Hort der Sicherheit. Gerade deshalb ist momentan die Verunsicherung groß: Wohin geht es mit der „Krisenwährung“? 

Das Thema Gold wirft immer wieder Fragen auf 

So beschleunigte sich der ohnehin rasante Preisverfall bei Gold im Sommer noch einmal. Die wichtige Unterstützungslinie bei 1.100 Dollar wurde nach unten durchbrochen. Mittlerweile hat sich der Preis wieder auf rund 1.150 Dollar stabilisiert. Seit gut vier Jahren  hat Gold seine Talfahrt absolviert, wenn auch mit etwas weniger Dynamik, als es bei Silber zu beobachten war. Das Minus - vom Hoch in 2011 bei 1.909 Dollar je Feinunze - beläuft sich aktuell auf ziemlich genau 40%. Der Platinpreis korrigierte seit 2011 gut 50%. Bei Silber waren es sogar 70%. 

Nachvollziehbar sind diese Preisentwicklungen im Edelmetallbereich für die Experten allerdings nicht unbedingt. Wie wir die Lage für Gold und damit auch für einen goldenen Herbst einstufen, das konnten Sie ja vorgestern an dieser Stelle sowie inCliff MichelsaktuellemSmart Money Investorlesen. 

Damit Sie sich ein objektives Bild von der Lage des Rohstoffs, der seit jeher bei den Menschen Fantasien freisetzt, machen können, habe ich Ihnen hier einen aufschlussreichen Pressespiegel zum Thema zusammengestellt. 

Das meinen die Experten: 

Zürcher Trend
Vom 20. Oktober 2015

Spektakuläre Wette um Goldpreis 
„Die spektakulärste Wette dreht sich um den künftigen Goldpreis. Vier Jahre Baisse entsprechen weitgehend denjenigen aller anderen Metalle, obwohl Gold sowohl ein Metall als auch ein Finanzprodukt repräsentiert. Steht die dritte Gold-Rally ab kommendem Jahr an und wo liegen die Gründe und wie kann man sich dieser Investment-Idee nähern? Wieso Dritte? Die erste begann 1972 bei 42 Dollar und endete im Januar 1980 bei 820 Dollar. Die Zweite lief von 250 Dollar bis knapp 1.900 Dollar in zehn Jahren. Ab 1.000 Dollar/1.100 Dollar aktuell geht es wohin? Warum und vor welchen Hintergründen?“

Hot Stocks Investor
Vom 20. Oktober 2015

Trauriges Bild mit Aussicht auf Erholung 
„Beim jüngsten Denver Gold Forum gab der Gold-Sektor ein trauriges Bild ab! Unsere Kollegen des kanadischen Brokerhauses Canaccord berichten uns von nochmals rund 10% weniger Besuchern als im Vorjahr und Präsentationen der Unternehmen, die sich in erster Linie auf Kostenreduktionen und Überlebensstrategien fokussiert haben. Zwar hat sich die Branche mit dem momentanen Preisniveau um 1.100/1.200 US-Dollar je Unze arrangiert, ab einem Goldpreis von 1.000 US-Dollar je Unze jedoch wäre wohl rund 8% der globalen Produktion in Gefahr. Allerdings: Der Goldpreis selbst testet seit einiger Zeit eher seine Widerstände nach oben denn seine Unterstützungen aus und nicht wenige technische Analysen stellen Gold in den kommenden Wochen eine größere Erholung in Aussicht. Vor allem die Aktien der Goldproduzenten würden bei einem Goldpreisanstieg wohl überproportional profitieren, deren Kurs/Net Asset-Value-Verhältnis von gerade einmal noch 0.63 nochmals deutlich unter dem Wert von 0.94 vom Februar dieses Jahres liegt.“ 

Platow-Börse 
Vom 16. Oktober 2015 

Gold glänzt wieder – Ein bisschen
„,Gold glänzt wieder', Viele Gold-Fans würden diesen Satz über ihr Lieblingsmetall gerne einmal wieder in einer Analyse lesen. Leider traf er in den vergangenen Jahren selten zu. Rund 38% hat der Goldpreis in US-Dollar seit seinem Hoch im September 2011 verloren. In Euro gerechnet, also in der für im Euro-Raum lebende Besitzer von Goldbarren und Münzen relevanteren Größe, fiel der Verlust mit 25% moderater aus; zudem liegt das Top im Herbst 2012 erst drei Jahre zurück. Glanz verströmte das Edelmetall zuletzt nicht. Allerdings keimt kurzfristig Hoffnung auf: Seit Mitte Juli hat der Goldpreis im Dollar-Chart einen Aufwärtstrend ausgebildet, der immerhin seit fast drei Monaten Bestand hat. Das im Verbund mit der Widerstandslinie bei 1.170 Dollar je Feinunze entstandene aufsteigende Dreieck wurde am Mittwoch lehrbuchgemäß nach oben aufgelöst. Gold ist eine reine Preiswette.  Eine Bodenbildung läuft, befindet sich aber im Frühstadium und könnte sich wie die ähnlichen Kursmuster von November bis Januar bzw. von März bis Mai durchaus als kurze Bärenmarktrally entpuppen. Auch beim NYSE Arca Gold Bugs Index, in dem Aktiengesellschaften versammelt sind, die ihre Fördermengen nicht absichern, ist die Schlacht noch nicht geschlagen: Nach der Horrortalfahrt läuft eine zaghafte Bodenbildung erst an. Immerhin: Gold glänzt wieder – ein bisschen.“

Guter Rat scheint teuer –
Zaghafte Erholungsaussichten für das „Lieblingsmetall“ vieler Fans


Halten wir also fest: Das gelbe Edelmetall wirft Fragen auf, die selbst für Experten schwer zu beantworten scheinen, wie wir imZürcher Trendlernen. Das macht uns die Brisanz des Themas sicher noch einmal bewusst. Über die Erholungsaussichten, die sich – wenn auch zunächst zaghaft – ankündigen, ist man sich aber offensichtlich einig. 

Wie Sie am besten von der sich abzeichnenden Bodenbildung und dem bevorstehenden Wiederaufkeimen des „zarten Pflänzchens“ Gold profitieren können, das lesen Sie am besten in der aktuellen Ausgabe desSmart Money Investornach. 

Mit diesen eher schimmernden als glänzenden – aber dennoch vielversprechenden -  Aussichten wünsche ich Ihnen einen schönen Tag.

Herzliche Grüße

Ihre 

Martina Bisdorf

PS: Auch dasHandelsblattsieht heute goldenen Zeiten entgegen. Gerne liest man wieder einmal eine Schlagzeile wie:„DAX erwacht zum ,goldenen' Oktober“. Immerhin hat der deutsche Leitindex in diesem Monat um rund 6% zugelegt. Nach den Milliarden-Kursverlusten der vergangenen Monate atmen die Anleger erst einmal durch. Für Zuversicht sorgt vor allem die Großzügigkeit von EZB-Chef Mario Draghi. 



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