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Ausgabe vom 05. Mai 2015


  • Das „Orakel von Ohama“ feiert 50jähriges Firmenjubiläum und setzt weiterhin auf Aktien


 

Das „Orakel von Ohama“ feiert 50jähriges Firmenjubiläum und setzt weiterhin auf Aktien
   

   

von Cindy Ullmann

Redaktion BÖRSEN-SPIEGEL        FacebookLike   TwitterFollow

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

letzten Samstag war es wieder so weit und alle kamen. Denn Warren Buffetts Beteiligungsgesellschaft Berkshire Hathaway lud wie jedes Jahr zum Annual Meeting, der Hauptversammlung in Omaha, Nebraska ein.

Diese Hauptversammlung ähnelt einem Volksfest. Nicht umsonst wird das drei Tage andauernde Event auch das „Woodstock für Kapitalisten“ genannt. Dieses Jahr fällt die Party sogar noch größer aus, denn das Unternehmen feiert ein Jubiläum: Vor 50 Jahren übernahm Buffett Berkshire Hathaway. Damals erschienen zwölf Leute, heute pilgern 44.000 Fans aus der ganzen Welt nach Omaha.


Das „Woodstock für Kapitalisten“ zieht jährlich über 40.000 Buffett-Jünger an

Der 84-Jährige Warren Buffett führt Berkshire seit 1965 und baute das Textilunternehmen in ein Konglomerat mit mehr als 80 Geschäftsbereichen um. Zu Berkshire Hathaway gehören etwa der riesige Autoversicherer Geico, mehrere Energieversorger, der Bahnbetreiber BNSF, dazu noch Beteiligungen an American Express, der Bank Wells Fargo, Coca-Cola, IBM, American Express, Wal-Mart, dem deutschen Rückversicherer
Munich Re und dem Konsumgüterhersteller Procter & Gamble.

Diese Hauptversammlungen von Berkshire Hathaway sind anders als alle anderen. Es beginnt damit, dass Warren Buffett und Charlie Munger, sein 91jähriger Co-Chef, unter tosendem Beifall und entsprechender Musikbegleitung die Bühne betreten. Fast schon traditionell folgt der erste Witz: „Ich bin Warren, das ist Charlie. Er kann hören und ich sehen. Zusammen sind wir ein gutes Team.“ Die Masse tobt.


10% mehr Gewinn im ersten Quartal als im Vorjahr

Schnell werden die Zahlen präsentiert. Und die können sich im Jubiläumsjahr wahrlich sehen lassen: Denn die lebende Investmentlegende und seine Beteiligungsgesellschaft haben prächtig verdient: Vor allem die Bahn- und Versicherungsgeschäfte liefen rund. Allein der Gewinn des Bahnkonzerns Burlington Northern Santa Fe kletterte um 44% auf gut eine Milliarde.

Im ersten Quartal verdiente das Unternehmen 5,16 Mrd. Dollar, sprich 10% mehr als im Jahr zuvor. Der Umsatz kletterte um 7% auf 48,6 Mrd. Dollar nach oben.

Buffett hat viele hier auf seiner Hauptversammlung reich gemacht, auch sich selbst, den derzeit drittreichsten Menschen der Welt. Sein Unternehmen ist an der Börse fast 364 Mrd. Dollar wert. Der Buchwert, also der Wert aller Beteiligungen zusammen, stieg in 50 Jahren um mehr als 750.000%.


Die sechsstündige Fragestunde ist das Hauptevent für die Aktionäre

Dieser offizielle Teil dauert aber nur wenige Minuten. „Irgendwelche Fragen?“ gibt Buffett zu Protokoll. Hieran schließt sich eine sechsstündige Fragestunde mit Warren Buffett, dem „Orakel von Omaha“, und Charlie Munger an.

Die meisten Fragen drehen sich wie jedes Jahr um Geld und Finanzen: Wie sieht Buffett die Situation in der Eurozone? Wie sieht die wirtschaftliche Entwicklung Chinas aus? Manche wollen aber auch einfach nur wissen, welche Bücher Buffett liest - oder sie stellen ihm philosophische Fragen.

Im Rampenlicht der Scheinwerfer orakelt Warren Buffett über die Märkte, während Charlie Munger mit seinen dicken Brillengläsern regungslos verharrt und dann ein „Dem habe ich nichts hinzuzufügen“, oder „Besser könnte ich es nicht sagen“, von sich gibt.




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Buffett streckt die Fühler nach deutschen Unternehmen aus

Buffett antwortet geduldig und lobt deutsche Unternehmen für Ihre Ingenieurskunst. So kündigt er weitere Übernahmen in Deutschland an. „In den kommenden fünf Jahren werden wir mindestens noch ein weiteres Unternehmen kaufen", sagt der Großinvestor. „Wir haben Deutschland jetzt mehr auf dem Radar."

Zum Thema Nachfolgeregelung sagt Warren Buffett lediglich, dass er jemanden mit Erfahrung im operativen Geschäft bevorzuge und sich keinen reinen Investor an der Spitze wünsche.


„Nutze schlechte Nachrichten am Aktienmarkt zum Einstieg!“

Tja, von der lebenden Investmentlegende Buffett können Sie und ich noch viel lernen. Als „besten Freund des Investors“ hat Warren Buffett einmal schlechte Nachrichten am Aktienmarkt bezeichnet.

Stets sorgten schlechte Nachrichten für Abstürze des Aktienmarktes, die man als Langfristinvestor zum Einstieg nutzen sollte. So auch 2008, als die Pleite der US-Investmentbank Lehman Brothers die Kurse nach unten trieb.


Schlechte Nachrichten für DAX, Dow & Co. halten sich derzeit in Grenzen

Im Vergleich halten sich die schlechten Nachrichten für DAX, Dow & Co. derzeit in Grenzen. Aus Sicht des Milliardärs dürfte es sich bei den Kursverlusten der vergangenen Tage nur um eine kleine Korrektur handeln.

Wie Sie wissen, vertreten wir genau die gleiche Meinung wie Warren Buffett.


Schlechte Zeiten sind auch immer Kaufzeiten

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Herzliche Grüße

Ihre
Cindy Ullmann

PS: Dass Warren Buffett sich nicht nur mit Finanzen auskennt, zeigte die Antwort auf die Frage eines Siebtklässlers: „Wie bekomme ich Freunde und werde von anderen respektiert?“ Denn die Investmentlegende antwortete sehr weise: „Du suchst dir vier Leute, die du magst und schreibst auf, was dir an ihnen gefällt. Und dann versuchst du, dir diese Eigenschaften anzueignen.“



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