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Ausgabe vom 26. März 2015


  • Pressespiegel – Investitionen in Betongold bescheren der Bau- und Immobilienbranche rosige Zeiten    



 



Pressespiegel –
Investitionen in Betongold bescheren der Bau- und Immobilienbranche rosige Zeiten



 

von Martina Bisdorf
Redaktion BÖRSEN-SPIEGEL        FacebookLike   TwitterFollow

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

am vergangenen Montag habe ich Ihnen von der Fuldaer Trend-Messe berichtet, die aus der traditionellen Bau- und Handwerkermesse „Osthessenschau“ hervorgegangen ist und immer noch von den Themen rund um Hausbau und Renovierung dominiert wird. Ganz klar zu erkennen war anhand des Besucherverhaltens, dass die Investition in Betongold nach wie vor zu den beliebtesten Kapitalanlagen der Deutschen gehört – und das nicht nur hier in Fulda.

Anhand des Baubooms, der über unser Land geradezu hinwegfegt, ist unschwer festzumachen, dass für die Baubranche rosige Zeiten angebrochen sind. Das belegt auch die durchweg positive Entwicklung von Eigenheimbauern wie etwa des Spezialisten für Einfamilienhäuser in Massivbauweise Helma Eigenheimbau sowie der Baustoff- und Baudienstleisungskonzerne wie HeidelbergCement oder Bilfinger.

Lesen Sie hier, wie die Experten aus renommierten Finanz- und Wirtschaftsmagazinen den positiven Trend rund um das Betongold einschätzen und was sie als die treibende Kraft für den Bauboom erachten. Außerdem verraten sie Ihnen, wer sonst noch alles vom Immobilienhype profitiert.



Das meinen die Experten:

Focus Money
Vom 11. März 2015

Profiteure des Immobilienbooms

„Entwickler, Händler, Privatisierer: Nicht nur die großen Immobilien-AGs profitieren vom Run ins Betongold, sondern auch die kleineren Dienstleister. Eine Spielplatz für Schatzsucher Immobilienaktien mit Turbo? Es gibt sie, wenn auch an der deutschen Börse noch nicht so häufig. Es sind die Projektentwickler, Händler und andere Dienstleister rund um das Betongold. Wenn der Immobilienmarkt richtig brummt – wie derzeit –, starten sie häufig durch. Profi-Investoren wie der Fonds DWS Rreef Global Real Estate Securities zum Beispiel setzen bei fortschreitender Immobilienhausse, so aktuell in Großbritannien oder Japan, daher bewusst auf solche Papiere. Sie böten einen Hebel auf die Immobilienbranche, heißt es aus dem Fondsmanagement. Tatsächlich sind die Dienstleister die Zykliker im Immobiliengewerbe. Läuft die Branche, sind ihre Dienste begehrt, und die Gewinne sprudeln. Sie darben aber ebenso rasch, wenn bei Immobilien wenig geht. Die Aktien beinhalten so größere Chancen, aber auch höhere Risiken als die gängigen Immobilienwerte. Aktuell sind die Papiere angesagt wie selten zuvor. Als Folge der laxen Geldpolitik der Notenbanken ist die Nachfrage nach Betongold weltweit riesig, sei es als Direktinvestment oder via Aktien. ,Alles, was mit Immobilien zu tun hat, läuft wie geschnitten Brot‘, beobachtet Stefan Scharff, Chef des Analysehaus SRC Research. Am deutschen Aktienmarkt ist das Angebot an diesen Dienstleistern noch überschaubar, aber deswegen keineswegs uninteressant. Es handelt sich zudem meist um mittlere oder kleinere Unternehmen. Die Kassen klingeln, wenn Projekte abgerechnet, Objekte verkauft oder Portfolios umgeschlagen werden. Und das ist in Boomzeiten naturgemäß weit häufiger der Fall als bei Flauten am Immobilienmarkt.“  

WirtschaftsWoche
Vom 10. Februar 2015

Bauboom in USA anhaltend

„Noch nie wurden nach den Anschlägen vom 11. September 2001 so viele Hochhäuser geplant wie derzeit. Auch die Preise sind rekordverdächtig. An Interessenten mangelt es trotzdem nicht. 541 Meter wird der Nordstrom Tower in Manhattan hoch und damit das höchste Wohnhaus der Welt. Bis 2018 soll es stehen. Das oberste Stockwerk überragt das des neuen World Trade Centers um 40 Meter. Rund um den Central Park liefern sich die Architekten einen Wettbewerb um das höchste Gebäude. Auf Flächen, die vor einigen Jahrzehnten nur zehngeschossig bebaut wurden, geht es dank besserer Statik heute über 90 Stockwerke nach oben. 130 Mio. Dollar soll das Penthouse im obersten Stock des geplanten Hochhauses 520 Park Avenue kosten. Mit nur 238 Metern wird es das niedrigste der neuen Wohntürme. Trotz des Quadratmeterpreises von 110.000 Dollar gehen New Yorks Makler davon aus, dass sie genügend Interessenten finden. Gesucht wird aber nicht in New York, sondern vor allem in Russland und Asien. 1.100 Meter ist der Schatten lang, den der Nordstrom Tower bei niedrigem Sonnenstand auf den Central Park wirft. Die neuen Hochhäuser sind zwar schlank, werden durch ihre enorme Höhe zu bestimmten Tageszeiten aber das gesamte südliche Ende des Parks verdunkeln. Unter den Bürgern regt sich deshalb Widerstand, bisher aber ohne Folgen für den Bauboom.“

Focus online
Vom 14. Januar 2015

Wohnungsbau und Zuwanderung als Triebfedern der Bauwirtschaft

„Die Branche rechnet 2015 mit einem Umsatzplus von 2% auf 101 Mrd. Euro. Die Marke von 100 Mrd. Euro werde damit erstmals seit dem Jahr 2000 wieder überschritten, so die gemeinsamen Prognose der Zentralverbände von Bauindustrie und Baugewerbe vom Mittwoch. ,Der Wachstumstrend bleibt intakt, wenngleich das Tempo nachgibt‘, sagten die Verbände voraus. Der Präsident des Baugewerbeverband ZDB, Hans-Hartwig Loewenstein, sprach von einem weiterhin ,äußerst günstigen Umfeld für Wohnungsbauinvestitionen‘. Es gebe eine anhaltend hohe Zuwanderung nach Deutschland, steigende Realeinkommen, ein historisch niedriges Hypothekenniveau und minimale Renditen auf sichere Kapitalanlagen. Deshalb dürfte der Umsatz der Sparte Wohnungsbau in diesem Jahr um 3% 36,8 Mrd. Euro wachsen. Etwa 250.000 neue Wohnungen dürften fertiggestellt und damit ein Niveau erreicht werden, um den Bedarf zu decken. Schwächer fallen die Erwartungen für Bauprojekte von Unternehmen und für den öffentlichen Bausektor aus. Im Bereich der Privatwirtschaft erwartet die Branche eine Umsatzsteigerung um 1,5% auf 36,3 Mrd. Euro, im öffentlichen Bau lediglich um 1,0% auf 28 Mrd. Euro. Trotz sprudelnder Steuereinnahmen sei zu befürchten, dass Bund und Länder ihren sparsamen Ausgabenkurs fortsetzten.“

Im Fazit sind sich alle Experten einig: Betongold hat Zukunft, ob man nun selbst baut, kauft oder als Vermieter an den Start geht oder ob man sich dafür entscheidet, in Form von Anteilscheinen am Bauboom zu profitieren. Denn mit dieser Variante setzen Sie gleich auf zwei starke Zugpferde für Ihr Kapital: auf Immobilien und auf Aktien.

Und das gilt für die Bau- und Immobilienbranche international. Wie beispielsweise die Experten der WirtschaftsWoche berichten, ist das Baugeschäft auch in den USA nicht zu toppen. Ähnliches wird aus China berichtet. Auch im Reich der Mitte boomt laut Medienberichten die Baubranche wie kaum zuvor. Es darf also weiter darauf aufgebaut werden.

Ich wünsche Ihnen einen schönen Tag.

Herzliche Grüße

Ihre
Martina Bisdorf

PS: Lesen Sie in der morgigen Ausgabe des BÖRSEN-SPIEGELdaily, in welcher unserer Börsenpublikationen wir augenblicklich die Baubranche besonders und sehr erfolgreich im Blick haben.





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