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Ausgabe vom 09. Oktober 2015


  • Die Lebensversicherung ist endgültig tot –
    Legen Sie Ihr Geld jetzt smarter an     




Die Lebensversicherung ist endgültig tot – Legen Sie Ihr Geld jetzt smarter an     

von Cliff Michel
Chefredakteur Smart Money Investor
                                                            
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Liebe Leserinnen, liebe Leser,

Sie wissen schon lange, dass wir keine Freunde der Lebensversicherung sind. Zu teuer sind die Gebühren, zu gering das, was am Ende rauskommt. Und überhaupt ist das ganze Konstrukt sehr unflexibel. Doch jetzt scheint die Bundesregierung den Lebensversicherungen endgültig das Messer in den Rücken zu stoßen.

In Zukunft ohne Garantiezins

Denn bei neuen Lebensversicherungen soll es ab dem 01.01.2016 keinen Garantiezins mehr geben. So lautet zumindest ein Referentenentwurf des Bundesfinanzministeriums, zu dem sich Verbände und Bundesländer noch bis zum 06. November 2015 äußern können.

Derzeit liegt der Garantiezins noch bei 1,25%. Mit diesem Garantiezins können Besitzer von Kapitallebensversicherungen nach Abzug der Vertragskosten sicher rechnen. Doch daran müssen sich die Lebensversicherer zukünftig nicht mehr halten. Auch diese Entwicklung ist den Niedrigzinsen geschuldet.

Erst Anfang des Jahres wurde der Garantiezins von 1,75% auf 1,25% gesenkt. Hintergrund sind schärfere Eigenkapitalvorschriften „Solvency II“ ab 2016, die einzelne Lebensversicherungen zusätzlich unter Kapitaldruck setzen. Danach müssen Versicherer für langfristige Versprechen an Kunden wie den Garantiezins mehr Eigenmittel zurücklegen.


Ohne Garantiezins macht die Lebensversicherung gar keinen Sinn mehr

In Deutschland gibt es zurzeit noch 90 Mio. Verträge. Damit besitzt jeder Deutsche mindestens eine Kapitallebensversicherung. Vielleicht ist die Abschaffung des Garantiezinses aber auch nur die logische Konsequenz aus dem Handeln der Versicherungen. Nach den Versicherern Zurich, Talanx und Generali verabschiedete sich gerade auch Ergo vom Neugeschäft mit lebenslang garantiertem Zins. Befürchtet wird, dass im Neugeschäft zukünftig nur die neuartigen und besonders intransparenten Tarife angeboten werden.

Setzen Sie lieber auf unsere Börsenlieblinge

In meiner Redaktionssprechstunde werde ich immer wieder gefragt, was die Alternativen zu Sparbuch und Kapitallebensversicherung sind. Welche Aktien kann ich in dieser recht unruhigen Zeit noch kaufen? Welche Aktien sind noch sicher? Die Antwort ist im Moment natürlich nicht so einfach wie in Hausse-Zeiten und dennoch gibt es sie, die Aktien, die nichts aufhalten kann.

Bayer ein Investment für die Zukunft

Nehmen wir zum Beispiel Bayer. Diese Aktie kannte bis vor Kurzem nur einen Weg, den nach oben. Seit fast fünf Jahren verläuft sie im  Aufwärtstrendkanal mit einer relativ schmalen Schwankungsbreite. Darüber hinaus ist Bayer mit rund 93 Mrd. Euro das wertvollste Unternehmen im DAX. Nach dem Börsenwert bringt es der Chemie- und Pharmariese damit etwa auf die Größe von VW und BMW zusammen.

Und auch wenn der Börsengang der Kunststoff-Tochter Covestro etwas holprig war, endete der größte deutsche IPO doch noch gut. Die Turbulenzen an der Börse und der Abgas-Skandal bei Volkswagen hatten Covestro einen Strich durch die Rechnung gemacht. Der Konzern musste sich mit geringerem Preis und weniger Aktien begnügen. Der Ausgabepreis hatte am Dienstag bei 24 Euro gelegen. Covestro bringt 62,5 Mio. Anteilscheine auf den Markt, damit ist der Börsengang 1,63 Mrd. Euro schwer.


Covestro ein zukünftiger MDAX-Kandidat

Mit diesem Börsengang möchte Bayer weiter den Weg zu einem Life-Science-Unternehmen verfolgen. Die Abspaltung der langjährig zum Konzern gehörenden Kunststoffsparte Covestro ist nur ein Teil davon. Bayer möchte sich fortan auf die Bereiche Agrarchemie, Pharma und Gesundheit konzentrieren.

Bayer - Das Unternehmen mir der Lizenz zum Gelddrucken

Erst letzten Monat hat Bayer eine weitere Zulassung für seinen Bestseller „Xarelto“, einen Blutgerinnungshemmer, in Japan erhalten. In 130 Ländern wird das Medikament bereits vertrieben. Im vergangenen Jahr machte Bayer allein mit diesem Präparat 1,7 Mrd. Euro Umsatz. Allein das Medikament „Xarelto“ ist eine Gelddruckmaschine und das umsatzstärkste Mittel des Hauses. Bayer hat neben „Xarelto“ noch vier weitere Blockbuster in der Pharmasparte. Und viele andere Produkte in der Pipeline.

Dieses erstklassig aufgestellte Unternehmen gibt es jetzt mit 21% Rabatt

Die Aktie gab seit dem im April 2015 bei 146,20 Euro gebildeten Höchststand nahezu identisch wie der DAX um etwa 21% nach. Eine prima Chance für Sie. Nutzen Sie die Kursschwäche zum Einstieg und holen Sie sich mit Bayer die Sicherheit in ihr Depot zurück. Denn auch bei der Dividendenrendite stimmt alles. Ich finde 1,99% lassen jedes Sparbuch und auch jede Lebensversicherung blass aussehen.

Welche Argumente noch für Bayer sprechen und welcher Global Player der Medizintechnik jetzt wieder günstig zu haben ist, erfahren Sie in meiner aktuellen Ausgabe des Smart Money Investor.
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Ich wünsche Ihnen ein wunderschönes Wochenende.

Herzliche Grüße

Ihr

Cliff Michel
Chefredakteur Smart Money Investor

PS: Immer wieder werde ich gefragt, wann denn der richtige Zeitpunkt zum Einstieg in Aktien ist. Meine Antwort ist ganz einfach: „Genau jetzt“. Geben Sie sich einen Ruck, denn langfristig gewinnen Sie mit Aktien immer. Gerade jetzt dürfte Ihr Mut, in Aktien einzusteigen, besonders belohnt werden.
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