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Ausgabe vom 20 März 2015


  • Dreifacher Hexensabbat: Lassen Sie heute bitte die Finger von der Börse 



 

Dreifacher Hexensabbat: Lassen Sie heute bitte die Finger von der Börse

   

von Cindy Ullmann

Redaktion BÖRSEN-SPIEGEL        FacebookLike   TwitterFollow

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

heute sollten Sie lieber die Finger von der Börse lassen und den Frühlingsbeginn genießen. Denn heute ist dreifacher Hexensabbat oder auch großer Verfallstag. Was es damit auf sich hat und warum es für Sie als Anleger heute gefährlich ist, an der Börse zu handeln, erfahren Sie jetzt.

Der „triple witching day“ bezeichnet einen Handelstag an dem weltweit verschiedene Kategorien von Terminkontrakten, etwa auf den DAX oder den Dow Jones, verfallen. Dieser Verfallstag findet viermal im Jahr statt und zwar an jedem dritten Freitag der Monate März, Juni, September und Dezember. So ein Tag ist heute. An der Eurex gibt es hierfür einen genauen Ablaufplan. Zuerst, also um 12 Uhr, verfallen die Futures und Optionen auf die europäischen Stoxx-Indizes, um 13:05 Uhr die Futures und Optionen auf den DAX und schließlich um 17.30 Uhr die Optionen auf Einzelaktien.

Zu den genannten Zeiten werden jeweils die Referenzkurse festgestellt, zu denen die jeweiligen Futures und Optionen bewertet und verrechnet werden. Der Begriff „Verfall” bedeutet daher, dass den Kontrakten ihr endfälliger Wert zugeschrieben wird.

Da an Verfallsterminen alte Kontrakte auslaufen, müssen große Marktteilnehmer diese mit neuen ersetzen. Dieser Vorgang wird „Rollen” genannt. Das ist einer der Gründe, warum sich das Handelsgeschäft gerade in der Zeit rund um den Verfallstag stark ändert und für manche Überraschungen sorgen kann.


Achtung: Am Hexensabbat fallen Kursbewegungen heftig und unvorhersehbar aus

Große Marktteilnehmer wie Fonds- oder Vermögensverwalter versuchen natürlich um diesen Tag herum, die Basiswerte Ihrer Investments zu Ihren Gunsten zu beeinflussen. Ganz einfach, indem Sie Aktien kaufen oder verkaufen. Das kann für einige Überraschungen sorgen.

Die daraus entstehenden Kursbewegungen sind also nicht fundamental begründet und daher wenig berechenbar. Die Kurse hüpfen sogar regelrecht auf und ab. Diese Kursbewegungen lassen sich nicht vorhersagen, weshalb die Zeit kurz vor dem endgültigen Verfall auch den Namen „Geisterstunde” trägt. Kein Wunder, dass viele hier von reiner „Hexenmagie“ reden, weshalb dieser Tag wohl auch den Namen „Hexensabbat“ erhalten hat.


Finger weg von der Börse, aber nur heute

Daher heißt es heute für Sie: Finger weg von der Börse. Genießen Sie den Frühlingsanfang und schließlich ist ja auch bald Wochenende.

Vielleicht haben Sie sich ja schon einen schönen Vormittag gemacht und die Sonnenfinsternis beobachtet. Hier in Fulda war es ganz schön. Auf dem hiesigen Uniplatz verfolgten immerhin 300 Menschen bei fast blauem Himmel das Sonnenspektakel. 


Drohnen erobern unseren Himmel

Bald schon werden wir noch ganz andere Dinge am Himmel beobachten. Denn laut den Experten der Digitalkonferenz SXSW Interactive, die diese Woche in Austin stattfindet, werden Drohnen am Himmel bald zum alltäglichen Straßenbild gehören.

So ist der Drohnenfachmann Adam Pruden der Meinung, dass das Verkehrsaufkommen von UFOs, von unbemannten Flugobjekten, in den nächsten Jahren extrem zunehmen wird: „Wir werden sie lieben lernen müssen“.


Die Drohne ist die kommende Cash-Cow – Profitieren Sie schon jetzt

Die Drohne ist eine Cash-Cow, der Markt reif für den Durchbruch, - eine Milliarde Umsatz erwartet allein die chinesische Firma DJI, sagenhafte 4 Mio. Mal hat sich der Quadrocopter schon verkauft. Adam Pruden arbeitet bei der ursprünglich deutschen Firma Frog als Interaction Designer. Und er hat eine ganze Menge Geschäftsideen: Die Drohne soll bald mehr können, als nur ein paar Pakete zustellen.

Wir haben heute vier verschiedene Konzepte vorstellt: Die Drohne Breathe sitzt auf Deiner Schulter und wenn die Luft zu verschmutzt ist, wird sie zur Maske vor deinem Gesicht und liefert saubere Luft. Flare lebt auf Deinem Handgelenk und funktioniert wie ein Tourguide, du musst ihr nur durch die Straßen folgen. Dann Parasol, eine Drohne wie ein Regenschirm, schützt dich vor Regen und Schnee und du hast trotzdem beide Hände frei. Und schließlich Scout, eine Drohne, die erstmal am Rucksack oder der Kleidung befestigt ist, aber z.B. beim Bergsteigen schon mal vorfliegen kann, um lebensgefährliche Stellen auszumachen. Mit ihr kann man aber einfach auch nur spielen und Sport treiben, je nach Umgebung."


Tech-Giganten mischen im Drohnengeschäft kräftig mit

Noch steckt die Drohnenentwicklung in den Kinderschuhen. Fest steht aber: Dieses Megageschäft wollen sich die Tech-Giganten weltweit nicht entgehen lassen. Gerade hat der Online-Händler Amazon von der zuständigen Luftfahrtbehörde FAA die Erlaubnis erhalten, seine Paket-Drohnen in den USA zu testen.

Amazon erhält Erlaubnis für Flugversuche

Sogenannte Octocopter, also Hubschrauber mit acht Propellern, sollen bestellte Ware innerhalb von 30 Minuten zum Empfänger bringen. Allerdings machte die FAA einige Einschränkungen: Die Drohnen dürfen nur bei Tageslicht und in maximal 122 Metern Höhe fliegen. Und sie müssen in Sichtweise desjenigen bleiben, der sie steuert. Dieser muss über ein privates Piloten-Zertifikat verfügen und bestimmte medizinische Voraussetzungen erfüllen.

Google, Deutsche Post und Alibaba sind ebenfalls am Start

Neben Amazon experimentieren auch Google und die Deutsche Post mit Drohnen, um Pakete künftig mit Mini-Flugzeugen auszuliefern. In Deutschland kommt bereits ein sogenannter Paketkopter zwischen der Insel Juist und dem Festland zum Einsatz, um Medikamente über die Nordsee bringen.

Am weitesten fortgeschritten mit seinen Drohnenflugtests ist jedoch Alibaba. Chinas IT-Riese hat im eigenen Land bereits die Auslieferung von 450 Ingwertee-Päckchen in Peking, Shanghai und Guangzhou erfolgreich getestet.


Wer wird das Drohnen-Rennen gewinnen? Testen Sie das 100%-DEPOT und profitieren Sie schon jetzt

Wir werden sehen, wer das Rennen gewinnt. Fest steht, dass die Tech-Giganten nicht in Ihrem Depot fehlen sollten. Welche sich in der derzeitigen Börsenphase noch zum Kauf lohnen, erfahren Sie von unseren Technologie-Spezialisten und 100%-DEPOT-Chefredakteur Dieter Wendt. Bestellen Sie noch heute das 100%-DEPOT zum günstigen Kennenlernpreis von 79 Euro für drei Monate (anstatt 199 Euro).

Seit Anfang des Jahres hat Dieter Wendt schon gut 30% Plus mit seinem Millionen-Projekt erzielt. Das sind immerhin 12.710 Euro Plus. Der Weg zur Million innerhalb von 7 Jahren ist mehr als geebnet.

Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende.

Herzliche Grüße

Ihre
Cindy Ullmann

PS: Für Kurzentschlossene: Besuchen Sie uns vom 19. bis 22. März auch auf der Trend-Messe in Fulda. Die Heim- und Handwerkermesse mit allerlei Sehenswertem für die Homezone hat täglich von 10.00 – 18.00 Uhr auf dem Messegelände „Fulda Galerie“ für Sie geöffnet. Sie finden uns in Halle 4, Stand 428. Wir freuen uns auf Sie.

PPS.: Einladung zum 2. Kapitalmarktforum „Auswege aus der Sparfalle“: Kommen Sie am 30. März 2015 um 19:00 Uhr in die Räumlichkeiten in der Alten Universität Fulda, um sich im Rahmen unseres 2. Kapitalmarktforums über die „Auswege aus der Sparfalle“ zu informieren. Jürgen Schmitt, Chefredakteur des BÖRSEN-SPIEGEL, wird Ihnen Wege aufzeigen, wie Sie Ihr Erspartes in Sicherheit bringen. Denn das Schlimmste, was Sie jetzt tun können, ist einfach nichts zu tun. Anmeldungen nehmen wir gerne unter: (0661) 480 499 0 oder
Martina.Bisdorf@boersenspiegel.com entgegen.



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