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Ausgabe vom 15. April 2015


  • Hannover Messe – Von Industrie 4.0 bis zur Smart City 

  • Zitat der Woche
     



 


Hannover Messe –
Von Industrie 4.0 bis zur Smart City

  




 

von Martina Bisdorf
Redaktion BÖRSEN-SPIEGEL        FacebookLike   TwitterFollow

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

die Hannover Messe hat diese Woche (bis einschließlich Freitag) ihre Pforten für Unternehmer, Produzenten und interessierte Laien geöffnet. Offiziell eröffnet wurde die 68. weltgrößte Industrieschau am Sonntagabend von Bundeskanzlerin Angela Merkel gemeinsam mit dem Premierminister des diesjährigen Gastlandes Indien, Narendra Modi.

Rund 6.500 Aussteller zeigen ihre Innovationen in Richtung Industrie 4.0. Der Trend geht, wie bereits in den vergangenen Jahren, immer mehr zu vernetzten Produktionsanlagen, intelligenten Robotern und neuen Automatisierungslösungen. Die Beteiligung ausländischer Firmen an der Hannover Messe sei in diesem Jahr so hoch wie nie zuvor, hob der niedersächsische Ministerpräsident Stefan Weil in seiner Eröffnungsrede hervor.

Allein aus dem diesjährigen Partnerland Indien sind fast 400 Unternehmen vertreten. Mit einem Handelsvolumen von 16 Mrd. Euro ist Deutschland Indiens größter Wirtschaftspartner in der EU. Der indische Premierminister Narendra Modi erinnerte in seiner Ansprache an die tiefen Beziehungen beider Länder, die von „gegenseitiger Faszination und Wohlwollen geprägt" seien.


Merkel und Modi in der smarten Hightech-Welt

Die deutsche Ingenieurskunst genießt in Indien einen sehr hohen Stellenwert, weshalb Indiens Regierung für die Zukunft des Landes, dessen Wirtschaft stark durch Bastler und Kleinunternehmen geprägt ist, auf die enge Zusammenarbeit mit deutschen Ingenieurdienstleistern setzt.

So war dann auch nicht zu übersehen, dass die alljährliche Tour der Kanzlerin über die Hannover Messe ganz im Zeichen des Partnerlandes Indien stand. Etwa zweieinhalb Stunden lang verschaffte sie sich zusammen mit Narendra Modi einen Einblick in die Fabrik von morgen. Der Ausflug in die digitale Hightech-Welt der Industrie 4.0 war eine professionelle Pflichtübung.


Die Karawane zieht weiter – In Richtung High-Tech

Und diese endete auch am Volkswagen-Stand nicht, wo der nach der Kritik von VW-Patriarch Ferdinand Piëch unter Druck stehende Konzernchef Martin Winterkorn (Wir berichteten in der Montagsausgabe des BÖRSEN-SPIEGELdaily) einen in Indien gebauten Wagen präsentierte. Weder bei Merkel noch bei Winterkorn gab es sichtbare Gefühlsregungen - ein kurzer Händedruck, und die Karawane zog weiter.

Routiniert posierten Modi und Merkel für die Fotografen und zeigten sich beeindruckt vom Stand der Digitalisierung, die die Produktion immer spürbarer verändert. Der erst vor Kurzem neu ins Amt gewählte Narenda Modi genoss offenbar das Bad in der Menge. „Wir müssen eine Technologie schaffen, die erschwinglich ist und auch für die einfachen Menschen etwas bringt“, mahnte er.


Indien will 100 smarte Städte bauen

Aber nicht nur Fabriken und High-Tech-Produktionsanlagen sind das beherrschende Thema der Messe. Indien hat sich vorgenommen, seine Städte smart – d.h. intelligent und vernetzt – zu machen. Stellt sich die Frage: Kann eine erst aufstrebende Nation den Weg zur Smart City anführen?

Industrienationen wie Deutschland und Großbritannien sind noch immer dabei, die Smart City zu entwickeln. Und dann legt Indien los, frei nach dem Motto „Überholen statt einholen“. „Es gibt noch keine einzige Smart City auf der Welt", meint Amitabh Kant, Secretary im Department of Industrial Policy and Promotion der indischen Regierung. Während Indien gerade erst mit der Urbanisierung begonnen habe, gehe der Fortschritt jetzt in ungeheurem Tempo voran.

Eine gewagte Aussage. Dennoch hat Indien dabei einen entscheidenden Vorteil: Das Land kann von den Erfahrungen der USA und anderer Nationen lernen. Doch die Umstände seien heute andere, sagt Kant. „Früher durften Sie die Welt verschmutzen. Wir können uns diesen Luxus nicht erlauben." Gott sein Dank!


Wie entsteht die Smart City?

Dazu müssen zunächst einmal die Grundlagen geschaffen werden. Das beginnt mit einer stabilen Wasserver- und -entsorgung, flächendeckender Elektrizität, öffentlichen Verkehrssystemen etc. Erst wenn all das steht, können Vernetzung und IT ins Spiel kommen, damit die Stadt intelligent werden kann. Nach diesem Modell entstehen in Indien gerade 100 neue Städte, komplett am Reißbrett geplant.

Das klingt sehr zukunftsorientiert. Aber in der Realität hat Indien eben noch mit Problemen der primären Infrastruktur zu kämpfen, wie etwa Lösungen für sauberes Trinkwasser und dem Umgang mit den Müllbergen, die vielerorts kaum beherrschbar scheinen. Trotzdem ist es gerade für Schwellenländer wie Indien natürlich gut, Visionen zu haben.




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Das Geld durch Sparen aufzuwerten, ist so unrealistisch wie die Vorstellung der Inder von einer smarten Welt in einem Land, in dem es vielerorts noch am Nötigsten fehlt, in dem Frauen Freiwild sind und in dem Korruption gang und gäbe ist. Lang und steinig wird der Weg sein…

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Zitat der Woche



„Geldanlage ist Chefsache – Und zwar Ihre eigene. Gerade jetzt, in diese Unsicherheit hinein, führt für mich an der Anlage in Sachvermögen – und damit auch in Aktien – kein Weg vorbei.“

Prof. Dr. Max Otte







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