Börse, Wirtschaft, Lifestyle - Was Anleger & Börsenprofis bewegt

Ausgabe vom 22. Mai 2015


  • Deutsche Bank pfui – Deutsche Telekom hui



 

Deutsche Bank pfui –
Deutsche Telekom hui

   

   

von Cindy Ullmann

Redaktion BÖRSEN-SPIEGEL        FacebookLike   TwitterFollow

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

wie ich am Dienstag schon befürchtet hatte, ging es gestern bei der Hauptversammlung der Deutschen Bank hoch her. Zahlreiche Buhrufe störten die Veranstaltung. Viele Anleger machten ihrem Frust freie Luft. Schließlich entlasteten nur 61% der Aktionäre den Vorstand. Bei anderen Veranstaltungen sind ca. 90% üblich.

Entlastungs-Ergebnis gleicht einem Misstrauensvotum

Nun können Vorstände nicht von Aktionären entlassen werden, sondern nur vom Aufsichtsrat, aber die Stimmung ist eingetrübt. Grund dafür ist der niedrige Börsenkurs und der fehlende Glaube an die „Strategie 2020“, die ich Ihnen ja schon am Dienstag vorgestellt hatte. Auch, wenn es für Sie verrückt klingt, viele Investoren „Kaufen, wenn die Kanonen donnern“.

Deutsche Telekom glänzt in Magenta

Ganz anders sah es da bei einer anderen Hauptversammlung aus, die gestern in Köln stattfand. Hier lag die Entlastungsquote bei grandiosen 99,82%. Zum ersten Mal seit Jahren konnte Vorstandschef Tim Höttges sein Unternehmen wieder als eines vorstellen, das sich im Aufwind befindet. Denn die Geschäfte laufen wieder rund.

30% Plus seit Anfang des Jahres

Das war lange Zeit nicht so und Anleger, die die Telekom-Aktien noch zu Spitzenzeiten der New Economy zu 86 Euro erworben haben, wissen, was das Tal der Tränen bedeutet.

Aber die Talsohle scheint erreicht. Bis Ende des letzten Jahres pendelte der Aktienkurs noch unter der 10-Euro-Marke. Jetzt liegt er bei knapp 17 Euro. Damit hat die Aktie seit Anfang dieses Jahres um 30% zugelegt. Für viele Anleger ein Lichtblick, den sie dem neuen Vorstandschef zu verdanken haben. Sie haben es schon erraten, ich rede von der guten alten Telekom.

Auch den Umsatz konnte das Bonner Unternehmen im vergangenen Jahr um 4,2% auf 62,7 Mrd. Euro steigern. Der Konzernüberschuss lag bei 2,9 Mrd. Euro.

Vorstandschef Höttges hat viel vor. Allein der Bündeltarif Magenta Eins, der das Telefonieren und Surfen im Mobilfunk und Festnetz ermöglicht und mit einem Internet-TV-Paket verbindet, hat innerhalb von acht Monaten eine Million Nutzer überzeugt. In Deutschland hält das Unternehmen 36% am Umsatz mit Mobildienstleistungen und 43% am Breitbandmarkt und ist damit die Nummer eins vor Eplus, Vodafone und O2.


Das Bonner Unternehmen setzt voll auf Digitalisierung

Darüber hinaus sollen bis 2018 alle Telekom-Anschlüsse auf die Internet-Technologie IP umgestellt sein. Auch das Breitbandnetz wird mit 10 Mrd. Euro Investitionssumme weiter ausgebaut, um gegen die Konkurrenz der TV-Kabelnetzbetreiber bestehen zu können.

T-Online stört beim Weg zum Infrastruktur-Anbieter

Wie Sie sehen, will die Dt. Telekom in Zukunft zum reinen Infrastruktur-Anbieter werden. Da passt ein Online-Portal wie T-Online nicht mehr ins Konzept. Schon lange kursierten Gerüchte, dass T-Online zum Verkauf stünde. Dies wurde gestern bestätigt. Als heißer Kaufkandidat wird Axel Springer gehandelt.

T-Mobile US - Vom Sorgenkind zum Überflieger

Besonders erfreulich war aber die Entwicklung der Mobilfunktochter T-Mobile US, an der das Bonner Unternehmen mit zwei Dritteln beteiligt ist. Dabei war T-Mobile US früher immer das Sorgenkind des Unternehmens.

Dank neuer günstiger Tarife und hoher Investitionen in den Netzausbau konnte T-Mobile US im ersten Quartal 1,8 Mio. neue Kunden, davon 1,1 Mio. Vertragskunden gewinnen. Damit ist T-Mobile US mit nun 56,8 Mio. Kunden per Ende März sogar am Mitbewerber Sprint vorbeigezogen und hinter AT & T und Verizon die Nummer 3 auf dem US-Markt. Doch damit ist noch lange nicht Schluss. In diesem Jahr peilt die US-Tochter drei bis dreieinhalb Millionen neue Kunden an.

Immer noch sucht die Dt. Telekom nach einem Käufer für T-Mobile US. Letztes Jahr waren zwei Kaufinteressenten abgesprungen. Kartellrechtliche Bedenken waren der Grund. Doch in den USA steht eine kostspielige Frequenzauktion bevor, an der sich auch T-Mobile US beteiligen muss. Nicht zuletzt deswegen strebt Höttges Kooperationen und einen möglichen Verkauf an.


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Ich wünsche Ihnen ein schönes und erholsames Pfingstwochenende.

Herzliche Grüße

Ihre

Cindy Ullmann

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