Börse, Wirtschaft, Lifestyle - Was Anleger & Börsenprofis bewegt

Ausgabe vom 28. Juli 2014


  • Börse ist wie Fahrradfahren –
    Man muss gegen alle Widrigkeiten gut gewappnet sein
           



Börse ist wie Fahrradfahren –
Man muss gegen alle Widrigkeiten gut gewappnet sein       



von Dieter Wendt    
Chefredakteur 100%-DEPOT         FacebookLike   TwitterFollow 

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

heute schreibe ich Ihnen vom „Schwäbischen Meer“. Eigentlich wollte ich mit meinen Radsportkollegen eine große Etappe unserer Bodenseeumrundung fahren. Aber wir sind aufgrund des unbeständigen Wetters etwas ausgebremst. Jetzt heißt es erst einmal abwarten und schauen, ob sich die Sturmböen legen, gegen gelegentliche Regenschauer kann man sich ja wappnen.

Unweigerlich kommen mir dabei Assoziationen zur Börse. Damit meine ich nicht so sehr das aktuelle Börsengeschehen, das ich selbstverständlich auch von hier aus verfolge, wie die psychologischen Zusammenhänge und die Widrigkeiten, gegen die dort in der letzten Zeit gekämpft wurde.


Wappnen Sie sich wie die Altmeister der Börse

Es ist dort genauso wie im wahren Leben: Gegen manche vorhersehbaren Probleme kann man sich schützen. An der Börse kann man sie sich sogar zunutze machen, in dem man zum Beispiel von gefallenen Kursen profitiert, um einen günstigen Einstiegszeitpunkt zu erwischen. Gegen andere, unberechenbare Komponenten ist oft selbst der erfahrenste Analyst machtlos. Wichtig aber sind bei der Aktienanlage, wie bei allem, Weitsicht und Durchhaltevermögen.

Diese beiden Komponenten sind es, die uns als Anleger an der Börse erfolgreich sein lassen. Schauen Sie sich die großen Investoren an: Was hat André Kostolany oder Warren Buffett so erfolgreich gemacht? Genau diese beiden Tugenden, gepaart mit dem nötigen Quantum an Optimismus und Scharfsinn.


Weitsicht und Durchhaltevermögen sind das A und O

Bevor ich hier in meiner Urlaubsstimmung in dem ebenso malerischen wie traditionsreichen Städtchen Meersburg zu sehr ins Philosophische abgleite, zurück zu den Fakten: Konzentrieren wir uns deshalb auf die Weitsicht, die für mich – neben meinem glasklaren Valueansatz – von größter Bedeutung bei der Kapitalanlage ist.

Deshalb möchte ich Ihnen, damit meine ich Sie als (Noch)- Nicht-100%-DEPOT-Leser, meinen Kommentar zur angespannten Lage der Euro-Zone nicht vorenthalten, die ich auch nach der vermeintlichen Griechenland-Lösung nach wie vor für sehr brisant halte. Denn der Stein ist im Rollen und praktisch nicht mehr aufzuhalten.




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BNP Paribas präsentierte: „Rendezvous mit Harry" vom 27. Juli:

Große Runde, große Themen. In der Sendung
„Rendezvous mit Harry“ vom 27. Juli hatte Top-Trader Harry Weygand special guest Hans Jürgen Haack von HAACK-Börsenbrief an seiner Seite. Und es entwickelte sich eine munterer Talkrunde, zu der Moderator Volker Meinel auch Immanuel Walter von BNP Paribas begrüßen durfte.

Harry musste zunächst einmal Farbe bekennen, war doch der Wochenrückgang in dem Ausmaß nicht zu erwarten. Doch mit Einschränkung bleibt Harry bullish, während sich Haack doch etwas skeptischer äußerte. Nach ausführlicher Analyse des DAX gaben die Themen China („angeschossen") sowie die am Mittwoch anstehende Fed-Sitzung Gesprächsstoff für die einstündige Sendung. Ebenso am Mittwoch: Die Quartalszahlen von Facebook. Nach Sprüngen bei Apple und Google dürfen Trader gespannt auf die darauf folgende Aktienentwicklung blicken. Euro/Dollar sowie ein möglicher finaler Abverkauf beim Gold waren die weiteren Themen der lebhaften Sendung.

Wer diese noch einmal hören und sehen möchte, einfach ab Dienstagnachmittag
hier klicken. Die nächste Sendung von „Rendezvous mit Harry“ findet am Montag, 3. August, natürlich wieder um 19 Uhr statt.





Bereiten Sie sich auf einen bevorstehenden Brexit vor

Während die Angst vor einem Grexit nun endgültig aus dem Markt gewichen ist, dürfte schon bald der nächste Lackmustest für die Euro-Zone bevorstehen. So machte Großbritannien mit seiner Anti-Europa-Haltung ernst und verweigerte die Hilfe für Griechenland. Auch wenn es die sozialistisch geprägte Klientel nicht gerne hört, aber die Briten halten sich wenigstens an die Regeln und Verträge. Kein Gerede von der Solidarität, die innerhalb der europäischen Partner herrschen müsse.

Verstehen Sie mich nicht falsch: Europa ist auch für mich eine Herzensangelegenheit, aber es war nie die Rede von einer Transferunion. Diese ist inzwischen allerdings durch die Hintertür installiert worden. Wer glaubt, dass mit dem dritten Hilfspaket für Griechenland nun Ruhe einkehren wird, der glaubt auch an den Weihnachtsmann. Es ist de facto unmöglich, dass die Hellenen mit dieser starken Währung in Europa ihre Wettbewerbsfähigkeit zurückerlangen.


Schuldenberge in Italien, Spanien und Frankreich

Es kam auch nicht überraschend, dass vor allem Italien und Frankreich als große Fürsprecher für Griechenland aufgetreten sind, denn im Grunde genommen gibt es hier genau die gleichen Probleme. Diese Länder sind völlig reformunfähig und waren dies übrigens auch in der Vergangenheit. Schuldenprobleme gab es in den Südstaaten auch in den 1970er, 80er und 90er Jahren. Nicht umsonst fanden damals immer wieder gravierende Abwertungen der dortigen Währungen statt, nach denen diese Länder sich wieder gesunden konnten.

Der Franc war ebenfalls eine chronische Weichwährung. Im Euro mit starken disziplinierten Ländern ist diese Politik jetzt nicht mehr möglich, sodass Transferleistungen die Löcher in den Etats stopfen. Meine Prognose ist deshalb folgende: In spätestens drei bis fünf Jahren wird die Euro-Zone auseinander fliegen!


Euro-Zone droht auseinander zu fliegen

Das klingt hart, ist aber aus meiner Sicht unausweichlich. Umso wichtiger ist es für Sie, dass Sie allen Widrigkeiten zum Trotz mit Ihren Depots gut gewappnet sind. Dazu gehören ebenso Neuentdeckungen mit Potenzial als auch die gewinnbringenden Dauerbrenner, die in keinem Depot fehlen dürfen.

Ob sich beim Dauerbrenner Apple, der in meinem 100%-DEPOT ebenso gut vertreten wie positioniert ist, der Einstieg für Sie jetzt lohnt, nachdem die Apple-Anleger die Aktie nach Bekanntgabe der Quartalszahlen erst einmal abgestraft haben, das erfahren Sie in der neuen Ausgabe des 100%-DEPOT.


Immer wieder Apple – Lohnt der Einstieg jetzt?

Ich sage Ihnen eins: Bei solchen Einschätzungen kann man nicht vorsichtig und wachsam genug sein, denn trotz einer klaren Steigerung bei Umsatz und Gewinn reichte schon eine leichte Schwäche beim Zugpferd iPhone, damit es mit der Aktie nach Bekanntgabe der Bilanz letzte Woche um bis zu 8% bergab ging. Mit einem Anteil am Konzernumsatz von 63% wird eben jedes noch so leichte Anzeichen einer Schwäche bei dem legendären Smartphone aufmerksam verfolgt.

Ob das berechtigt ist und wie es meiner Ansicht nach mit der Apple Watch und weiteren Plänen des IT-Giganten weitergeht, das erfahren Sie morgen im 100%-DEPOT. Deshalb mache ich Ihnen heute ein Urlaubsangebot:
Bestellen Sie das 100%-DEPOT noch heute für absolut günstige 79,- Euro (anstatt 199,- Euro!) für 3 Monate und erhalten Sie schon morgen die neue Ausgabe mit meiner Einschätzung zu Apple, Microsoft und Co.

Herzliche Grüße

Ihr

Dieter Wendt
Chefredakteur 100%-DEPOT

PS: Lesen Sie morgen im 100%-DEPOT, wie ich die aktuelle Marktlage weltweit einschätze. Die Stürme sind noch keinesfalls vorüber. Neue Gerüchte aus Griechenland, der morgige Fed-Zinsentscheid, erschreckende Eilmeldungen aus China, die uns gerade erreichen… Wie stark ist das Börsen-Beben dort wirklich, welche Auswirkungen hat es auf uns und wie verhält man sich jetzt am besten als Anleger? Ich gebe Ihnen morgen Antwort in meinem 100%-DEPOT. Wappnen Sie sich:
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