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Ausgabe vom 19. Februar 2015


  • Pressespiegel: Krisenwährung Gold –
    Das gelbe Edelmetall auf dem Weg zur Bodenbildung 

     

 

Pressespiegel: Krisenwährung Gold –
Das gelbe Edelmetall auf dem Weg zur Bodenbildung






von Martina Bisdorf
Redaktion BÖRSEN-SPIEGEL        FacebookLike   TwitterFollow

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

in jüngster Zeit haben die einschlägigen Finanzmagazine und Börsenpublikationen in Anbetracht der immer weiter schwelenden globalen Krisen viel über Gold geschrieben. Wie Ihnen schon meine Kollegin Cindy Ullmann am Dienstag an dieser Stelle berichtete, beflügelt die „Grexit-Angst“, die trotz aller Bemühungen und des „Wartens auf den Brief aus Athen…“ noch lange nicht ausgestanden ist, geradezu das Gold-Comeback.

Dementsprechend positiv hat sich der Goldpreis auch entwickelt. So meldet heute früh das Handelsblatt, die durch das Fed-Protokoll zum Ausdruck gekommene Aussicht auf eine später als bislang erwartete Zinserhöhung in den USA habe der „Hartwährung Gold“ in deutlich höhere Regionen verholfen.


Fed-Entscheid beflügelt Krisenwährung

Zwar haben sowohl die Aussicht, dass Griechenland einem Staatsbankrott entkommen könnte, als auch die Abstinenz chinesischer Investoren dem gelben Edelmetall in der zweiten Wochenhälfte zunächst einige Kratzer zugefügt. Nachdem aber das Fed-Protokoll gestern Abend veröffentlicht wurde, kletterte die Krisenwährung in der Spitze auf 1.217,40 Dollar. Aktuell zeigt sich der Goldpreis mit erholten Notierungen.

Man kann also davon ausgehen, dass dies Anzeichen einer Bodenbildung sind. Lesen Sie, was die Experten von renommierten Finanzpublikationen dazu zu sagen haben:


Das meinen die Experten:

Smart Money Investor
Vom 18. Februar 2015

Gold: Erste Anzeichen einer Bodenbildung – Nachfrage wird steigen

„Der Höhenflug des Goldpreises nahm 2013 ein abruptes Ende. Binnen weniger Monate rauschte der Preis von 1.900 Dollar auf unter 1.200 Dollar in die Tiefe. Im November 2014 erreichte der Goldpreis bei 1.141 Dollar sogar ein neues Mehrjahrestief. Hauptgrund: Der weltgrößte Gold-Nachfrager, China, hatte bis 2013 den Spot-Markt leer gekauft und sich danach zurückgehalten. Auch weltweit ging die Goldnachfrage 2014 auf den niedrigsten Stand seit 2009 zurück. Sie sank mit 3.924 Tonnen erstmals seit 2009 wieder unter 4.000 Tonnen. Doch nach Einschätzung von Experten soll die Nachfrage seit Mitte 2014 wieder langsam wachsen. Diese These spiegelt sich auch in den ersten zaghaften Erholungstendenzen des Goldpreises wider. Seit November konnte sich der Preis unter deutlicher Volatilität über die charttechnisch wichtige Marke von 1.200 Dollar je Feinunze zurückkämpfen. An der Hürde von 1.300 Dollar scheiterte die Erholung bislang, was wir jedoch als gesund erachten. Eine schnelle Erholungsrally wäre wohl kaum nachhaltig, da stark spekulationsgetrieben gewesen. Wir sehen Gold aus völlig anderen Gesichtspunkten als wichtige Depotbeimischung an. Bedenken Sie: Starke Währungen wie Euro und Yen werden weich gespült, die politischen Krisenherde werden rund um den Globus immer mehr und statt eines Fiskalpakts, der Europa endlich näher zusammenbringen könnte, haben wir einen möglichen ,Grexit‘ und immer weiter aufstrebende europafeindliche Populistenparteien zu verkraften. Diese Entwicklungen werden das ,harte Geld‘ wie Gold in den kommenden Jahren mehr und mehr gefragt machen.“


Zürcher Trend
Vom 17. Februar 2015

Goldkurs folgt souverän dem Aufwärtstrend

„Wenig beachtet, aber in der Tendenz sehr eindrucksvoll, stabilisiert sich der Goldkurs nicht nur im Dollar, sondern auch im Euro und in anderen Währungen direkt. Auch hier fällt auf, dass die brisante Nachrichtenlage nicht zu sprunghaften Kurssteigerungen führt, sondern dass der Goldkurs souverän seinem Aufwärtstrend folgt. Darin spiegeln sich zwei Gesichtspunkte: Das traditionelle Fixing des Goldpreises ist seit 2014 durch ein moderneres System abgelöst worden. Damit wagen sich mehrere Marktteilnehmer in den Markt, die vorher diese Asset-Klasse als Obskurität gewertet hatten. Gleichzeitig ermöglicht das neue Preissystem eine verbesserte Möglichkeit, sich per Termin abzusichern. Was insbesondere den Goldminen, aber auch industriellen Interessen entgegenkommt. Insgesamt ist der Goldmarkt dadurch liquider geworden, was sich in den nächsten Jahren fortsetzen wird. Damit ist die Emanzipation hin zu einer berechenbaren Asset-Klasse vollzogen. Der Run auf Gold durch die Privatanleger via ETFs ist beendet. Die großen Ausläufer nach der Finanzkrise 2009 sind verkraftet. Allerdings fällt in den Statistiken auf, dass trotz des markanten Preisverfalls 2012 und 2013 viel Material nach wie vor in privaten Händen liegt. Es fehlten somit die Anschlusskäufe, aber das investierte Kapital blieb gebunden. Die entscheidende Größe bleibt natürlich das Verhalten der Notenbanken. In einem Umfeld von 0 % Zinsen in den Währungen gewinnt Gold relativ an Stärke. Für die Notenbanken wird es in Bezug auf die Steuerung der Devisenreserven somit ein wichtiges Instrument. Zumal sich Gold nicht mehr im inversen Verhältnis zum Dollar bewegt, sondern mehr im Gleichklang.“


Finanzen.net
Vom 19. Februar 2015

Goldpreis mit erholten Notierungen

„Beim weltgrößten Gold-ETF SPDR Gold Shares kam es am gestrigen Mittwoch dennoch zu leichten Abflüssen von 768,26 auf 767,96 Tonnen. Als ausgesprochen interessant erwiesen sich allerding die von der US-Aufsichtsbehörde SEC veröffentlichten Besitzverhältnisse. Goldman Sachs, deren Analysten regelmäßig negative Kommentare über Gold von sich geben, ist derzeit der zehntgrößte Anteilseigner des ETFs. Die US-Investmentbank hat gegenüber dem Vorquartal sogar ihre Position um über 160% auf über 1,25 Mio. Anteile erhöht. So richtig passt Reden und Handeln nicht zusammen - ein Schelm, wer Böses dabei denkt? Am Donnerstagvormittag präsentierte sich der Goldpreis mit erholten Notierungen. Bis gegen 7.15 Uhr (MEZ) verteuerte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Gold (April) um 15,80 auf 1.216,00 Dollar pro Feinunze.“


Aufwärtstrend des gelben Edelmetalls anhaltend

Die Experten scheinen sich einig, dass der Aufwärtstrend des gelben Edelmetalls anhalten und die Nachfrage steigen wird. Wie Sie sich als Anleger verhalten sollten, verraten Ihnen Cliff Michel und sein Team in der aktuellen Ausgabe des Smart Money Investor, aus dem ich Ihnen heute im Pressespiegel einen Auszug vorgestellt habe. Erfahren Sie in dem Kapitalschutzbrief mehr über eine äußerst attraktive Anlagealternative zum Direktinvestment in physisches Gold.

Bestellen Sie noch heute den Smart Money Investor zum günstigen Schnupperangebot von 29,- Euro (statt 149,- Euro regulär) für drei Monate. Als Extrabonus zu dem Angebot sind Sie dann auch von Anfang an beim neu gestarteten Ertragsdepot dabei.

Ich wünsche Ihnen einen schönen Tag.

Herzliche Grüße

Ihre

Martina Bisdorf

PS: Griechenland sucht den Ausweg im Schuldenstreit mit der EU. Soeben wurde gemeldet, dass die Regierung um Alexis Tsipras den Antrag auf Verlängerung der Kredite abgeschickt habe. Wird sich das Land im Gegenzug an Auflagen halten? Am Freitag können wir mit einer Entscheidung rechnen.





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