Börse, Wirtschaft, Lifestyle - Was Anleger & Börsenprofis bewegt

Ausgabe vom 14. April 2015


  • Was macht ein Unternehmen wirklich erfolgreich?    



 

Was macht ein Unternehmen wirklich erfolgreich?  

   

von Cindy Ullmann

Redaktion BÖRSEN-SPIEGEL        FacebookLike   TwitterFollow

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

wir reden hier an dieser Stelle ja häufig über börsennotierte Unternehmen und stellen ihre Erfolge genauso dar wie ihre Misserfolge. Vielleicht fragen Sie sich auch manchmal, was denn wirklich den Erfolg eines Unternehmens ausmacht. Leider hat niemand von uns eine Glaskugel, mit der er in die Zukunft blicken kann, aber Gott sei Dank gibt es Wirtschaftswissenschaftler, die sich diesem Thema annehmen und für uns genau diese Dinge erforschen.

Zufall oder nicht - Wann gehen Firmen pleite?

So haben gerade Wissenschaftler aus den USA und Kanada die Frage nach dem Erfolg von Unternehmen rein statistisch untersucht. Denn Marcus Hamilton von der Arizona State University in Tempe und seine Kollegen wollten wissen, wie lange Firmen am Markt bestehen und ob es zwischen den Unternehmen Zusammenhänge bezüglich ihrer Sterblichkeit gibt oder ob alles bloßer Zufall ist.

10 Jahre existiert ein Unternehmen durchschnittlich

Und hier ist das Ergebnis: 50% der Unternehmen existieren lediglich 10 Jahre, danach ginge es bergab. Interessanterweise spielt es dabei überhaupt keine Rolle, welcher Branche die Unternehmen angehören.

„Es ist egal, ob sie Bananen verkaufen, Flugzeuge oder was auch immer", sagt Autor Hamilton, die Sterberate sei überall gleich. Diese Erkenntnis steht im Widerspruch zu gängigen Theorien aus der Betriebswirtschaft, die Unternehmen in bestimmten Branchen bessere Überlebenschancen einräumen als anderen.


Nur 3,5% der börsennotierten Unternehmen gehen wirklich Pleite

Basis ihrer Analyse war die Datenbank Compustat der Ratingagentur Standard & Poor's. Untersucht wurden die darin geführten 25.000 börsennotierten US-Unternehmen im Zeitraum von 1950 bis 2009.

Erstaunlich ist, dass nur 3,5% der börsennotierten Unternehmen wirklich pleitegehen. Die mit 45% häufigste Ursache für das Aus von Firmen sind Fusionen und Übernahmen. 15% der Unternehmen fielen dabei aus dem Börsenindex und verschwanden ganz aus der Datenbank.

Natürlich gibt es in der Betriebswirtschaft bereits länger unterschiedliche Theorien, warum ein Unternehmen nicht überlebensfähig ist. So trifft es nach der Gesetzmäßigkeit der „Liability of Newness“ (Bürde des Neuen) besonders häufig junge Firmen, die noch nicht über ausreichende Kontakte zu Kunden, Lieferanten und Investoren verfügen. Aber auch ältere Firmen sind überproportional betroffen, da sie oft unflexibel reagieren und mehr und mehr bürokratische Strukturen aufweisen. Letzteres Phänomen nennt man auch die „Liability of Senescence" (Bürde der Vergreisung).




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BNP Paribas präsentierte:
„Rendezvous mit Harry“

Ein themenreicher Abend war es wieder mal. Dabei stand die Sendung Rendezvous mit Harry" unter dem Schwerpunkt China. Die dortigen Kurssprünge unter anderem beim HangSeng und Hang Seng China Enterprice sorgen für Aufruhr bei den Anlegern. Chartprofi Harald Weygand warf einen Blick zurück und durfte stolz sein angesichts seiner zuvor getätigten Prognosen für den Markt. Kemal Bagci von BNP Paribas brachte seinen fundamentalen Blick mit ein und konnte auf www.bnp.de auch auf einige Produkte hinweisen.

Natürlich ging es auch wieder um den DAX, den Weygand noch einmal einen frischen Schub nachsagt. Aus dem DAX war die E.ON und die Aktie von Volkswagen Schwerpunkt. Die zahlreichen österreichischen Teilnehmer konnten sich über die Entwicklung von Voest Alpin freuen. Eine Aktie, deren Kursverlauf jüngst bei einer Trading Tour der Sendung
„Rendezvous mit Harry“ in Wien, Graz und Linz so prognostiziert werden konnte wie nun eingetroffen.

Falls Sie nicht dabei sein konnten oder einfach noch einmal reinschauen und reinhören möchten, dann klicken Sie auf die wieder von
Volker Meinel moderierte „Letzte Sendung”. Die nächste Sendung findet am Montag, 20. April um 19 Uhr statt.





45% der Unternehmen verschwinden aufgrund von Übernahmen und Fusionen

Bereits 1990 hat Josef Brüderl von der Ludwig-Maximilians-Universität München gemeinsam mit Rudolf Schüssler die Theorie der „Liability of Adolescence" (Bürde des Heranwachsens) entwickelt. Ihre Untersuchung hatte gezeigt, dass deutsche Unternehmen eine längere, stabile Phase durchlaufen, wenn die Finanzierung erst einmal steht. Erst wenn das Kapital zur Neige geht, geraten sie in Schwierigkeiten.

Klingt absolut logisch, finden Sie nicht auch? Interessant finde ich allerdings, dass 45% der Unternehmen vom Markt verschwinden, weil Sie von anderen Unternehmen übernommen werden oder fusionieren.


Zurzeit herrscht ein wahres Übernahmefieber

Gerade jetzt herrscht ja eine wahre Übernahmenschlacht. Vorletzte Woche waren es die Pharmariesen, vorige Woche der Ölmulti Shell, der mal eben 64 Mrd. Euro für den Kauf eines Konkurrenten, den Gasförderer BG, springen lässt. Ganz gleich wo Sie hinschauen, die Großkonzerne gehen auf Shoppingtour.

Kein Wunder, die Kriegskassen sind gut gefüllt und Kredite billig. Da heißt es zuschlagen, um seine zukünftige Marktposition zu sichern. Allein im ersten Quartal 2015 liegt das globale M&A-Volumen mit rund 887 Mrd. Dollar 23% höher als im ersten Quartal 2014. Und dieser Trend wird sich noch verstärken.


Übernahmekandidaten erwartet wahres Kursfeuerwerk – Profitieren auch Sie davon!

Von einer Übernahme profitiert in erster Linie der Aktienkurs des Übernahmekandidaten. Langfristig zahlt es sich jedoch für beide aus. Dieter Wendt, Chefredakteur des 100%-DEPOT hat solche möglichen Übernahme-Überflieger natürlich auch für Sie auf dem Schirm.

Gerade hat er so einen überaus interessanten Übernahme-Kandidaten in sein Millionen-Projekt aufgenommen. Seine Leser können sich bereits über 24% Plus freuen und das nur, weil es im Markt kräftig rumort und genau dieses Düsseldorfer Unternehmen als heißer Übernahmekandidat gehandelt wird.


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Ich wünsche Ihnen eine schöne Woche.

Herzliche Grüße

Ihre
Cindy Ullmann

PS: Auch Google befindet sich gerade wieder auf Einkaufstour. Es wird gemunkelt, dass Google wieder einmal die Fühler nach Twitter ausstreckt. Dieses Mal soll der Tech-Gigant ernsthaft an dem Kurnachrichtendienst interessiert sein. Ob Dieter Wendt von beiden Werten überzeugt ist, erfahren Sie,
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