Börse, Wirtschaft, Lifestyle - Was Anleger & Börsenprofis bewegt

Ausgabe vom 17. September 2015



  • Pressespiegel: Betongold im Trend –
    Die Immobilienbranche entwickelt sich rasant



 


Pressespiegel: Betongold im Trend –
Die Immobilienbranche entwickelt sich rasant
 
   

von Martina Bisdorf
Redaktion BÖRSEN-SPIEGEL        FacebookLike   TwitterFollow

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

„profitieren Sie vom Megaboom im Immobiliensektor“, schrieb Ihnen letzte Woche an dieser Stelle meine Kollegin Cindy Ullmann. In der Tat hat die Immobilienbranche in jüngster Zeit eine rasante Entwicklung zu verzeichnen. Und nicht wenige Leser tragen sich offenbar mit dem Gedanken, jetzt doch noch auf Betongold zu setzen, ob in Form eines Eigenheims oder in Form von Aktien, um so am Boom teilzuhaben.

Zumindest konnten wir das den vielen Zuschriften auf diesen Artikel hin entnehmen. Mit der Leserpost verbunden war auch die vielfache Bitte, den Immobilienmarkt doch mal in einer Presseschau unter die Lupe zu nehmen. Das will ich heute gerne für Sie tun.


Branchenkenner sind sich einig: Der Immobilienboom wird anhalten

In seiner gestrigen Ausgabe des Smart Money Investor hat unser Kollege Cliff Michel seine positiven Aussichten für den Immobilienmarkt bekräftigt. So schrieb er, dass nach einer Studie des Pestel-Instituts in den kommenden fünf Jahren jedes Jahr mindestens 400.000 neue Wohnungen gebaut werden müssten, damit der Bedarf an Wohnraum gedeckt werden könne.

Und dabei ist die aktuelle Flüchtlingswelle sicher nur eine Teilkomponente. Auch generell steigt der Bedarf nach Wohnungen insbesondere in den Ballungszentren aufgrund der stetig wachsenden Nachfrage immer weiter – und damit auch die Mietpreise.


Grundstücks- und Immobilienpreise ziehen an

Damit klettern dort auch die Bauland- und Immobilienpreise. Das ist vielerorts der Markt für Spekulanten. Welche Komponenten auch immer noch hinzukommen mögen, in einem sind sich die Experten einig: Der Immobilienmarkt wird in den kommenden Jahren weiterhin florieren. Lesen Sie hierzu, wie renommierte Börsenpublikationen die Lage am Wohnungsmarkt und bei Immobilienaktien einschätzen.

Das meinen die Experten:

Hot Stocks Europe
Vom 15. September 2015


Immobilien-Aktien haben sich zum größten Teil ausgezeichnet geschlagen
„Nach den zum Teil spektakulären Kursgewinnen der Vorjahre waren Immobilien-Aktien bereits im Frühjahr in einen Konsolidierungsmodus übergegangen, entsprechend gering fielen daher zuletzt auch die Verluste während des Ausverkaufs bei den Blue Chips aus – zumal der News-Flow innerhalb der Branche gut war: Vonovia, die bislang unter Dt. Annington firmierten, werden zum 21. September in den DAX aufgenommen, wo sie Lanxess ersetzen. Damit ist endlich auch wieder ein Immobilienunternehmen im wichtigsten deutschen Index vertreten. Mitte August gab unsere Top-Empfehlung Adler Real Estate die Übernahme von MountainPeak bekannt, die wiederum mit 24.8% größter Aktionär der österreichischen Immobiliengesellschaft Conwert sind. Und schließlich legte DEMIRE ein Übernahmeangebot für den größeren Rivalen Fair Value Reit auf den Tisch, den man per Aktientausch im Verhältnis 2:1 übernehmen möchte. Auch bei den vorgelegten Halbjahreszahlen unserer Favoriten gibt es nicht viel auszusetzen: Primecity Investment konnte zum Halbjahr 2015 in allen entscheidenden Kennzahlen kräftige Zuwächse verbuchen! UBM Development liegt nach Einschätzung des Managements auf Kurs der genannten Gesamtjahresziele! Wie die Analysten der Baader Bank konstatieren befindet sich UBM in exklusiven Verhandlungen mit zwei großen Investoren in Bezug auf den Verkauf eines Portfolios im Volumen von 650 Mio. Euro bis 750 Mio. Euro.“

Focus Money
Vom 09. September 2015

Wohneigentum lohnt sich

„Wohneigentümer verfügen ,am Vorabend des Ruhestands‘ über erheblich mehr Vermögen als Mieter, die in vergleichbaren wirtschaftlichen Verhältnissen leben. Das zeigt eine Sonderauswertung der aktuellen Einkommens- und Verbraucherstichprobe des Statistischen Bundesamts (EVS 2013), die das Forschungsinstitut Empirica und LBS Research erstellt haben. Demnach verfügen Eigentümer im Alter von 50 bis 59 Jahren und mit einem monatlichen Haushaltsnettoeinkommen von 1.700 bis 2.300 Euro nach Abzug noch offener Verbindlichkeiten im Mittel über ein Vermögen von 166.000 Euro, während Mieter aus der gleichen Alters- und Einkommensklasse nur auf 30.000 Euro kommen. Bemerkenswert: Die Wohneigentümer weisen dabei mit 121.000 Euro nicht nur ein weitaus höheres Immobilienvermögen als die Mieter auf, die im Schnitt auf 6.000 Euro aus vermieteten Objekten kommen. Sie verbuchen mit 45.000 Euro auch deutlich höhere Bestände an Wertpapieren, Kapitalversicherungen, Bausparverträgen und Spareinlagen. Hier summiert sich das Vermögen der Mieterhaushalte auf 24.000 Euro. ,Wer eigene vier Wände erwirbt, ist offenbar in den ersten zehn bis 15 Jahren weitgehend ‚immun‘ gegen den Reiz größerer Anschaffungen oder Konsumausgaben‘, erklären die Experten von LBS Research den Unterschied. Obwohl die Aufwendungen für das Wohnen bei den Eigentümern mit der Zeit deutlich abnähmen, behielten sie meist eine hohe Sparneigung bei, sodass sie im Alter neben einer weitgehend entschuldeten Immobilie auch ein stattliches Geldvermögen aufwiesen, heißt es weiter.“

Platow-Börse
Vom 07. September 2015

Wohnungskonzerne im Zenit

„Der Aufstieg der Deutschen Annington, die künftig unter dem neuen Namen Vonovia firmiert, markiert zugleich die gewachsene Bedeutung der Immobilien-Branche für die deutsche Wirtschaft. Denn die Deutsche Annington ist keineswegs die einzige Wohnungsgesellschaft, die im Zuge des deutschen, auch von der lockeren EZB-Geldpolitik ausgelösten Immobilien-Booms in den vergangenen Jahren eine rasante Erfolgsgeschichte hingelegt hat. So tummelt sich im MDAX bereits eine ganze Reihe prominenter Wohnungsbaugesellschaften wie der Branchenzweite Deutsche Wohnen, die LEG und die TAG Immobilien. Entstanden sind die heute dominanten Wohnungskonzerne, die an der Börse zuletzt für reichlich Furore sorgten, vorwiegend durch die Privatisierung meist kommunaler Wohnungsbestände, die nicht mehr der Sozialbindung unterliegen. Richtig in Schwung gekommen ist die Branche jedoch erst, als die ehemaligen kommunalen Wohnungsunternehmen den Sprung an die Börse wagten und mit dem frischen Kapital eine Übernahmewelle auslösten. Als besonders gefräßig erwies sich dabei die vom ehemaligen Bertelsmann-Vorstand Rolf Buch geführte Deutsche Annington. In schneller Folge schluckten die Bochumer die Konkurrenten Dewag, Vitus und Franconia. Der größte Brocken war jedoch die Übernahme der Berliner Gagfah, mit der sich die Deutsche Annington zum Branchenprimus mit rund 350.000 Wohneinheiten vor der Deutschen Wohnen mit 141.900 Wohnungen mauserte. Erst jüngst hat sich die Deutsche Annington auch noch die Südewo-Gruppe in Baden-Württemberg einverleibt. Die zahlreichen Übernahmen sowie die gute Kursentwicklung haben auch die Marktkapitalisierung der großen Wohnungskonzerne kräftig nach oben getrieben. Damit wurden sie zunehmend auch für international agierende Investoren interessant. Der DAX-Aufstieg der Deutschen Annington könnte somit auch den Zenit der Wohnungskonzerne markieren.“


Übernahmekarussell katapultiert Immobilienaktien nach oben

Wie Sie sehen, hat das allgemeine Übernahme-Fieber auch den Immobiliensektor kräftig durchgeschüttelt. Dabei ist einiges herumgekommen, nicht zuletzt auch mit Vonovia endlich ein DAX-Aufstieg der Branche. Der steile Aufwärtstrend dürfte noch eine Weile anhalten. Wie Sie als Anleger davon profitieren können, das erfahren Sie in unseren Börsen-Publikationen, die allesamt auch Immobilien-Aktien in ihren Musterdepots haben.

Unsere Redaktionsteams von
BÖRSEN-SPIEGEL, Das 100%-DEPOT und Smart Money Investor verfolgen die Entwicklung in dieser wie auch in allen anderen Branchen ganz genau für Sie und geben Ihnen die richtigen Handlungsempfehlungen zum richtigen Zeitpunkt.

Ich wünsche Ihnen einen schönen Tag.

Herzliche Grüße

Ihre
Martina Bisdorf

PS: Alle Augen richten sich heute nach Übersee: Heute Abend steht dort der Fed-Zinsentscheid an, über die schon seit Monaten spekuliert wird. Das Abwarten dieser Entscheidung war maßgeblich dafür, dass die Umsätze an den Börsen in jüngster Zeit niedrig blieben und die Ausschläge eher nach dem Zufallsprinzip erfolgten. Welche Auswirkungen die heutige Entscheidung, wie auch immer sie ausfällt, tatsächlich langfristig auf die Börse hat, erfahren Sie morgen an dieser Stelle.





Abbestellen des Newsletters

Wenn Sie diesen kostenlosen Newsletter abbestellen wollen, klicken Sie bitte HIER.

Ihnen wurde dieser kostenlose Newsletter weitergeleitet
und Sie wollen ihn nun auch beziehen?

Gehen Sie einfach aufwww.boersenspiegel.com und geben Sie Ihre E-Mail-Adresse in das entsprechende Formularfeld ein.

Kritik, Fragen, Anregungen?
Senden Sie uns eine E-Mail an
Martina.Bisdorf@boersenspiegel.com

Risikohinweis
Bitte beachten Sie: Die Informationen stellen weder ein Verkaufsangebot für die behandelte(n) Aktie(n) noch eine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren dar. Den Ausführungen liegen Quellen zugrunde, die der Herausgeber für vertrauenswürdig erachtet. Dennoch ist die Haftung für Vermögensschäden, die aus der Heranziehung der Ausführungen für die eigene Anlageentscheidung möglicherweise resultieren können, kategorisch ausgeschlossen. Wir geben zu bedenken, dass Aktien grundsätzlich mit Risiko verbunden sind. Der Totalverlust des eingesetzten Kapitals kann nicht ausgeschlossen werden. Sie sollten sich vor jeder Anlageentscheidung weitergehend beraten lassen. Der Herausgeber kann Short- oder Long-Positionen in der/den behandelte(n) Aktie(n) halten. Copyright: © 2015 MECONOMICS. Nachdruck (auch auszugsweise), kommerzielle Weiterverbreitung und Aufnahme in kommerzielle Datenbanken nur mit schriftlicher Genehmigung des Herausgebers.

Herausgeber:
MECONOMICS GmbH, Flemingstrasse 20-22, 36041 Fulda

 V.i.S.d.P.: Jürgen Schmitt, Fulda



Börsen-Spiegel Verlagsgesellschaft mbH
Flemingstrasse 20-22
36041 Fulda
Telefon: +49 (661) 480 499 0
Telefax: +49 (661) 480 499 15
E-Mail: service@boersenspiegel.com
Datenschutz | AGB | Impressum
©2020 Börsen-Spiegel Verlagsgesellschaft mbH