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Ausgabe vom 01. September 2015


  • Chinas Märchenstunde oder welche Aktien jetzt in Ihr Depot gehören 


 

Chinas Märchenstunde oder welche Aktien jetzt in Ihr Depot gehören


   
   

von Cindy Ullmann

Redaktion BÖRSEN-SPIEGEL        FacebookLike   TwitterFollow

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

jetzt ist es also amtlich. Ein Journalist, ein Beamter der Börsenaufsicht und vier Wertpapierhändler sind verantwortlich für den Kursrutsch an den chinesischen Börsen. Demonstrativ wurden die Geständnisse der Festgenommenen im chinesischen Fernsehen übertragen.

Ich weiß nicht, wie es Ihnen geht, ich war ja schon immer skeptisch. Aber langsam macht es mir richtig Angst, was in China vor sich geht: Wem oder was soll man hier noch glauben?


China: „Ich mache mir die Welt wie Sie mir gefällt“

Erst werden chinesische Privatanleger regelrecht vom Staat dazu aufgefordert, ihr Geld, wenn nötig auch auf Kredit, in Aktien anzulegen. Wo Sie und ich doch wissen, dass man sich die Finger beim Aktienkauf auf Kredit schneller verbrennen kann, als einem lieb ist.

Doch die Marktwirtschaft lässt sich Gott sei Dank nur in gewissem Maße beeinflussen. Da aber die Geldflutung der chinesischen Wirtschaft nichts genützt hat und das chinesische Kartenhaus mehr und mehr zusammenfällt, müssen jetzt wohl andere Verantwortliche her.

Anscheinend denkt die chinesische Regierung, die eigene Bevölkerung und wir, die Langnasen, seien komplett plemplem. So nach dem Motto: Schuldiger gefunden, die Welt ist wieder in Ordnung, Kurse ziehen an.


So funktioniert die Marktwirtschaft nicht!

Von wegen. Dem ist nämlich nicht so, ganz im Gegenteil. Auch gestern fiel der chinesische Index um 1%. Grund war der schwächelnde Caixin/Markit-Einkaufsmanagerindex (PMI) für die Industrie. Er befindet sich mit 47,3 Punkten auf dem niedrigsten Niveau seit März 2009. Erst ein Wert von mehr als 50 Punkten signalisiert Wachstum, einer unter 50 bedeutet Schrumpfung. Es ist bereits der sechste Monat in Folge, in dem ein Rückgang verzeichnet wird. Oder hat hier etwa auch wieder ein böser Journalist üble Gerüchte in die Welt gesetzt?




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BNP Paribas präsentierte:
„Rendezvous mit Harry“ vom 31.08.2015

Ein turbulenter Monat geht zu Ende, auch für die Sendung
„Rendezvous mit Harry“. Im Fokus stand natürlich der DAX, dessen Ausblick für die nächsten drei Wochen generell positiv bewertet wurde. Anlässlich der kommenden IFA in Berlin beleuchtete Top-Trader Harry Weygand die Aktie der Deutschen Telekom, insbesondere aufgrund der Entfernung zur 17-Euro-Marke.

Ebenfalls wurde die von vielen Analysten positiv bewertete Aktie von Infineon besprochen. Beim Euro-Dollar stellte sich die Frage, ob die Marke von 1,08 Dollar zu halten sei. Dagegen unklar bleibt jedoch, ob Gold noch was werden kann. Analysiert wurde auch der Dow Jones, nicht zuletzt aufgrund der neuen interessanten Scheine von BNP Paribas. Die Sendung wurde wie immer moderiert von
Volker Meinel.

Wer die Sendung noch einmal hören und sehen möchte, einfach ab Dienstagnachmittag
hier klicken. Die nächste Sendung von „Rendezvous mit Harry“ findet am Montag, 7. September wie immer um 19 Uhr statt.





Unsere Depots stehen wie ein Fels in der Brandung

Fest steht: Das sind leider keine guten Vorgaben für den DAX, der mit 2,6% Minus in den Tag startet. Und was ist mit den Depots unserer Börsenpublikationen? Sie sind erstaunlich stabil und die letzten Wochen konnten ihnen nur wenig anhaben.

Wollen wir hoffen, dass es im September besser wird. Ich will Sie nicht verschrecken, aber statistisch gesehen zählt der September leider zu den schlechteste Börsenmonaten des Jahres. So verlor der DAX seit 1965 bis 2013 im September durchschnittlich 2,1%. In den vergangenen 67 Jahren beendete der deutsche Leitindex den September 36 Mal im Minus.


Der September muss sich noch beweisen

Ein Grund für den saisonal schwachen Börsenmonat ist sicher die nachrichtenarme Zeit. Es fehlen einfach neue Impulse, denn die Dividenden-Saison und die Halbjahres-Berichte sind vorbei. Natürlich werden dann negative Nachrichten wie schlechte Konjunkturdaten oder politische Ereignisse stärker wahrgenommen.

Oft ist es aber auch so, dass die Erwartungen der Unternehmen und Analysten zu positiv waren und nun nach den Halbjahreszahlen revidiert werden. Fallende Kurse sind die Folge.

Doch keine Angst, denn es gibt auch viele Septemberbeispiele, die überaus positiv für uns Anleger verlaufen sind. Im September 2013 machte der DAX beispielsweise einen satten Sprung von 6% nach oben. Der August sah übrigens ähnlich schlecht aus wie dieses Jahr. Das lässt hoffen. Übrigens legte der DAX 2013 ab September eine beeindruckende Rally hin. Es ist also noch nichts verloren.


Lassen Sie sich bitte nicht verrückt machen – Der Gewinn liegt im Einkauf

Denn irgendwo scheint immer die Sonne. Wie gesagt, die empfohlenen Werte in unseren Börsenpublikationen sind stabil. Auch weil wir wie Dieter Wendt in seinem 100%-DEPOT, viele US-Werte im Depot haben, die auf Zukunftstechnologien und Megatrends setzen. Und hier spielt nun mal die Musik.

Und wenn es doch einmal runtergehen sollte? Denken Sie bitte daran: Der Gewinn liegt im Einkauf. Was heißt das für Sie? Spekulieren Sie einfach darauf, dass Sie unsere Favoriten ein paar Prozentpunkte tiefer einsammeln können. Denn dass es bei unseren ausgesuchten Werten weiter nach oben geht, ist sicher. Schauen Sie sich allein den App-Markt an. Ihm werden rosige Zeiten prognostiziert.


App-Markt knackt erstmals die Milliardengrenze

Laut einer Studie des Digitalverbandes Bitkom, die auf Daten des Marktforschungsinstituts basiert, zieht die Nachfrage nach Apps auch in diesem Jahr kräftig an. In Deutschland werden dieses Jahr voraussichtlich 1,3 Mrd. Euro umgesetzt. Das ist ein Plus von 41% im Vergleich zum Vorjahr. Damit knackt der deutsche App-Markt 2015 erstmals die Milliarden-Marke.

„Der Boom von Apps ist ungebrochen“, sagt Bitkom-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder. „Hintergrund ist die zunehmende Verbreitung von Smartphones und Tablets. Mit Wearables wie etwa der Smartwatch und Fitnessarmbändern wird das Ökosystem rund um Apps jetzt nochmals deutlich erweitert.“


Google und Apple dominieren den App-Markt

Die beiden Platzhirsche Google und Apple teilen sich hier mit 1,5 und 1,4 Mio. verfügbaren Apps die ersten Plätze. Es gibt kein Gebiet, das nicht bedient wird. Es gibt Apps zum Vokabellernen und Nachrichtenlesen, für das Mobile-Banking oder die Essensbestellung, zur Navigation im Auto oder für die Buchung von Veranstaltungstickets.

„Am beliebtesten sind unverändert Anwendungen für Soziale Netzwerke, Messenger-Dienste und Spiele“, so Rohleder. „Stark im Kommen sind außerdem Fitness-und Gesundheits-Apps, die zum Beispiel die zurückgelegte Strecke und die verbrauchten Kalorien beim Joggen aufzeichnen und so helfen, das Training zu optimieren und die Motivation unterstützen.“

Dabei können die meisten Apps kostenlos heruntergeladen werden. Erst mit sogenannten kostenpflichtigen in-App-Verkäufen, die weitere Features bieten, wird ein Umsatz von 952 Mio. Euro (74%) erzielt. 193 Mio. Euro werden direkt über den Kaufpreis umgesetzt (15%), 150 Mio. Euro über Werbung (12%).


Apple auf Platz 2 der „Wearables“

Bedenken Sie, dass Apple laut neuesten Veröffentlichungen und trotz vieler Unkenrufe aus dem Stand heraus Platz 2 im Markt für am Körper tragbare Technik, die sogenannten „Wearables", erreicht hat. 3,6 Mio. Geräte seiner Apple Watch hat Apple nach Berechnungen des IT-Marktforschers IDC im vergangenen Quartal verkauft.

Doch Dieter Wendt hat die beiden Platzhirsche nicht nur wegen der Apps im Depot. Welche Gründe noch dafür sprechen, lesen Sie in der aktuellen Ausgabe des 100%-DEPOT.
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Ich wünsche Ihnen eine schöne Woche.

Herzliche Grüße

Ihre
Cindy Ullmann

PS: Freuen Sie sich schon jetzt auf den 9.September 2015. Dann lädt Apple zu einer Neuheiten-Präsentation nach San Francisco ein. Wie immer gibt es keine Agenda, aber alle rechnen damit, dass das neue iPhone vorgestellt wird. Außerdem wird die nächste Generation der Fernsehbox Apple TV erwartet. Dabei will Apple nicht nur die Hardware für das Streaming von Inhalten bereitstellen, sondern diese Inhalte zumindest zum Teil gleich selbst produzieren. Wir werden berichten.



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