Börse, Wirtschaft, Lifestyle - Was Anleger & Börsenprofis bewegt

Ausgabe vom 20. Februar 2015


  • Tanzt Griechenland heute den letzten Sirtaki?  


 

Tanzt Griechenland heute den letzten Sirtaki?
   

von Cindy Ullmann



edaktion BÖRSEN-SPIEGEL        FacebookLike   TwitterFollow

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

alle Blicke sind heute auf Griechenland gerichtet. Dementsprechend ruhig ist es an den Börsen. Abwarten heißt die Devise. Wenn man die Worte unseres Finanzministers Wolfgang Schäuble für bare Münze nimmt, dann schlägt heute die letzte Stunde für die griechische Regierung.

Den gestrigen Brief, in dem Griechenlands Finanzminister Yannis Varoufakis bei der Euro-Gruppe für sein Land um eine Verlängerung der Finanzhilfen um sechs Monate bat, ließ Schäuble mit einem klaren „Nein“ abschmettern. Der Sprecher von Schäuble formulierte es so: „Der Brief aus Athen ist kein substanzieller Lösungsvorschlag. In Wahrheit zielt er auf eine Brückenfinanzierung, ohne die Anforderungen des Programms zu erfüllen. Das Schreiben entspricht nicht den am Montag in der Euro-Gruppe vereinbarten Kriterien."


Die Streithähne lassen die Muskeln spielen

Bäng, dieses „Nein“ zu Griechenlands Vorschlag schlug ein wie eine Bombe. Das Säbelrasseln geht also in die nächste Runde. Wir dürfen gespannt sein, wie dieser Streit ausgeht und wer als Gewinner hervorgeht. Ich bin mir relativ sicher, dass es trotz der harten Töne am Ende zu einer Einigung kommen wird.

Doch wenn Zwei sich streiten, kommt manchmal auch etwas Gutes heraus

Apropos Streit. Auch wenn es sich eigentlich traurig anhört, aber manchmal kann so ein Streit für ein Unternehmen recht belebend sein. Und das im wörtlichen Sinne. Denn viele Unternehmen würde es gar nicht geben, wenn sich Unternehmenslenker immer blendend verstehen und in Eintracht vor sich hin arbeiten würden. Ihnen fallen dazu sicher auch zahlreiche Beispiele ein.

Bestes Beispiel: Die verfeindeten Albrecht-Brüder gründeten wahre Firmenimperien

Nehmen wir nur mal die Albrecht-Brüder. Theo und Karl Albrecht übernahmen Ende des Zweiten Weltkriegs den von ihrer Mutter gegründeten Tante-Emma-Laden und eröffneten bald einen größeren Supermarkt. Bereits 1960 hatten die beiden Brüder 300 Filialen und erzielten einen Umsatz von 90 Mio. DM.

Doch dann kam Streit auf. Verschwiegen, wie die beiden Brüder waren, wurde nie ganz klar warum, aber jedenfalls entschieden sie sich, jeder ein eigenes Unternehmen zu gründen. So wurden Aldi Süd und Aldi Nord geboren. Zum Leidwesen von uns Anlegern sind diese Unternehmen nie an die Börse gegangen, sondern immer im Familienbesitz geblieben.

Ganz anders, wenn auch nicht weniger spektakulär sah die Sache bei zwei anderen Brüdern aus:


Der Streit zweier Brüder entzweit eine ganze Stadt

Denn durch diesen Streit wurde praktisch eine ganze Stadt geteilt. Schon während des Zweiten Weltkrieges kam es zum Bruch der beiden Brüder. 1948 gründeten die verfeindeten Brüder dann ihre eigenen Firmen, die heute aus dem internationalen Sportbetrieb nicht mehr wegzudenken sind.

Schnell wurden auf den gegenüberliegenden Seiten der Aurach Fabriken hochgezogen. Dieser Konflikt zog eine ganze Stadt mit hinein, da beinahe jeder Einwohner entweder für den einen oder den anderen Firmeninhaber arbeitete. Doch damit nicht genug. Es gab eigene Gaststätten für die Angestellten des einen Betriebes und eigene für die des anderen. Letztendlich war es sogar tabu, untereinander zu heiraten.

Die „geteilte“ Stadt litt trotzdem nicht darunter, denn beide Unternehmen florierten. Es waren zwei Weltunternehmen entstanden. Erst 2009, die beiden Brüder waren bereits verstorben und weit voneinander auf dem Friedhof beigesetzt, wurde die Fehde zwischen den Einwohnern durch ein Fußballspiel beigelegt. Sie wissen schon, von welchen Unternehmen die Rede ist: von Puma und Adidas.


81% Plus mit Hebelschein auf Adidas in 5 Wochen – Dieter Wendt ist unser Spürfuchs

Besonders Adidas wurde im letzten Jahr regelrecht niedergeknüppelt. Doch 2015 scheint das letzte Jahr Geschichte zu sein. Und wer hatte mal wieder den richtigen Riecher? Unser 100%-DEPOT-Chefredakteur Dieter Wendt.

Denn Dieter Wendt kaufte am 15. Januar ein Hebel-Zertifikat auf Adidas und siehe da, seine Leser können sich schon jetzt über 80% Plus freuen und das in nicht einmal fünf Wochen. Ob es sich hier noch lohnt einzusteigen und welche Werte Dieter Wendt noch favorisiert, lesen Sie in der aktuellen Ausgabe des 100%-DEPOT.
Jetzt das 100%-DEPOT für 3 Monate zum günstigen Kennenlernpreis in Höhe von 79 Euro (anstatt 199 Euro) auf Herz und Nieren testen.

Ich wünsche Ihnen ein wunderbares Wochenende.

Herzliche Grüße

Ihre

Cindy Ullmann

PS: Bedenken Sie, eine Lösung im Griechenland-Poker könnte die nächste Rally-Bewegung auslösen. Verpassen Sie diese Chance nicht.
Jetzt das 100%-DEPOT für 3 Monate zum günstigen Kennenlernpreis in Höhe von 79 Euro (anstatt 199 Euro) auf Herz und Nieren testen.



Abbestellen des kostenlosen Newsletters

Wenn Sie diesen kostenlosen Newsletter abbestellen wollen, klicken Sie bitte HIER.

Ihnen wurde dieser kostenlose Newsletter weitergeleitet
und Sie wollen ihn nun auch beziehen?

Gehen Sie einfach auf www.boersenspiegel.comund geben Sie Ihre E-Mail-Adresse in das entsprechende Formularfeld ein.

Kritik, Fragen, Anregungen?
Senden Sie uns eine E-Mail an
Martina.Bisdorf@boersenspiegel.com

Risikohinweis
Bitte beachten Sie: Die Informationen stellen weder ein Verkaufsangebot für die behandelte(n) Aktie(n) noch eine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren dar. Den Ausführungen liegen Quellen zugrunde, die der Herausgeber für vertrauenswürdig erachtet. Dennoch ist die Haftung für Vermögensschäden, die aus der Heranziehung der Ausführungen für die eigene Anlageentscheidung möglicherweise resultieren können, kategorisch ausgeschlossen. Wir geben zu bedenken, dass Aktien grundsätzlich mit Risiko verbunden sind. Der Totalverlust des eingesetzten Kapitals kann nicht ausgeschlossen werden. Sie sollten sich vor jeder Anlageentscheidung weitergehend beraten lassen. Der Herausgeber kann Short- oder Long-Positionen in der/den behandelte(n) Aktie(n) halten. Copyright: © 2014 MECONOMICS. Nachdruck (auch auszugsweise), kommerzielle Weiterverbreitung und Aufnahme in kommerzielle Datenbanken nur mit schriftlicher Genehmigung des Herausgebers.

Herausgeber:
MECONOMICS GmbH, Flemingstrasse 20-22, 36041 Fulda
 V.i.S.d.P.: Jürgen Schmitt, Fulda



Börsen-Spiegel Verlagsgesellschaft mbH
Flemingstrasse 20-22
36041 Fulda
Telefon: +49 (661) 480 499 0
Telefax: +49 (661) 480 499 15
E-Mail: service@boersenspiegel.com
Datenschutz | AGB | Impressum
©2021 Börsen-Spiegel Verlagsgesellschaft mbH